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Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht Michaque Kaiser von mtb-moments.de Sandar2 Sea Trail

Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht

Nach unserem unvergesslichen Elba-Abenteuer vor zwei Jahren war schnell klar: Mountainbike und Segeln in Kroatien sollte die nächste große Reise werden. Die Kombination aus Freiheit auf dem Wasser und anspruchsvollen Trails an Land hatte uns sofort gepackt. Die Frage war also nicht ob, sondern wo das nächste Abenteuer stattfinden würde. Den ausführlichen Reisebericht zu unserem Elba-Abenteuer findest du hier.

Nach einiger Recherche fiel unsere Wahl auf die Kvarner Bucht in Kroatien. Glasklares Wasser, zahllose Inseln und technisch anspruchsvolle Mountainbike-Trails versprachen genau die Mischung, nach der wir gesucht hatten. Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht.

Kurzinfos zur Reise:

📍 Region: Kvarner Bucht, Kroatien

⛵ Reiseart: Bike & Sail mit Katamaran Boot

🚵 Mountainbike-Highlights: Bikepark Rabac, Insel Cres, Insel Krk

📅 Reisedauer: 7 Tage

📈 Schwierigkeit: Mittel bis anspruchsvoll (S2–S3)

🚲 Bike-Empfehlung: Trail- oder Enduro-Mountainbike

🌊 Beste Reisezeit: Mai bis Juni sowie September bis Oktober

🧭 Besonderheit: Täglich neue Trails, erreichbar mit dem Katamaran oder Boot

mtb-moments.de Michaque Kaiser Mountainbike und Segeln Kroatien Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht

Der Start unseres Mountainbike- und Segelabenteuers in Pula

Wie schon auf Elba charterten wir einen Katamaran und starteten unsere Tour im Hafen von Pula. Bevor es allerdings losgehen konnte, wartete zunächst die wohl unspektakulärste, aber wichtigste Aufgabe der Woche: der Großeinkauf. Getränke, Lebensmittel und alles, was man für sieben Tage auf See benötigt, mussten ihren Platz an Bord finden. Erst als jedes Fach gefüllt und jede Tasche verstaut war, konnten wir endlich die Leinen loswerfen.

Mit den letzten Sonnenstrahlen verließen wir den Hafen und steuerten eine kleine Bucht bei Ližnjan an. Die Stimmung an Bord hätte kaum besser sein können. Während die Küste langsam hinter uns verschwand, begann sich am Horizont der Vollmond über das Meer zu schieben. Sein silbernes Licht spiegelte sich auf der nahezu spiegelglatten Adria und ließ die Szenerie fast wie einen Sonnenaufgang wirken. Ein magischer Moment, den wir wohl alle noch lange in Erinnerung behalten werden. Kurz nach Mitternacht erreichten wir unseren Ankerplatz und fielen nach diesem perfekten Auftakt erschöpft, aber glücklich in unsere Kojen.

Vom Vollmond zur ersten Trail-Abfahrt

Der nächste Morgen begann entspannt mit einem guten Frühstück und einem erfrischenden Sprung in das Meer – doch schon bald wartete das erste große Highlight der Reise auf uns. Unser Ziel war der Bikepark Rabac. Rund sechs Stunden dauerte die Überfahrt entlang der istrischen Küste, bevor wir am frühen Nachmittag den kleinen Küstenort erreichten. Kaum hatten wir eine Kleinigkeit gegessen, brachte uns Fahed mit dem Beiboot samt Mountainbikes an Land. Endlich ging es los.

Zunächst rollten wir gemütlich durch die engen Gassen von Rabac, ehe wir die letzten Häuser hinter uns ließen und in die karge Berglandschaft oberhalb der Küste eintauchten. Schon nach wenigen Minuten zeigte sich, dass die Tour alles andere als ein lockerer Nachmittagsride werden würde.

Unser Ziel war der 470 Meter hohe Standar – ein Aussichtspunkt, der gleichzeitig den Einstieg in einige der bekanntesten Trails des Bikeparks markiert. Der Weg nach oben verlangte uns allerdings einiges ab. Die Schotterpiste war übersät mit losem Geröll, immer wieder warteten steile Rampen und der Untergrund bot kaum Grip. Jeder Tritt musste sitzen. Wer hauptsächlich wegen der Abfahrt hier ist, sollte besser die Asphaltstraße wählen und erst die letzten Meter über den Schotter bis zum Gipfel fahren.

Oben angekommen war die Anstrengung jedoch sofort vergessen. Vom Aussichtsturm bot sich ein beeindruckender Rundumblick über Rabac, die türkisblaue Adria und die Insel Cres, die bereits am Horizont lag und unser Ziel für den nächsten Tag sein sollte. Selbst Rijeka war in der Ferne gut zu erkennen.

Doch der Ausblick war nur die Zugabe. Denn jetzt begann der Teil, auf den wir uns die ganze Zeit gefreut hatten.

Standar2Sea Trail – Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht

Knieschoner schließen, Sattel runter – und hinein in den Standar2Sea Trail.

Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht Michaque Kaiser vom MTB Blog www.mtb-moments.de

Schon die ersten Kurven machten klar, dass der Bikepark Rabac völlig anders ist als viele bekannte Trailgebiete in den Alpen. Hier gibt es keine perfekt modellierten Flowtrails. Stattdessen wartet pures Naturgelände. Lose Felsen, scharfkantiger Kalkstein, verblockte Passagen und kleine Felstreppen wechseln sich ständig ab. Der Trail fordert volle Konzentration und belohnt gleichzeitig mit einer Kulisse, die ihresgleichen sucht. Immer wieder öffnet sich der Blick auf das tiefblaue Meer, bevor der Weg erneut zwischen Felsen und mediterraner Vegetation verschwindet.

Offiziell trägt der Trail die Schwierigkeit S2. Einige Abschnitte fühlten sich für uns allerdings deutlich näher an S3 an. Vor allem das lose Geröll macht den Unterschied. Das Bike bewegt sich permanent leicht unter den Reifen, wodurch sich die Fahrweise deutlich von den heimischen Trails in Deutschland oder den Alpen unterscheidet. Genau dieses Zusammenspiel aus anspruchsvoller Fahrtechnik und mediterraner Landschaft macht den Reiz des Bikeparks für uns persönlich aus.

Nach rund dreieinhalb Stunden erreichten wir wieder Rabac – mit einem breiten Grinsen im Gesicht, jeder Menge Staub auf den Bikes und unzähligen Fotos auf der Speicherkarte. Zur Belohnung gönnten wir uns direkt an der Promenade einen Aperol Spritz, während Fahed bereits mit dem Beiboot auf uns wartete.

Zurück an Bord ließen wir den späten Nachmittag entspannt ausklingen, bevor wir den Abend auf Empfehlung eines Einheimischen in einem traditionellen kroatischen Restaurant verbrachten. Frischer Fisch, regionale Spezialitäten und der Blick aufs Meer hätten den Tag kaum besser abrunden können.

Als die Sonne längst untergegangen war, hieß es erneut: Leinen los. Bei ruhiger See segelten wir durch die warme Sommernacht in Richtung Cres. Nur das Rauschen des Wassers und der Sternenhimmel begleiteten uns auf der Überfahrt. Noch in derselben Nacht erreichten wir den Hafen der kleinen Inselstadt und machten dort fest.

Am nächsten Morgen sollte das nächste Kapitel unseres Abenteuers beginnen: die Durchquerung der Insel Cres von Cres-Stadt bis nach Osor. Einsame Schotterpisten, spektakuläre Ausblicke auf die Adria und eine der ursprünglichsten Mountainbike-Regionen Kroatiens warteten bereits auf uns.

Mit dem Mountainbike über die Insel Cres

Der nächste Morgen hätte kaum besser beginnen können mit Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht. Strahlender Sonnenschein, ein wolkenloser Himmel versprachen perfekte Bedingungen für unsere erste große Inselüberfahrt. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir unsere Mountainbikes startklar. Gemeinsam mit Fahed brachte uns unser Skipper Basti samt Bikes mit dem Beiboot an Land. Der Plan war ebenso einfach wie genial: Wir würden die Insel Cres auf zwei Rädern durchqueren, während die beiden mit dem Boot nach Osor segelten. Dort wollten wir uns am Abend wieder treffen. Wer war wohl schneller?

Bevor es richtig losging, schlenderten wir noch durch die verwinkelten Gassen der historischen Hafenstadt Cres. Danach wechselten wir schnell auf einen traumhaften Schotterweg, der sich hoch über der Küste entlangzog. Immer wieder führte uns die Strecke durch schattige Kiefernwälder, ehe sich plötzlich der Blick auf das tiefblaue Meer öffnete. Mediterrane Vegetation, schroffe Felsen und einsame Buchten wechselten sich ständig ab – genau diese Kombination macht das Mountainbiken in Kroatien so einzigartig.

Auf dem Weg nach Lubenice legten wir einen spontanen Stopp in einem kleinen Bergdorf ein. Dort entdeckten wir eine unscheinbare Eisdiele mit hausgemachtem Eis – genau die richtige Abkühlung bei den sommerlichen Temperaturen. Manchmal sind es gerade diese ungeplanten Pausen und einfachen Dinge, die besonders in Erinnerung bleiben.

Alter Festungsort Lubenice Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht

Unser nächstes Ziel war Lubenice, eines der spektakulärsten Dörfer der Insel. Hoch oben auf einem rund 380 Meter hohen Felsplateau gelegen, scheint der kleine Ort förmlich über der Adria zu schweben. Zwischen den engen Gassen und den alten Natursteinhäusern fühlte es sich an, als wäre die Zeit stehen geblieben. Während wir unser Mittagessen mit Aussicht genossen, entdeckten wir tief unter uns plötzlich unser Segelboot. Basti und Fahed segelten gerade entlang der Küste – ein besonderer Moment, in dem sich unsere beiden Arten des Reisens auf schönste Weise wieder begegneten.

Trail nach Vidovići

Frisch gestärkt wartete bereits das nächste Highlight auf uns. Ein langer anspruchsvoller Singletrail führte nach Vidovići und bot genau das, was wir uns von Kroatien erhofft hatten. Der Trail hatte seinen ganz eigenen Charakter. Anders als im Bikepark Rabac wechselten sich anspruchsvolle Abschnitte immer wieder mit kurzen, knackigen Tretpassagen über Felsstufen, loses Geröll und spitze Kalksteine ab. Dadurch war die Strecke fahrtechnisch abwechslungsreich und verlangte bis zum Schluss volle Konzentration.

Ab Martinšćica entschieden wir uns dann bewusst gegen den nächsten Trail. Die vielen Kilometer und Höhenmeter hatten bereits ordentlich Kraft gekostet, und mit Blick auf die kommenden Tage wollten wir nichts erzwingen. Also folgten wir stattdessen überwiegend der Asphaltstraße in Richtung Osor. Nicht jede Entscheidung muss spektakulär sein – manchmal ist es klüger, noch genügend Reserven in den Beinen zu behalten.

Am frühen Abend rollten wir schließlich in Osor ein. Basti und Fahed warteten bereits mit dem Boot im Hafen und empfingen uns mit einem breiten Grinsen. Nach einer wohltuenden Dusche ließen wir den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen an Bord entspannt ausklingen. Bis weit nach Mitternacht saßen wir zusammen, tauschten die Erlebnisse des Tages aus und genossen die besondere Stimmung in dem kleinen, historischen Hafen.

Mit dem Katamaran nach Malinska – Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht

Am nächsten Morgen präsentierte sich die Adria von einer völlig anderen Seite. Dunkle Wolken hingen über den Inseln, der Wind hatte bereits spürbar aufgefrischt und der Wetterbericht kündigte für den Nachmittag noch schlechtere Bedingungen mit kräftigen Böen und Regen an.

Eigentlich wollten wir an diesem Tag von Osor bis nach Baška auf der Insel Krk segeln. Doch nach einem gemeinsamen Blick auf die Wetterkarten war schnell klar, dass wir unsere Pläne ändern mussten. Auf See hat Sicherheit immer oberste Priorität. Deshalb entschieden wir uns für die deutlich geschütztere Route nach Malinska – eine Entscheidung, die sich später als genau richtig herausstellen sollte.

Nach dem Frühstück hieß es trotzdem früh: Leinen los! Kaum hatten wir den Hafen verlassen, füllte sich der Wind kräftig in den Segeln. Mit guter Geschwindigkeit segelten wir zwischen den Inseln Cres und Krk hindurch Richtung Norden. Das Wetter zeigte sich dabei von seiner launischen Seite. Immer wieder zogen kurze Regenschauer über uns hinweg, nur um wenige Minuten später wieder von sonnigen Abschnitten abgelöst zu werden. Kaum hatte man die Regenjacke angezogen, konnte sie auch schon wieder ausgezogen werden – ein Wetterwechsel im Minutentakt, der die Überfahrt alles andere als langweilig machte.

Trotz der anspruchsvolleren Bedingungen war die Stimmung an Bord bestens. Während der Katamaran souverän durch die Wellen glitt, wurde unter Deck bereits das Mittagessen vorbereitet. Es gab frisch gebratene Ćevapčići mit Tomaten- und Gurkensalat – genau die richtige Stärkung nach mehreren Stunden auf See. Es sind oft diese einfachen Mahlzeiten an Bord, die nach einem langen Segeltörn besonders gut schmecken.

Je näher wir Malinska kamen, desto deutlicher machten sich Wind, Wellen und die vielen Stunden unter Segeln bemerkbar. Auch wenn der Katamaran die Bedingungen souverän meisterte, war ein Großteil der Crew froh, am späten Nachmittag wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Ein gemütlicher Spaziergang entlang der Uferpromenade war genau das Richtige, um nach der Überfahrt die Beine zu vertreten und den Kopf freizubekommen.

Den Abend ließen wir entspannt in Malinska ausklingen. Eigentlich wollten wir den nächsten Tag nutzen, um die Stadt Krk zu besichtigen, denn die Wettervorhersage ließ zunächst nicht viel Hoffnung auf eine weitere Biketour aber es kam dann doch anders als vorhergesagt

Altstadtflair in Krk und Abendrunde mit Meerblick

Nach dem stürmischen Segeltag tat der nächste Morgen richtig gut. Wir starteten entspannt mit einem ausgiebigen Frühstück in einem kleinen Café in Malinska, bevor uns ein Taxi in die historische Altstadt von Krk brachte.

Dort ließen wir uns einfach treiben. Ohne festen Plan schlenderten wir durch die engen Natursteingassen, vorbei an kleinen Boutiquen, gemütlichen Plätzen und alten Stadtmauern. Die mediterrane Atmosphäre lud förmlich dazu ein, immer wieder in einem Café oder einer kleinen Bar einzukehren und das bunte Treiben zu beobachten. Zum Mittag gönnten wir uns in einem traditionellen Restaurant frisch gegrillten Fisch – perfekt zubereitet und zweifellos eines der kulinarischen Highlights der Reise.

Im Laufe des Nachmittags zeigte sich das Wetter dann doch noch von seiner freundlichen Seite. Die Wolken verzogen sich, die Sonne kam heraus und der Himmel wurde zunehmend blauer. Natürlich ließen wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen. Mit dem Taxi ging es zurück nach Malinska, wo unser Boot bereits auf uns wartete.

Da der Tag noch jung war und die Bikes ohnehin startklar an Bord standen, fiel die Entscheidung schnell: Eine entspannte Abendrunde musste einfach sein.

Schon bei der Planung unserer Reise hatte ich für jede geplante Ankerbucht und jeden Hafen mögliche Alternativtouren recherchiert – schließlich weiß man beim Segeln nie, ob Wind und Wetter den ursprünglichen Plan zulassen. Für Malinska hatte ich deshalb bereits im Vorfeld eine offiziell ausgeschilderte Mountainbike-Runde nach Njivice als Schlechtwetter- beziehungsweise Ausweichroute gespeichert. Genau jetzt war der perfekte Zeitpunkt gekommen, diesen Plan B aus der Schublade zu holen.

Die Strecke führte zunächst durch das ruhige Hinterland der Insel Krk – über abwechslungsreiche Schotterwege, schmale Waldpfade und kleine Trails, die immer wieder durch lichte Kiefernwälder verliefen. Technisch war die Tour zwar deutlich einfacher als unsere bisherigen Etappen auf Rabac oder Cres, dafür stand hier das Naturerlebnis im Vordergrund.

Für den Rückweg folgten wir der Küste. Immer wieder eröffneten sich traumhafte Ausblicke auf die glitzernde Adria, kleine Badebuchten und die gegenüberliegenden Inseln. Die tief stehende Abendsonne tauchte die Landschaft in ein warmes Licht und sorgte für eine ganz besondere Stimmung – einer dieser Momente, in denen man das Tempo automatisch herausnimmt und die Umgebung einfach genießt.

Mit rund 20 Kilometern und etwa 300 Höhenmetern war die Runde genau das Richtige für einen entspannten Tagesausklang. Kein großes Abenteuer, keine extremen Trails – sondern einfach eine wunderschöne Tour, um die Insel Krk aus einer anderen Perspektive kennenzulernen.

Zurück in Malinska ließen wir den Abend bei einem gemütlichen Abendessen direkt am Hafen ausklingen. Während die letzten Boote langsam in den Hafen einliefen und die Sonne hinter der Adria verschwand, wurde uns einmal mehr bewusst, wie perfekt sich auf dieser Reise Segeln und Mountainbiken miteinander verbinden ließen.

Espresso Trail im Bikepark Rabac

Am nächsten Morgen hieß es langsam Abschied nehmen. Unser Kurs führte zurück Richtung Pula, doch ein letzter Höhepunkt stand noch auf dem Programm. Bevor wir die Reise beenden würden, wollten wir unbedingt noch einmal im Bikepark Rabac vorbeischauen. Nach unserem ersten Besuch war für uns schnell klar: Ein Trail reicht hier einfach nicht aus.

Der Start in den Tag machte allerdings wenig Hoffnung. Während der Überfahrt wurden wir von kräftigem Regen begleitet und segelten streckenweise durch regelrechten Starkregen. Die Küste verschwand immer wieder hinter grauen Wolken, und für einen Moment sah es so aus, als würde unser letzter Bike-Tag buchstäblich ins Wasser fallen.

Doch pünktlich zur Mittagszeit zeigte sich die Adria wieder von ihrer besten Seite. Die Regenwolken rissen auf, die Sonne setzte sich durch und innerhalb weniger Minuten wurde aus dem grauen Regentag ein sonniger Sommertag. Kaum zu glauben, wie schnell das Wetter hier umschlagen kann.

Kurz darauf brachte uns Basti mit dem Beiboot samt Mountainbikes an Land – und schon rollten wir wieder durch die verwinkelten Gassen von Rabac. Diesmal verzichteten wir auf die Schotterauffahrt zum Standar und folgten stattdessen der asphaltierten Straße bis zum Einstieg des Espresso Trails. Der Anstieg ist zwar kurz, bringt einen aber zügig auf die richtige Höhe und spart gleichzeitig wertvolle Kräfte für die Abfahrt.

Schon nach den ersten Kurven wurde klar, dass der Espresso Trail einen ganz eigenen Charakter hat. Im Vergleich zum Standar2Sea Trail fährt er sich etwas flüssiger und verbindet schnelle, verspielte Abschnitte mit den typischen felsigen Herausforderungen, für die Rabac bekannt ist. Natursteine, enge Kehren und technisch anspruchsvolle Passagen wechseln sich ständig ab und sorgen dafür, dass man nie unkonzentriert wird. Genau diese Mischung aus Flow und Technik machte den Trail für uns zu einem echten Highlight.

Etwa nach einem Drittel der Abfahrt erreichten wir einen Aussichtspunkt, der uns sofort zum Anhalten zwang. Tief unter uns leuchtete das glasklare Wasser der Adria, die Bucht von Rabac lag uns zu Füßen und direkt vor der Küste schaukelte unser Boot (Katamaran) friedlich vor Anker. Rund zwanzig Minuten saßen wir einfach dort, genossen die Aussicht und konnten kaum glauben, dass wir wenige Stunden zuvor noch im strömenden Regen gesegelt waren.

Anschließend wartete der zweite Teil des Trails. Mit jeder Kurve stieg der Fahrspaß, und die abwechslungsreiche Streckenführung sorgte bis ins Tal für ein breites Grinsen unter dem Helm. Der griffige Kalkstein, die natürliche Linienführung und die spektakuläre Kulisse machten den Espresso Trail zu einem perfekten Abschluss unseres Bike-Abenteuers in Kroatien.

Zurück an der Promenade wartete Basti bereits auf uns – natürlich stilecht mit einem eiskalten Aperol Spritz in der Hand und einem Bananensplit. Nach der staubigen Trail-Abfahrt hätte es wohl kaum eine bessere Belohnung geben können.

Den letzten Abend unserer Reise verbrachten wir schließlich noch einmal in dem Restaurant, das uns bereits einige Tage zuvor so begeistert hatte. Bei hervorragendem Essen, einem Glas Wein und vielen Gesprächen ließen wir die Erlebnisse der vergangenen Woche Revue passieren. Glasklares Wasser, einsame Buchten, spektakuläre Trails und unvergessliche Segeltörns – die Kombination aus Mountainbiken und Segeln mit einem Katamaran hatte uns einmal mehr überzeugt. Schon auf dem Heimweg waren wir uns sicher: Das war ganz bestimmt nicht unser letztes Abenteuer dieser Art mit einem Boot.

Rückkehr nach Pula

Am nächsten Morgen brach bereits unser letzter Segeltag an. Von Rabac aus nahmen wir Kurs zurück auf Pula und genossen noch einmal die besondere Kombination aus Segeln, Sonne und Meer. Die rund sechsstündige Überfahrt bot ausreichend Zeit, die vergangenen Tage Revue passieren zu lassen und die letzten Stunden auf unserem Boot in vollen Zügen zu genießen.

Unterwegs legten wir in der Nähe des Kap Kamenjak noch einen Badestopp ein. Das kristallklare Wasser und die beeindruckende Küstenlandschaft bildeten den perfekten Abschluss unserer Segelwoche, bevor wir die letzten Seemeilen in Richtung Heimathafen zurücklegten.

Vor der Einfahrt in den Hafen wurde der Katamaran noch einmal betankt, anschließend machten wir in Pula fest. Gemeinsam räumten wir unsere Kabinen auf, packten unser Gepäck und bereiteten alles für die Übergabe am Abend vor. Nach einer reibungslosen Rückgabe ließen wir den letzten gemeinsamen Abend in gemütlicher Runde ausklingen, bevor wir den Katamaran am nächsten Morgen verließen.

Fazit: Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht

Mit vielen unvergesslichen Eindrücken ging eine außergewöhnliche Woche zu Ende. Die Kombination aus Segeln, Mountainbiken und mediterranem Lebensgefühl machte diese Reise zu einem ganz besonderen Erlebnis. Traumhafte Buchten, abwechslungsreiche Trails, historische Küstenorte und das Leben an Bord eines Segelboot ergänzten sich perfekt und sorgten jeden Tag für neue Highlights. Kroatien hat einmal mehr gezeigt, wie ideal sich Aktivurlaub und Erholung miteinander verbinden lassen – eine Reise, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Ein ganz besonderer Dank gilt unserem Skipper Basti, der uns mit viel Erfahrung, Gelassenheit und guter Laune sicher durch die Kvarner Bucht navigierte. Ebenso möchten wir uns bei Fahed bedanken, der die Reise mit seiner offenen Art und seiner Hilfsbereitschaft bereicherte und die Woche zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis machte.

Besonders gefreut hat mich, dass das gesamte Tourenkonzept – von der Planung der Segelroute über die Auswahl der Ankerbuchten bis hin zu den Mountainbike-Touren und Trailhighlights – genauso aufgegangen ist, wie ich es mir im Vorfeld vorgestellt hatte. Es war schön zu erleben, wie perfekt sich Segeln und Mountainbiken miteinander verbinden lassen und wie viel Begeisterung diese Kombination bei allen Teilnehmern ausgelöst hat.

Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht

Genau diese Verbindung aus sorgfältiger Tourenplanung, abwechslungsreichen Mountainbike-Erlebnissen und dem einzigartigen Lebensgefühl auf einem Boot macht für mich den Reiz solcher Reisen aus. Vielleicht konnte dieser Reisebericht den einen oder anderen inspirieren, Kroatien ebenfalls einmal auf diese besondere Art zu entdecken.

Solltest du selbst Interesse an einer ähnlichen Reise haben oder Fragen zur Tourenplanung, den Mountainbike-Strecken, dem Segeltörn oder zur Organisation haben, kannst du mich jederzeit gerne das Kontaktformular nutzen. Ich teile meine Erfahrungen gerne und helfe dabei, ein unvergessliches Bike- und Segelabenteuer auf die Beine zu stellen.

Viele der hier beschriebenen Touren und Abenteuer bin ich mit Ausrüstung gefahren, die ich über Monate oder sogar Jahre getestet habe. Meine Erfahrungen zu Bikes, Rucksäcken, Sätteln, Helmen und weiterem MTB-Equipment findet ihr hier:

⚙️ Meine Bikes & Parts im Test

Hinweis:
Die auf mtb-moments.de veröffentlichten Tourenberichte dienen in erster Linie der Inspiration und geben unsere persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der jeweiligen Tour wieder. Sie stellen keine verbindlichen Empfehlungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Befahrbarkeit einer Strecke dar. Wegverläufe, Beschilderungen, Untergrund, Eigentumsverhältnisse oder rechtliche Regelungen können sich jederzeit ändern. Daher übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wenn du eine der beschriebenen Touren nachfährst oder einzelne Streckenabschnitte nutzt, geschieht dies ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Informiere dich vor jeder Tour über die aktuell geltenden Vorschriften, beachte Fahrverbote und Sperrungen und respektiere Naturschutzgebiete sowie private Grundstücke. Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Deshalb bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen, nehmen Rücksicht auf andere Erholungssuchende sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt und empfehlen allen Leserinnen und Lesern, dies ebenfalls zu tun. Eine Haftung für Schäden oder Folgen, die aus der Nutzung der auf dieser Website veröffentlichten Inhalte, Tourenbeschreibungen, Streckenempfehlungen oder sonstigen Informationen entstehen, ist ausgeschlossen.


MTB-Tour mit Kanada-Vibe in Bayern

Tourenverlauf der MTB-Tour mit Kanada-Vibe in Bayern

MTB-Tour mit Kanada-Vibe in Bayern – zwischen Walchensee und Sylvensteinspeicher wartet im Isarwinkel eine der schönsten Mountainbiketouren der Region. Dichte Wälder, türkisblaues Wasser und endlose Natur – was nach British Columbia klingt, liegt tatsächlich in Bayern. Zwischen dem Walchensee und dem Sylvensteinspeicher wartet im Isarwinkel eine MTB-Tour, die echtes Kanada-Flair versprüht. Traumhafte Wege, idyllische Isar-Abschnitte und zahlreiche Bademöglichkeiten machen diese Runde zu einem perfekten Sommerhighlight für Mountainbiker. *Das ist eine Tour aus dem BIKE-Guide “Bayerische Voralpen” vom BIKE-Magazin von Steve Chismar  (Autor), Dominik Scherer  (Autor). 

MTB-Tour mit Kanada-Vibe in Bayern

Die Tour startet am Wanderparkplatz Petern – mit dabei sind diesmal meine Eltern. Ein gemütlicher Tourenbeginn gehört einfach dazu, deshalb stärken wir uns erst einmal bei einem ausgiebigen Frühstück, bevor wir gegen 10 Uhr in die Pedale treten.

Zunächst rollen wir ein kurzes Stück auf der Landstraße, bevor wir rechts auf einen Feldweg abbiegen und dem kleinen Flüsschen Jachen folgen. Nach knapp 2 Kilometern wird es direkt ernst: Eine steile Rampe mit bis zu 13 % Steigung fordert uns. Über die Forststraße fahren wir weiter in Richtung Sylvensteinspeicher vor und passieren dabei das Schronbachtal, das mit seinen Wasserfällen und Gumpen ein echtes Naturhighlight ist.

Unterhalb des Sylvensteinspeichersees erreichen wir die Teerstraße, der wir kurz bergauf folgen. Oben angekommen lädt ein wunderschöner Aussichtspunkt zu einer wohlverdienten Fotopause ein mit einem sagenhaften See-Panorama.

MTB-Tour mit Kanada-Vibe in Bayern

Nach der Pause fahren wir ein Stück entlang der B307 bis nach Vorderriß. Nach der Überquerung der Faller-Klamm-Brücke geht es auf einen traumhaften Rad- und Wanderweg unterhalb der Bundesstraße weiter, direkt am Sylvensteinspeichersee entlang und anschließend am Isarufer bis Vorderriß.

Dort wechseln wir die Flussseite und folgen der Mautstraße Richtung Wallgau, gut erkennbar am kleinen Mauthäuschen. Für Radfahrer ist die Strecke kostenlos und zählt definitiv zu den schönsten Asphaltpassagen am Rand des Karwendelgebirges. Ohne nennenswerte Höhenmeter lässt es sich hier entspannt durch eine beeindruckende Landschaft pedalieren.

Etwa auf halber Strecke entscheiden wir uns für eine späte Mittagspause und verlassen die Mautstraße in Richtung eines idyllischen Flussbadeplatzes. Wir packen unsere Brotzeit aus, springen ins Wasser, die 14 °C kalte Isar sorgt für die nötige Abkühlung. Nach rund 1,5 Stunden Pause setzen wir die Tour fort und rollen entspannt weiter nach Wallgau.

In Wallgau biegen wir auf den Radweg Richtung Walchensee ab. Unterwegs entdecken wir immer wieder kleine, ruhige Plätze sowie den Obernachkanal-Wasserfall, der sich perfekt für eine kurze Pause eignet. Am Walchensee angekommen folgen wir dem rechten Uferweg für etwa 7 Kilometer, bis wir unseren persönlichen Lieblings-Badespot gefunden haben. Wir springen in den See und genießen noch ein leckeres Eis.

Nach der längeren Pause nehmen wir die Route über Rad- und Waldwege nach Jachenau in Angriff. Zum Abendessen kehren wir im Schützenhaus in den Biergarten ein, das mit regionalen Spezialitäten, fairen Preisen und einer gemütlichen Atmosphäre überzeugt.

Gut gestärkt folgen wir anschließend dem Jachenauer Rundweg, der über abwechslungsreiche Forst- und Wiesenwege zurück zu unserem Startpunkt am Wanderparkplatz Petern führt.

Wichtige Hinweise:

Es empfiehlt sich genügend Zeit für das Erkunden der vielen Badeplätze einzuplanen!

*Hinweis: Dieser Tourenvorschlag basiert auf einer Route aus dem BIKE-Guide Bayerische Voralpen vom BIKE Magazin (Delius Klasing) von Steve Chismar  (Autor), Dominik Scherer  (Autor). Wir haben die Strecke an mehreren Stellen umgeplant und an unsere persönlichen Ansprüche und Wünsche angepasst.

Weitere Tourenbeschreibungen findet ihr hier: https://www.mtb-moments.de/touren/

Viele der hier beschriebenen Touren und Abenteuer bin ich mit Ausrüstung gefahren, die ich über Monate oder sogar Jahre getestet habe. Meine Erfahrungen zu Bikes, Rucksäcken, Sätteln, Helmen und weiterem MTB-Equipment findet ihr hier:

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Hinweis:
Die auf mtb-moments.de veröffentlichten Tourenberichte dienen in erster Linie der Inspiration und geben unsere persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der jeweiligen Tour wieder. Sie stellen keine verbindlichen Empfehlungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Befahrbarkeit einer Strecke dar. Wegverläufe, Beschilderungen, Untergrund, Eigentumsverhältnisse oder rechtliche Regelungen können sich jederzeit ändern. Daher übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wenn du eine der beschriebenen Touren nachfährst oder einzelne Streckenabschnitte nutzt, geschieht dies ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Informiere dich vor jeder Tour über die aktuell geltenden Vorschriften, beachte Fahrverbote und Sperrungen und respektiere Naturschutzgebiete sowie private Grundstücke. Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Deshalb bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen, nehmen Rücksicht auf andere Erholungssuchende sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt und empfehlen allen Leserinnen und Lesern, dies ebenfalls zu tun. Eine Haftung für Schäden oder Folgen, die aus der Nutzung der auf dieser Website veröffentlichten Inhalte, Tourenbeschreibungen, Streckenempfehlungen oder sonstigen Informationen entstehen, ist ausgeschlossen
(hier haben wir uns am Bayerische Voralpen BIKE Guide vom BIKE-MAGAZIN orientiert)!


MTB-Tour Val Mora: Blick von der Jufplaun-Hochebene ins Val Müstair

MTB-Tour Ofenpass Val Mora | Rundtour ab Santa Maria im Val Müstair

Mit dem Postauto ging’s von Santa Maria hinauf zum Ofenpass. Von dort starteten wir direkt in den ersten Trail zur Alp Buffalora und weiter hinauf zur Jufplaun-Hochebene. Es folgte die Abfahrt zum türkisblauen Lago di Livigno, weiter zum Lago di San Giacomo und schließlich durch das wilde Val Mora zurück nach Santa Maria.

Lesezeit: 11 min

Mit dem Postauto von Santa Maria zum Ofenpass – entspannt statt Uphill

Früh am Morgen kamen wir auf den Wanderparkplatz in Santa Maria im Val Müstair an. Wir luden die Mountainbikes vom Fahrradträger, packten die Rucksäcke und fuhren zur Postauto-Station. Seit Kurzem müssen Fahrräder vorab angemeldet werden – das klappte problemlos. So sparten wir uns den weniger spannenden Uphill zum Ofenpass und ließen uns entspannt hochchauffieren.

Trail-Abfahrt vom Ofenpass zur Alp Buffalora

Oben angekommen luden wir die Mountainbikes ab, legen die Protektoren an und die Mountainbike-Guides Michaque und Oli führten vor dem Start der Tour den Bike-Check mit der Gruppe durch.

Nach knapp 200 Metern, standen wir schon am Trail-Einstieg. Es ging direkt hinein in den Nationalpark, flowig, verspielt, rund 200 Tiefenmeter hinunter zur Alp Buffalora. Das erste Grinsen des Tages war bei allen in der Gruppe nicht zu übersehen.

Über die Hochebene Jufplaun – Natur pur im Nationalpark Schweiz – MTB-Tour Ofenpass Val Mora Santa Maria

Nach diesem tollen Start folgte der Pflichtteil: ein steiles Schotterstück hoch zur Jufplaun-Hochebene. Bis zu 20 % Steigung erwarteten uns – also keine Gnade für die Wade und der ein oder andere aus der Gruppe versuchte die Steigung zu fahren. Dieses Stück kann man ohne schlechtes Gewissen auch schieben und sich so Energie für den weiteren Verlauf der Tour sparen. Wir kannten die Passage schon von unserem Alpencross 2023, damals noch auf E-Bikes und diesmal mit den normalen Mountainbikes und fühlte es sich ehrlicher an – pure Muskelkraft. Und der Lohn? Weite Hochebene, grasende Kühe und ein Bergpanorama, das einem den Atem raubte. Einfach ein Traum!

MTB-Highlight am Lago di Livigno

Dann kam das nächste Highlight: Wir legten wieder die Knieschoner an, entsperrten die Federsysteme und senkten die Sättel ab – Abfahrt zum Lago di Livigno!

Der Trail ist anspruchsvoll und volle Konzentration war gefragt da dieser immer wieder seitlich steil abfällt! Hier sollte man schwindelfrei sein und sein Mountainbike fahrtechnisch beherrschen. Am Wasserfall die Mountainbikes ganz klar schieben!

Der Trail zog sich durch kleine Wälder, wurzlig und kurvig, bis plötzlich das türkisfarbene Wasser vor uns aufblitzte. Für einen Moment wähnten wir uns eher in Kanada als an der italienischen Grenze – was für ein MTB-Moment!

Einkehr am Lago di San Giacomo – Pause mit Panorama

Wir folgten der Route weiter bis zum Lago di San Giacomo. Und dort wartete die Überraschung: ein Imbisswagen mitten in der Bergwelt – wirkte total surreal. Natürlich konnten wir nicht widerstehen – Pause, Brotzeit und Sonne genießen. Nach gut einer Stunde Pause wurde es Zeit für die nächste Etappe.

Durch das wilde Val Mora – Singeltrail-Klassiker im Val Müstair

Biken im Val Mora -wilde Natur erleben

Das Val Mora kündigte sich schon von weitem an. Erst Feldweg, dann Singletrail, immer entlang des Flusses. Hier mussten wir einfach öfter mal stehen bleiben – es war einfach so schön: wilde Natur, kleine Murenabgänge, felsige Abhänge. Technisch nicht extrem, aber volle Konzentration war gefragt da es immer wieder seitlich steil abfällt! Etwa fünf Kilometer später weitete sich das Tal, der Trail ging in einen Feldweg über – und das Panorama wurde noch einmal gigantischer. Wir entschieden uns am Fluss zu halten und tranken unser kühles Bier welches wird im Rucksack dabei hatten und streckten unsere Füße in den eiskalten Fluss.

Finale Abfahrt nach Santa Maria – Glücksgefühle zum Abschluss

Zum Abschluss ging es bergab Richtung Santa Maria. Anstatt einfach die Straße hinunterzurollen, fuhren wir über einen schönen Trail der immer parallel zum Feldweg verlief hinab nach Santa Maria. Mit müden Beinen, aber breitem Grinsen im Gesicht, erreichten wir gegen 17:30 Uhr wieder den Parkplatz. Das war die MTB-Tour Ofenpass Val Mora Santa Maria Runde.

Ein Tag voller Kontraste: entspannte Busfahrt, zähe Schotteranstiege, flowige Trails, wilde Täler – und Erinnerungen und Momente, die bleiben – die Inspiration zu unserem Blog: mtb-moments!

Viele der hier beschriebenen Touren und Abenteuer bin ich mit Ausrüstung gefahren, die ich über Monate oder sogar Jahre getestet habe. Meine Erfahrungen zu Bikes, Rucksäcken, Sätteln, Helmen und weiterem MTB-Equipment findet ihr hier:

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Trans Ligurien mit dem E-MTB: Von Finale Ligure nach Ventimiglia

Trans Ligurien mit dem E-MTB: Von Finale Ligure nach Ventimiglia

Die Trans Ligurien mit dem E-MTB – von Finale Ligure nach Ventimiglia. Auf dieser einzigartigen Route durchqueren wir die ligurischen Alpen von der Mittelmeerküste bis an die französische Grenze – und orientieren uns an der legendären Alta Via dei Monti Liguri.

Trans Ligurien mit dem E-MTB: Von Finale Ligure nach Ventimiglia

Denn wir haben die klassische Route erweitert: Mehr Trails, mehr Flow, mehr Abenteuer. Wir verbinden schöne Wege mit Trails & versteckten Pfaden, durchqueren dichte Wälder und tolle Aussichte , fahren durch abgelegene Bergdörfer und kehren dort ein, wo das italienische Lebensgefühl noch ganz ursprünglich ist. Ein Highlight der Tour: ein kompletter Shuttle- & Guiding-Tag rund um Molini di Triora mit Molini-MTB, einem der Trail-Mekkas im ligurischen Hinterland.

Was uns erwartet? Spektakuläre Ausblicke bis ans Meer, einsame Höhenzüge, technische Singletrails, urige Restaurants, echte Gastfreundschaft – und dieses Gefühl von Freiheit, das nur eine echte Bike-Durchquerung bieten kann.

Diese Tour bietet alles, was das Herz begehrt: Natur, Trails, Genuss und Entschleunigung. Der Tourencharakter wird als Schwer eingestuft! Gute Fahrtechnik sowie Schwindelfreiheit wird vorausgesetzt!

Etappe 1: Finale Ligure → Ormea | 78 km | 2.780 HM | 4,5 h Fahrzeit

Der Auftakt zur Trans Ligurien mit dem E-MTB: Von Finale Ligure nach Ventimiglia hätte kaum abwechslungsreicher sein können. Unsere erste Etappe beginnt auf rund 1.000 Metern Höhe am Rifugio Melogno. Frische Meeresluft, dichte Wälder und ein Gefühl von Abenteuer liegen in der Luft – perfekter Start in diese mehrtägige Alpenüberquerung.

Trans Ligurien mit dem E-MTB: Von Finale Ligure nach Ventimiglia Start der Tour

Zunächst folgen wir einem breiten Forstweg – ideal zum Einrollen – bevor wir in unseren ersten Trail des Tages eintauchen: Isallo Extasy. Technisch, verspielt und eingebettet in mediterrane Landschaft – ein früher Vorgeschmack auf das, was uns die kommenden Tage erwartet. Nach einem kurzen Abschnitt nehmen wir Kurs auf den Giogo di Giustenice, wo zwei echte Trail-Highlights auf uns warten: Hiroshima und Hellboy Teil 1. Beide fordern technisches Können und belohnen mit echtem Fahrspaß. Hier zeigt sich einmal mehr, wie vielseitig Ligurien als Bike-Revier ist.

Nach dem ersten Downhill-Block geht es erneut bergauf – zurück zum Giogo – bevor wir über die Trails Appendaun und Pianfieno in Richtung Bardineto fahren. Ein charmantes, kleines Dorf, das wir pünktlich zur Mittagszeit erreichen. In einem urigen Restaurant stärken wir uns mit Pasta und Espresso – authentisch, einfach, perfekt.

Die Wetterprognose zwingt uns am Nachmittag zu einer kleinen Routenanpassung. Statt weiterer Trails wählen wir die asphaltierte Auffahrt zum Colle Scravaion – landschaftlich reizvoll, wenn auch weniger wild. Ab hier treffen wir wieder auf die bekannte Alta Via dei Monti Liguri (AVM), der wir für den weiteren Verlauf der Etappe folgen.

Ein kurzer Stopp am Aussichtspunkt Bric Schenasso lohnt sich: Der Blick reicht tief ins ligurische Hinterland und macht Lust auf mehr.

Von dort aus geht es hinunter ins Tal nach Garessio mit Abschnittsweisen Trails und Forstwegen.

Die Sonne zeigt sich entgegen aller Vorhersagen – beste Gelegenheit für eine entspannte Pause in einer Bar direkt an der Flusspromenade.

Die letzten Kilometer der Etappe führen uns entlang des Tanaro-Flusses über einen ruhigen Radweg – ein entspannter Ausklang nach einem intensiven Tag im Sattel. Kurz vor Ponte di Nava erreichen wir schließlich unser Hotel für die Nacht.

Ein gelungener Auftakt der Trans Ligurien mit dem E-MTB – voller Trailspaß, landschaftlicher Kontraste und echter Mountainbike-Momente.

Etappe 2: Ormea Molini di Triora | 52 KM | 1.700 HM | Fahrzeit: 3.5 h

Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir gegen 9 Uhr in den Tag – gut gestärkt und voller Vorfreude auf die bevorstehende Etappe. Bevor es richtig los ging, besuchten wir noch einem kleinen Supermarkt in Ormea. Mit Käse, Wurst, Brot und Getränken im Rucksack war die Gipfelbrotzeit gesichert.

Die ersten Kilometer führten uns über eine Mischung aus Teerstraßen und Forstwegen stetig bergauf in Richtung Colle di Caprauna.

Oben angekommen, wartete ein Panorama, das Lust auf mehr machte – wir fuhren hier etwas leicht bergab Richtung Nava wo der Trail „La Fattoria“ eingeplant war. Der Trail ist ein Mix aus spielerischer Downhill mit Anliegern, Stufen, Spitzkehren und clever verbauten Holzelementen. Ab der Hälfte des Trails kann man zwischen zwei Varianten wählen – je nachdem, wie technisch man es mag. Beide Optionen führen schließlich hinunter nach Nava, wo ein kurzer Espresso- und Cappuccino-Stopp und einen Abschluss-Prosecco unsere Energiespeicher wieder auffüllte.

Frisch motiviert traten wir den nächsten Anstieg an – ein Uphill-Trail führte uns vorbei an der Forte Pozzanghi, bevor wir später auf Asphalt zur kleinen Ortschaft San Bernardo di Mendatica wechselten um die Akkureserven nicht zu sehr zu belasten.

Leider hatte die geplante Einkehr dort geschlossen was unserer Laune keinen Abbruch tat, also aßen wir eben unsere Energieriegel. Der letzte große Anstieg des Tages brachte uns hinauf zum spektakulären Passübergang an der Galleria del Garezzo. Doch das Wetter verschlechterte sich zu dem Zeitpunkt stark. Regen und ein aufziehendes Gewitter zwangen uns zu einer Pause im Schutz des Tunnels.

Nachdem sich das Schlimmste verzogen hatte, fuhren wir rund 250 Tiefenmeter abwärts, wo wir unter einem Vordach einer Hütte Unterschlupf fanden – Zeit für unsere mitgebrachte Brotzeit.

Der Regen wollte jedoch nicht aufhören, also entschieden wir uns für die sichere Variante und nahmen den Forstweg hinab nach Molini di Triora. Kurz vor dem Ziel verzogen sich die Wolken überraschend, und so konnten wir noch einen kleinen Trail in die Abfahrt integrieren und genießen.

In Molini angekommen, ließen wir den Tag bei einem kühlen Willkommensbier mit Sonnenschein gemütlich ausklingen – durchnässt, aber glücklich über eine abwechslungsreiche, fordernde und unvergessliche Etappe durch die ligurischen Alpen.

Trans Ligurien mit dem E-MTB angekommen in Molini di Triora

Trans Ligurien mit dem E-MTB: Von Finale Ligure nach Ventimiglia

Etappe 3 Shuttle und Guiding Tag: Molini di Triora Ormea Realdo

Unser Tag begann entspannt nach dem Frühstück am Treffpunkt von Molini MTB, wo uns unser Guide Giacomo und der Shuttle-Fahrer begrüßten.

Zum Warm werden wählten sie einen flowigen Trail, der uns ideal auf das bevorstehende Abenteuer einstimmte. Von Abfahrt zu Abfahrt steigerte sich das Niveau – die Trails wurden technischer, abwechslungsreicher und herausfordernder. Genau die richtige Mischung für einen perfekten Mountainbike-Tag in Ligurien.

Gegen Mittag kehrten wir zurück nach Molini und genossen dort typisch italienische Spezialitäten – Pasta, frische Antipasti und knuspriges Brot stärkten uns für den zweiten Teil der Tour. Frisch motiviert starteten wir nach der Pause in einen weiteren Trail, der uns bereits einen Vorgeschmack auf das bevorstehende Highlight gab.

Denn der krönende Abschluss des Tages sollte eine epische Trail-Abfahrt werden: ein fast 11 Kilometer langer Trail, der uns von knapp 1.400 Höhenmetern auf rund 100 Meter über dem Meeresspiegel hinabführen würde. Nach einer langen Shuttle-Fahrt zum Startpunkt luden wir die Bikes ab – vor uns lag ein Trail, der nicht nur fahrtechnisch alles bot, sondern auch landschaftlich begeisterte.

Trans Ligurien mit dem E-MTB: Von Finale Ligure nach Ventimiglia

Immer wieder hielten wir inne, um den spektakulären Blick auf das Meer und in Richtung Sanremo zu genießen. Alte Bergdörfer, verwitterte Kirchen und versteckte Klöster waren auf der Strecke und in der Ferne zu sehen und verliehen der Abfahrt ein fast schon magisches Flair.

Der Trail selbst war ein gelungener Mix aus flowigen Passagen, verblockten Abschnitten und kniffligen technischen Herausforderungen. Sogar ein Freeride-Abschnitt war auf dem Trail – Adrenalin pur und Fahrspaß vom Feinsten.

Giacomo fand dabei genau das richtige Tempo und wies uns jederzeit über den gesamten Tag auf schwierige Stellen und Schlüsselpassagen hin. Dank seiner Erfahrung fühlten wir uns immer sicher und bestens betreut!

Trans Ligurien mit dem E-MTB: Von Finale Ligure nach Ventimiglia Guiding Tag mit Molini MTB

Gegen 15:30 Uhr erreichten wir das charmante Örtchen Badalucca, wo wir den Tag gemeinsam mit Guide und Shuttle-Fahrer bei einem Aperol Spritz, kleinen Snacks und guter Stimmung ausklingen ließen. Anschließend brachte uns der Shuttle – wie geplant – weiter zu unserem Etappenziel nach Realdo, wo wir am nächsten Tag unser großes Ligurien-Cross-Abenteuer fortsetzen würden.

Hier nächtigten wir in einem Rifugio, wo uns der Gastgeber mit Essen und Getränken versorgte. Wir hatten einen richtig gemütlichen Abend am Kamin mit leckeren Ligurischen Speisen und leckeren Wein.

Ein Tag voller unvergesslicher Eindrücke, Trailspaß und italienischem Lebensgefühl – Mountainbiken wie man es sich wünscht!

Trans Ligurien mit dem E-MTB: Von Finale Ligure nach Ventimiglia Etappe 4: Realdo Pigna | 43 KM | 1.260 HM | Fahrzeit: 3.15 h

Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen und machten uns bereit für die nächste Etappe – Ziel: Realdo. Schon kurz nach dem Start forderte uns der erste längere Anstieg hinauf zur Bassa di Sanson, einem Pass genau auf der Grenze zwischen Italien und Frankreich. Oben angekommen wurden wir für die Mühe reich belohnt, mit einem grandioser Weitblick eröffnete sich, der uns sogar Teile unserer bisherigen Route erkennen ließ – ein tolles Gefühl, dem Verlauf unserer Reise so zusehen.

Wir folgten dem Weg und erreichten schließlich den Abzweig zum Balcon de Marta, der mit 2.122 Metern der höchste Punkt des Tages. Hier fuhren wir an alten Bunkern vorbei.

Hier oben war der Ausblick atemberaubend, ein grandioser 360-Grad-Blick über die Gipfel der ligurischen und französischen Alpen. An diesem besonderen Ort gönnten wir uns eine längere Pause – Zeit für Energieriegel und den Moment und Ausblick zu genießen. Die Bilder dazu sprechen für sich.

Leider kündigte sich am Horizont Wetterumschwung an – dunkle Wolken zogen auf und die Sicht wurde zunehmend schlechter. So entschieden wir uns weiterzufahren und folgen dem alten Militärweg zum Rifugio Allavena. Von dort führte uns ein spaßiger, teils technischer Trail bergab bis hinunter zur Staumauer des Lago di Tenarda.

Nach einer kurzen Passage auf dem Forstweg stand der nächste Höhepunkt an: der Trail hinunter nach Buggio. Und dieser forderte uns richtig, enge Spitzkehren, steinige Stufen, kleine Bachquerungen, technische Passagen und sogar einige Sprünge verlangten volle Konzentration und sorgten für maximalen Fahrspaß.

Für die letzten Kilometer des Tages verliefen bergab auf der Teerstraße in Richtung Pigna, wo wir uns eine wohlverdiente Einkehr mit gutem Essen gönnten. Danach ging es entspannt weiter zu unserer Unterkunft – ein wunderschöner, gemütlicher Ort, an dem wir den Tag beim Abendessen und einer Runde Billard ausklingen ließen.

Trans Ligurien mit dem E-MTB: Von Finale Ligure nach Ventimiglia Etappe 5: Pigna Ventimiglia | 54 KM | 1.500 HM | Fahrzeit: 3,5 h

So ein Frühstück bekommt man wirklich nicht alle Tage serviert: Frisch gebackene Brötchen, ein perfekt zubereiteter Cappuccino, dazu eine Auswahl an feinen Wurst- und Käsespezialitäten sowie frisches Obst – ein Genuss, der uns für die bevorstehende Schlussetappe unserer Trans-Ligurien-Tour stärkte.

Gut gesättigt holten wir unsere Bikes aus dem Fahrradkeller und rollten zum kleinen Supermarkt in Pigna, um uns mit Getränken und ein wenig Obst für unterwegs einzudecken. Danach folgten wir ein kurzes Stück der Hauptstraße in Richtung Isolabona, bevor der eigentliche Spaß begann: Der Anstieg zum Rifugio Gola di Gouta wartete auf uns.

Oben angekommen mussten wir leider feststellen, dass das Rifugio geschlossen war – kein Kaffee, keine Pasta, kein Panino. Zum Glück hatten wir vorgesorgt und griffen auf unsere frischen Vorräte zurück, die wir am Morgen eingekauft hatten.

Nach einer kurzen Stärkung ging es weiter auf dem alten Militärweg in Richtung Monte Simonasso. Die Route führte uns erneut ins Grenzgebiet zwischen Frankreich und Italien. Doch diesmal zeigte sich das Wetter von seiner ungemütlichen Seite: dichte Wolken, Nebel und schließlich Regen. Den ersehnten Blick aufs Meer und die Ligurischen Alpen mussten wir uns leider ausmalen – die Aussicht blieb verborgen in den Wolken.

Michaque Kaiser Martin Strauß Oliver Thum und Mark beim Trans Ligurien mit dem E-MTB: Von Finale Ligure nach Ventimiglia

Trotz des Regens und der rutschigen Trails verloren wir nicht den Spaß: Immer wieder sorgten technische Passagen und flowige Abschnitte für echtes Trailvergnügen. Volle Konzentration war gefragt. Der Untergrund forderte uns, die Kräfte der letzten Tage waren spürbar – bei fast allen in der Gruppe machte sich langsam Erschöpfung bemerkbar. Da Stürze oder unnötige Risiken für uns keine Option waren, beschlossen wir, unsere Route anzupassen.

Wir folgten dem alten Militärweg weiter, bis er schließlich auf eine Teerstraße führte, der wir bis nach Ventimiglia folgten. Der Regen begleitete uns fast bis zum Stadtrand – doch kurz vor der Ankunft riss der Himmel auf, die Sonne kam heraus und so hatten wir einen versöhnlichen Abschluss dieses langen Tages.

Und was macht man nach so einer Tour? Klar – direkt rein ins Mittelmeer! Das konnten nicht alle aus der Gruppe, da das Wasser doch recht frisch war. Ein erfrischendes Bad war der krönende Abschluss unserer Trans-Ligurien-Durchquerung. Danach gönnten wir uns in einem kleinen Restaurant am Strand noch einmal echtes italienisches Essen: knusprig frittierte Meeresfrüchte und Spaghetti Frutti di Mare – was für eine Ankuft.

Frisch gestärkt ging es schließlich zum Bahnhof, wo wir den Intercity nach Finale Ligure nahmen. Übrigens: Die Fahrradmitnahme im IC ist problemlos möglich, sollte aber am Schalter vorab gebucht werden. Wir können den Intercity klar empfehlen – entspannter und komfortabler als die Regionalbahn.

Damit endet unsere Trans-Ligurien-Tour mit dem E-MTB: Von Finale Ligure bis Ventimiglia – voller Abenteuer, grandioser Trails und unvergesslicher Erlebnisse.

Viele der hier beschriebenen Touren und Abenteuer bin ich mit Ausrüstung gefahren, die ich über Monate oder sogar Jahre getestet habe. Meine Erfahrungen zu Bikes, Rucksäcken, Sätteln, Helmen und weiterem MTB-Equipment findet ihr hier:

⚙️ Meine Bikes & Parts im Test

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Hier gelangt ihr zu weiteren Alpencross-Berichten von mtb-moments.deAlpenX-Berichte – mtb-moments.de

Trans Ligurien mit dem E-MTB: Von Finale Ligure nach Ventimiglia
Trans Ligurien mit dem E-MTB: Von Finale Ligure nach Ventimiglia

Hinweis:
Die auf mtb-moments.de veröffentlichten Tourenberichte dienen in erster Linie der Inspiration und geben unsere persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der jeweiligen Tour wieder. Sie stellen keine verbindlichen Empfehlungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Befahrbarkeit einer Strecke dar. Wegverläufe, Beschilderungen, Untergrund, Eigentumsverhältnisse oder rechtliche Regelungen können sich jederzeit ändern. Daher übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wenn du eine der beschriebenen Touren nachfährst oder einzelne Streckenabschnitte nutzt, geschieht dies ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Informiere dich vor jeder Tour über die aktuell geltenden Vorschriften, beachte Fahrverbote und Sperrungen und respektiere Naturschutzgebiete sowie private Grundstücke. Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Deshalb bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen, nehmen Rücksicht auf andere Erholungssuchende sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt und empfehlen allen Leserinnen und Lesern, dies ebenfalls zu tun. Eine Haftung für Schäden oder Folgen, die aus der Nutzung der auf dieser Website veröffentlichten Inhalte, Tourenbeschreibungen, Streckenempfehlungen oder sonstigen Informationen entstehen, ist ausgeschlossen.


Michaque Kaiser mit seinem Yeti SB130 auf der Trans Pfälzerwald

Trans Pfälzerwald in 2 Tagen durch den Pfälzerwald

Mit Muskelkraft durch den Pfälzerwald auf der Trans Pfälzerwald – 2 Tage, 90 Kilometer, fast 2.000 Höhenmeter und unzählige Naturhighlights – die Trans Pfälzerwald ist eine echte Herausforderung für Mountainbike-Fans und Naturbegeisterte. Von Hochspeyer bis nach Bad Bergzabern erwartet dich eine abwechslungsreiche Strecke durch dichte Wälder, über flowige und auch anspruchsvollere Trails und vorbei an beeindruckenden Felsformationen. Wer hier in die Pedale tritt, erlebt den Pfälzerwald in seiner wildesten und schönsten Form.

Trans Pfälzerwald

Trans Pfälzerwald – Etappe 1: Von Hochspeyer nach Hauenstein

Unsere Tour startet am Bahnhof in Hochspeyer, wo wir unser Auto für die nächsten zwei Tage abstellen. Nach dem letzten Ausrüstungscheck und dem Bike-Setup rollen wir entspannt durch den Ort – der erste Anstieg bringt uns direkt zum Springenkopf. Dort wartet gleich das erste Highlight: ein kleiner Bikepark mit fünf abwechslungsreichen Strecken, perfekt zum Einrollen und Austoben.

Trans Pfälzerwald mit dem Yeti SB130

Nach der kurzen Session geht’s weiter auf dem offiziellen Mountainbike-Trail Nr. 4 des Mountainbikeparks Pfälzerwald. Die Route verläuft immer wieder parallel zur B48 und führt uns in Richtung Waldleiningen. Hinter dem Ort erwartet uns ein flowiger Spitzkehrentrail – technisch spannend, aber gut fahrbar. Anschließend folgt eine fordernde Trail-Passage entlang der Straße: wurzelig, mit kleinen Gegenanstiegen, die vor allem mit dem Biobike ordentlich Kraft kosten.

Dieses Schild ist der Wegweiser für die Trans Pfälzerwald

Trans Pfälzerwald Beschilderung

Danach steht ein längerer Anstieg auf einer Forstweg an – gleichmäßig, aber spürbar. Oben angekommen folgen wir erneut der B48 ein Stück weit, bis wir schließlich das Johanniskreuz erreichen. Zeit für eine verdiente Mittagspause! Natürlich stilecht mit einem typisch Pfälzer Gericht: Saumagen mit Kraut und Soße – deftig, aber genau das Richtige..

Gestärkt geht’s weiter: Ein abwechslungsreicher Mix aus Forstwegen und offiziellen Trails führt uns durch die Wälder des Pfälzerwalds. Kurz vor dem Hermersbergerhof machen wir noch einen kurzen Stopp an einer barrierefreien Aussichtsplattform – der Blick über den endlosen Wald ist beeindruckend und definitiv ein Foto wert.

Zum Tagesabschluss genießen wir noch ein paar richtig schöne Trailabschnitte mit viel Flow und Fahrspaß, bevor wir nach rund 50 Kilometern und 1.270 Höhenmetern in Hauenstein ankommen – unser Etappenziel für die erste Nacht.

Michaque Kaiser, Klaus Stark und Martin Strauß bei der Orientierung auf einer Karte vom Mountainbikepark Pfälzerwald

Trans Pfälzerwald – Etappe 2: Von Hauenstein nach Bad Bergzabern

Gestärkt vom Frühstück und bei bestem Sonnenschein starten wir in den zweiten Tag unserer Tour.

Ein kurzes Stück rollen wir noch auf dem Radweg, bevor es in Spirkelbach hinein in den Wald geht – und direkt in den ersten Anstieg des Tages: hinauf zum Klingelkopf. Hier erwarten uns traumhafte offizielle Mountainbike-Trails mit Anliegern, kleineren Sprüngen und ordentlich Flow. Natürlich nutzen wir die Gelegenheit und nehmen alles mit, was die Trails zu bieten haben.

Anschließend geht’s bergab nach Lug, von dort folgen wir der Beschilderung und dem Radweg weiter über Schwanheim bis nach Darstein. Am Ortsausgang verlassen wir die Teerstraße und tauchen erneut in den Wald ein. Der Forstweg bringt uns in Richtung Schloßberg – und zur verdienten Mittagspause bei der Einkehr Lindelbrunn. Perfekt, um neue Energie für die zweite Hälfte des Tages zu tanken.

Frisch gestärkt rollen wir weiter zur Silzer Linde und dann in Richtung Blankenborn. Die Strecke wechselt immer wieder zwischen breiteren Forstwegen und flowigen Trailpassagen – bergauf wie bergab ist alles dabei. Wir nähern uns langsam dem Ende der Tour, doch es warten noch ein paar schöne Abschnitte.

Über den Liebfrauenberg erreichen wir schließlich den oberhalb gelegenen Aussichtspunkt über Bad Bergzabern – ein großartiger Blick, der Lust auf die finale Abfahrt macht. Und die hat es nochmal in sich: ein spaßiger Trail führt uns direkt hinunter nach Bad Bergzabern. Wir genießen jede Kurve, bevor wir die Ankunft stilecht feiern – mit einem Bananensplit und einer Tasse Cappuccino.

Die letzten 700 Meter rollen wir entspannt zum Bahnhof, wo uns der Zug zurück nach Hochspeyer bringt – mit müden Beinen, breitem Grinsen und vielen neuen Trail-Erinnerungen im Gepäck.

Fazit:

Die Trans Pfälzerwald fühlt sich ein wenig an wie ein kleiner Alpencross – kompakt, abwechslungsreich und voller Trailspaß. Von flowigen Abfahrten bis zu technisch anspruchsvollen Passagen ist für jeden etwas dabei. Wer bergauf gerne etwas Unterstützung hat, wird mit dem E-MTB definitiv zusätzlichen Fahrspaß erleben. Aber auch mit dem klassischen Bio-Bike hatten wir jede Menge Freude und ein echtes Erfolgserlebnis – eine rundum gelungene Tour durch eine beeindruckende Landschaft.

Wenn euch die Trans Pfälzerwald interessiert, findet ihr die Tourendaten beim Mountainbikepark Pfälzerwald – siehe hier!

Viele der hier beschriebenen Touren und Abenteuer bin ich mit Ausrüstung gefahren, die ich über Monate oder sogar Jahre getestet habe. Meine Erfahrungen zu Bikes, Rucksäcken, Sätteln, Helmen und weiterem MTB-Equipment findet ihr hier:

⚙️ Meine Bikes & Parts im Test

Weitere tolle Touren wie die Dahner Felsenland E-MTB-Tour im Pfälzerwald die wir 2023 gefahren sind, findet ihr hier!

Eine Tourendatenbank und weitere Infos zum Mountainbiken in der Pfalz findet ihr hier beim Mountainbikepark Pfälzerwald: Start – mountainbikepark-pfaelzerwald.de

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Die auf mtb-moments.de veröffentlichten Tourenberichte dienen in erster Linie der Inspiration und geben unsere persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der jeweiligen Tour wieder. Sie stellen keine verbindlichen Empfehlungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Befahrbarkeit einer Strecke dar. Wegverläufe, Beschilderungen, Untergrund, Eigentumsverhältnisse oder rechtliche Regelungen können sich jederzeit ändern. Daher übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wenn du eine der beschriebenen Touren nachfährst oder einzelne Streckenabschnitte nutzt, geschieht dies ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Informiere dich vor jeder Tour über die aktuell geltenden Vorschriften, beachte Fahrverbote und Sperrungen und respektiere Naturschutzgebiete sowie private Grundstücke. Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Deshalb bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen, nehmen Rücksicht auf andere Erholungssuchende sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt und empfehlen allen Leserinnen und Lesern, dies ebenfalls zu tun. Eine Haftung für Schäden oder Folgen, die aus der Nutzung der auf dieser Website veröffentlichten Inhalte, Tourenbeschreibungen, Streckenempfehlungen oder sonstigen Informationen entstehen, ist ausgeschlossen.


Freiburg das Mountainbike-Paradies

Freiburg das Mountainbike-Paradies

Dieses Jahr machten wir uns – Michaque, Mark und Oli – auf den Weg nach Freiburg (Freiburg das Mountainbike-Paradies), um die offiziellen Mountainbike-Trails der Region zu erkunden. Auf den bekanntesten Strecken rund um die Stadt erlebten wir aufregende Abfahrten, übernachteten in einem gemütlichen Bike-Hotel und nahmen uns sogar den Hausberg, den „Schauinsland“, vor.

  • Canadian Trail
  • Borderline
  • Badish Moon Rising
  • Baden to the Boon
  • Hexentrail (unser persönlicher Favorit)
  • Schädelwäg

Mehr über die offiziellen Trails und das Mountainbikeangebot in Freiburg, sowie den Status der Trails findet ihr hier: Mountainbike Freiburg e.V. | Mountainbike Freiburg e.V.

Freiburg das Mountainbike-Paradies Michaque Kaiser von mtb-moments.de

Unsere zweitägige Mountainbike-Tour (Freiburg das Mountainbike-Paradies) startete um 10 Uhr in Günterstal bei Freiburg am Wanderparkplatz. Nachdem wir die Bikes abgeladen hatten, ging es über einen Forstweg hinauf zum Taubenkopf, wo der Badish Moon Rising Trail beginnt. Dieser führt spektakulär über den Bergrücken und mündet schließlich in den bekannten Canadian Trail.

Auf dem Weg dorthin legten wir einen kurzen Stopp am Horbener Fels ein, um die fantastische Aussicht auf Freiburg zu genießen.

Freiburg das Mountainbike-Paradies Michaque Kaiser, Mark und Oli

Der Canadian Trail machte seinem Namen alle Ehre – flowig, technisch anspruchsvoll und einfach ein Riesenspaß. Mittlerweile gibt es zahlreiche Berichte und Videos zu den Trails rund um Freiburg im Internet, die ihre Beliebtheit bestätigen.

Nach der Abfahrt war es bereits 13 Uhr, also legten wir in Freiburg eine wohlverdiente Mittagspause ein. Gestärkt machten wir uns anschließend auf den Weg zum Rosskopf, wo wir vom Aussichtsturm einen atemberaubenden Rundblick genießen konnten.

Von dort nahmen wir den Baden to the Bone Trail, doch leider war dieser nach etwa der Hälfte wegen Umbauarbeiten gesperrt. Also kehrten wir zurück zum Rosskopf und entschieden uns stattdessen für den Borderline Trail, der uns hinab nach Freiburg führte. Dieser Trail stellte unser gesamtes Fahrkönnen auf die Probe und bildete einen actionreichen Abschluss des Tages.

Freiburg das Mountainbike-Paradies Baden to the Bone Michaque Kaiser von mtb-moments.de

Die Trails rund um Freiburg sind in verschiedene Sektionen unterteilt, und jede davon hat ihre eigenen Herausforderungen und Schwerpunkte. Nach der Abfahrt über den Borderline Trail fuhren wir in die Stadt und ließen den Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein mit einem Aperol ausklingen, bevor es weiter zu unserer Unterkunft ging.

Bereits im Voraus hatten wir ein Zimmer im Bike-Hotel in Freiburg-Merzhausen gebucht. Das Hotel wurde vor etwa drei Jahren übernommen und umfassend renoviert – die perfekte Basis für unsere Tour.

Freiburg das Mountainbike-Paradies Canyon Torque ON im Bike Hotel Freiburg

Tag 2: Hexentrail & Schauinsland

Am nächsten Morgen starteten wir nach einem reichhaltigen Frühstück gegen 9:30 Uhr in den zweiten Tour-Tag. Unser erstes Ziel war der Illenberg, wo wir den Hexentrail befuhren – unser klarer Favorit unter den Freiburger Trails. Dieser Trail bietet alles, was das Mountainbiker-Herz höher schlagen lässt: Anliegerkurven, Sprünge, Gaps, Wurzelfelder, flowige Abschnitte, Steilabfahrten, Wallrides und Rinnen. Der pure Fahrspaß!

Nach dieser grandiosen Abfahrt entschieden wir uns spontan, Freiburgs Hausberg, den Schauinsland (1.283 m), zu erklimmen. Aufgrund der Schneelage wählten wir die Straße für den Aufstieg. Oben angekommen erwartete uns eine beeindruckende Winterlandschaft – auf den Forstwegen lag noch so viel Schnee, dass eine Abfahrt unmöglich gewesen wäre.

Wir genossen die atemberaubende Aussicht auf den Schwarzwald, Freiburg und die Ausläufer der Vogesen, bevor wir uns im Gipfelrestaurant stärkten.

Zum Abschluss des Tages wollten wir noch ein letztes Mal den Hexentrail fahren. Direkt vom Gipfel aus machten wir uns auf den Weg zum Traileinstieg und genossen jede Sekunde der finalen Abfahrt.

Freiburg das Mountainbike-Paradies

Zurück im Hotel reinigten wir unsere Bikes am hauseigenen Bike-Wash – ein toller Service! Besonders klasse war, dass wir sogar noch duschen konnten, obwohl wir bereits am Morgen ausgecheckt hatten.

Zusammenfassend hatten wir zwei großartige Tage in Freiburg das Mountainbike-Paradies und sind uns sicher, dass es nicht unser letzter Besuch war. Auch das Hotel hat uns gut gefallen – vor allem wegen der idealen Lage in unmittelbarer Nähe zu den Trails.

Viele der hier beschriebenen Touren und Abenteuer bin ich mit Ausrüstung gefahren, die ich über Monate oder sogar Jahre getestet habe. Meine Erfahrungen zu Bikes, Rucksäcken, Sätteln, Helmen und weiterem MTB-Equipment findet ihr hier:

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Hinweis:
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Mountainbike Trail-Wochenende im Vinschgau Tobias Turba Mark Saur Michaque Kaiser & Oliver Thum

Mountainbike Trail-Wochenende im Vinschgau

Ein Trip in das Vinschgau ist immer ein Highlight – und auch dieses Jahr hat uns die Region rund um Goldrain im Vinschgau nicht enttäuscht. Inmitten frühlingshafter Temperaturen, grandioser Trails und köstlichem Essen haben wir drei unvergessliche Tage verbracht. Ein Besonderheit: Tobias Turba war zum ersten Mal mit uns, Michaque, Mark & Oliver Thum (Radgarage) von der Partie und konnte die berühmten Trails des Vinschgau hautnah erleben. Warum dieses Wochenende so besonders war und was wir alles erlebt haben, erfährst du in diesem Beitrag! Viel Spaß bei unserem Blog-Bericht über unser Mountainbike Trail-Wochenende im Vinschgau.

Mountainbike Trail-Wochenende im Vinschgau Tobias Turba, Mark Saur, Michaque Kaiser (mtb-moments.de) & Oliver Thum  (radgarage.eu)
Tobias, Mark, Michaque & Oli unterhalb des Holy Hansen

Unser Mountainbike Trail-Wochenende im Vinschgau begann am Freitagmorgen um 9:00 Uhr am Hotel Bamboo in Goldrain. Von dort aus ließen wir uns bequem mit einem Shuttle zum Startpunkt des Sunny Benny Trail bringen – ein Klassiker, den jeder Trail-Liebhaber einmal erlebt haben sollte.

Die Bedingungen auf dem Sunny Benny waren perfekt: staubtrocken, griffig und mit genau der richtigen Menge Flow. Bei ca. der hälfte des Sunny Benny gönnten wir uns eine Pause, genossen die Aussicht über die weitläufigen Obst-Plantagen und stießen mit einem kühlen Bier auf den gelungenen Start an. Frisch gestärkt nahmen wir den zweiten Teil des Sunny Benny in Angriff und fuhren ihn voller Euphorie bis ins Tal hinab.

Zur Mittagszeit kehrten wir in den Lauscher Bierkeller ein – eine gemütliche Einkehr mit leckeren Südtiroler Essen und der perfekten Gelegenheit, die ersten Eindrücke des Tages Revue passieren zu lassen.

Doch der Tag war noch lange nicht vorbei! Mit unseren Bikes traten wir nach der Pause entspannt hinauf in Richtung Tarscher-Alm. Oben angekommen warteten zwei Trails, die wir bisher noch nicht gefahren sind: der 4B Trail und der Vier Gewinnt Trail.

Was für ein Kontrast! Beide Trails werden seltener von lokalen Shuttle-Anbietern angefahren, da eine Schranke den Zugang versperrt und ab dort an selber hochgetreten werden muss! Die Trails überraschten uns mit abwechslungsreichem Terrain und anspruchsvollen Passagen. Obwohl sie im Frühjahr an einigen Stellen noch leicht von Schnee bedeckt waren, waren sie ein echtes Highlight. Im Hochsommer, bei wärmeren Temperaturen, wären die Bedingungen auf den Trails dort perfekt.

Zurück im Hotel ließen wir den Abend entspannt ausklingen. Nach einem Sprung ins Hallenbad und einem erfrischenden AperOli 😉 gönnten wir uns zum Abschluss noch eine Runde Entspannung in der Sauna – der perfekte Abschluss für einen gelungenen Tag voller Trail-Abenteuer.

Mountainbike Trail-Wochenende im Vinschgau Tag 2: Triple Fun und Panorama-Trail

Der Samstag begann mit einem echten Highlight: Wir hatten bei der lokalen Shuttle-Firma das Triple Fun Paket gebucht. Dieses Angebot umfasst drei der besten Trails im Vinchgau – perfekte Vorrausetzungen für ein spaßigen Tag auf dem Mountainbike.

Mountainbike Trail-Wochenende im Vinschgau Tobias Turba, Mark Saur, Michaque Kaiser von mtb-moments.de & Oliver Thum von Radgarage

Unser erster Stopp: Der bekannte Holy Hanson Trail. Dieser Klassiker gehört, wie der Sunny Benny am Vortag, zu den Must-Ride-Trails der Region. Die Bedingungen waren wieder optimal – staubtrocken und mit griffigem Boden, der einfach zum biken einlädt. Am Trail-Ausgang wartete bereits unser Shuttle, das uns direkt zum nächsten Startpunkt brachte: dem Tschilli Trail.

Mountainbike Trail-Wochenende im Vinschgau / Holy Hansen Trail

Der Tschilli Trail ist nicht nur einer der bekanntesten, sondern auch einer der anspruchsvollsten Trails im Vinschgau. Hier erwarteten uns steile Stufen, knackige Steinfelder und technische Wurzelpassagen. Unten angekommen, ging es wieder hoch, diesmal nach St. Martin.

Dort stärkten wir uns beim Oberkaser mit köstlichen Südtiroler Spezialitäten – genau das Richtige nach so viel Action am Vormittag.

Das Highlight: Der Panorama Trail

Am Nachmittag stand der bekannte Panorama Trail auf dem Programm. Der Name ist sprichwörtlich Programm: Der Trail bietet atemberaubende Ausblicke, aber er fordert auch absolute Konzentration. Schwindelfreiheit und Bike-Kontrolle sind hier Pflicht, denn neben dem Trail geht es steil bergab. Bei der Hälfte des Trails pausierten wir für eine kleine Verschnaufpause, bevor es über eine spektakuläre Hängebrücke auf die andere Seite des Tals ging.

  • Michaque Kaiser mit seinem Yeti SB130 auf dem Panorama Trail im Vinschgau

Dort erwartete uns der Propain Trail (jetzt Flipsi Trail), der den Tag grandios abrundete. Im Vergleich zum Panorama Trail ist dieser Trail etwas entspannter, flowiger, punktet aber mit kleineren Sprüngen und verspielten Passagen, die richtig Laune machen. Unten angekommen, radelten wir auf dem Radweg zurück nach Goldrain und ließen den Tag entspannt an der Bar Vis-à-Vis mit einem Aperol ausklingen. Der Aufmerksame Leser wird jetzt gemerkt haben, das wir vier Trails, statt 3 Trails gefahren sind, dies klappte durch die Verbindung mit dem Panoramatrail. Wie schon am Vorabend sorgten das Hallenbad und die Sauna für den perfekten Abschluss eines unvergesslichen Tages.

Mountainbike Trail-Wochenende im Vinschgau Tag 3: Ein entspannter Abschluss

Am Sonntag machten wir noch eine gemütliche Mountainbike-Tour zur Burg Untermontan. Hier schossen wir ein paar letzte Erinnerungsfotos, bevor wir zurück ins Hotel radelten, unsere Sachen packten und die Heimreise antraten.

Fazit: Ein Wochenende voller Trail-Highlights & leckerem Essen aus der Region!

Unser Mountainbike-Wochenende im Vinchgau war ein voller Erfolg! Drei Tage mit perfekten Trails, leckerem Essen und einer Extraportion Entspannung – wir können es kaum erwarten, bald wiederzukommen.

Viele der hier beschriebenen Touren und Abenteuer bin ich mit Ausrüstung gefahren, die ich über Monate oder sogar Jahre getestet habe. Meine Erfahrungen zu Bikes, Rucksäcken, Sätteln, Helmen und weiterem MTB-Equipment findet ihr hier:

⚙️ Meine Bikes & Parts im Test

Falls ihr Fragen zu den Trails, Unterkünften oder unserem Trip habt, schreibt uns gerne über das Kontaktformular. Bis zum nächsten Abenteuer!

Weitere Tourenbeschreibungen von uns, findet ihr hier.

Mountainbike Trail-Wochenende im Vinschgau Michaque Kaiser von mtb-moments.de

Hinweis:
Die auf mtb-moments.de veröffentlichten Tourenberichte dienen in erster Linie der Inspiration und geben unsere persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der jeweiligen Tour wieder. Sie stellen keine verbindlichen Empfehlungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Befahrbarkeit einer Strecke dar. Wegverläufe, Beschilderungen, Untergrund, Eigentumsverhältnisse oder rechtliche Regelungen können sich jederzeit ändern. Daher übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wenn du eine der beschriebenen Touren nachfährst oder einzelne Streckenabschnitte nutzt, geschieht dies ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Informiere dich vor jeder Tour über die aktuell geltenden Vorschriften, beachte Fahrverbote und Sperrungen und respektiere Naturschutzgebiete sowie private Grundstücke. Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Deshalb bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen, nehmen Rücksicht auf andere Erholungssuchende sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt und empfehlen allen Leserinnen und Lesern, dies ebenfalls zu tun. Eine Haftung für Schäden oder Folgen, die aus der Nutzung der auf dieser Website veröffentlichten Inhalte, Tourenbeschreibungen, Streckenempfehlungen oder sonstigen Informationen entstehen, ist ausgeschlossen.


Dahner Felsenland E-MTB-Tour im Pfälzerwald

Dahner Felsenland E-MTB-Tour im Pfälzerwald

Wir möchten euch die Dahner Felsenland E-MTB-Tour im Pfälzerwald vorstellen, die wir Ende Juni diesen Jahres mit dem E-MTB gefahren sind. Diese Tour zeichnet sich durch tolle Trails und traumhafte Ausblicke über den Pfälzerwald aus.

Touren-Daten:

Ende Juni beschlossen Martin und ich mit dem E-MTB eine Tour im Pfälzerwald zu unternehmen.

Ich erkundigte mich im Internet nach Touren die mit dem E-MTB geeignet sind und stieß so auf die Tourenempfehlung “2 Singletrails für E-MTB Touren im Pfälzerwald” vom BIKE-MAGAZIN. Wir entschieden uns für die Tourenempfehlung Nr. 2.

Dahner Felsenland E-MTB-Tour im Pfälzerwald

Nach gut 3h Fahrt kamen Martin und ich in Dahn im Pfälzerwald an. Wir entschieden uns, außerhalb von Dahn, an einem Wanderparkplatz zu parken und machten unsere Bikes sowie uns fertig für die Tour.

Wir benötigten ungefähr 10 min bis wir auf der Tour waren und es begann mit einer knackigen Trail-Auffahrt. Wir kamen an einem schönen Aussichtsfelsen vorbei, wo wir eine Pause einlegten. Man hatte hier eine schöne Aussicht auf Dahn und eine Burg.

Dahner Felsenland E-MTB-Tour im Pfälzerwald

Nach der kurzen Pause fuhren wir auf der Tour weiter und uns erwartete ein toller Trailabschnitt, welcher mit zu den Highlights dieser Tour zählte.
Ein Trail mit vielen Spitzkehren, der immer anspruchsvoller und steiler wurde, jedoch nie zu extrem für unsere Fahrtechnik.

Wir folgten unserem GPS-Gerät und fuhren an einem schönen Biergarten/Wirtschaft vorbei, der zum einkehren einlud – wir hatten jedoch noch keine Hunger und entschieden uns für die Weitefahrt. Es folgte eine längere Auffahrt entlang von tollen Felsmassiven die typisch für die Gegend sind. Wir folgten dem Waldweg bis nach Darstein und orientierten uns Richtung Burg Lindelbrunn auf kleinen Trails.

Dahner Felsenland E-MTB-Tour im Pfälzerwald Michaque Kaiser vom MTB Blog www.mtb-moments.de

Unterhalb der Burg Lindelbrunn liegt das Cramerhaus und wir entschieden uns zur Einkehr. Das Restaurant war gut besucht und wir wählten zum Essen die Empfehlung des Hauses bzw. der Region.

Nach der Stärkung fuhren wir auf Waldwegen und kurzen Trailabschnitten weiter bis nach Busenberg am Heidenberg vorbei Richtung Jüngstberg. Am Jüngstberg befuhren wir einen flowigen Trail zu einer beeindruckenden Felsformation, welche als Aussichtsplatzform einlud. Hier entschieden wir uns für eine kleine Pause und genossen die Aussicht über den Pfälzerwald.

Wir folgten dem Weg Richtung Fladensteine und fuhren an einem Enduro-Bike-Park vorbei, wo wir zwei Strecken der Enduro-Strecken abfuhren, bevor dir dem geplanten Tour weiter folgten.

Wir durchfuhren ein idyllisches Dörfchen namens Bundenthal und orientieren uns anhand unseres GPS-Geräts am Napolenfels vorbei, um auf den Eyberg zufahren. Hier fuhren wir immer wieder an schönen Aussichtsplätzchen mit Liegen oder Bänken vorbei.

Auf dem Eyberg angekommen, lud ein Aussichtsturm zum aufsteigen ein. Hier oben bot sich uns ein traumhafter Blick über den Pfälzerwald und so genossen wir diesen MTB-Moment in aller Ruhe.

Nach dieser Pause wartet schon ein langer anspruchsvoller Spitzkehren-Trail auf uns, den wir total genossen und das „Flow“ Gefühl aufkam.

So langsam kamen wir auch zum Ende unserer Tour und so wartet das letzte Highlight dieser Tour auf uns – die Burg Neudahn.

Wir folgten wieder der Tour bis zur Burg und schauten uns diese an, bevor wir dann hinab nach Dahn zum Ausgangspunkt der Tour fuhren. Das war die Tour Dahner Felsenland E-MTB-Tour im Pfälzerwald.

FAZIT der Tour: Tolle abwechslungsreiche EMTB-Tour, gerade der Mix zwischen Forstwegen, Trails und Highlights dieser Tour machen diese so besonders. Dank dem E-Antrieb verspürt man sogar Flow beim berghoch fahren.

Weitere tolle Touren wie die Dahner Felsenland E-MTB-Tour im Pfälzerwald oder eine Tourendatenbank und weitere Infos zum Mountainbiken in der Pfalz findet ihr hier: Start – mountainbikepark-pfaelzerwald.de

Hinweis:
Die auf mtb-moments.de veröffentlichten Tourenberichte dienen in erster Linie der Inspiration und geben unsere persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der jeweiligen Tour wieder. Sie stellen keine verbindlichen Empfehlungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Befahrbarkeit einer Strecke dar. Wegverläufe, Beschilderungen, Untergrund, Eigentumsverhältnisse oder rechtliche Regelungen können sich jederzeit ändern. Daher übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wenn du eine der beschriebenen Touren nachfährst oder einzelne Streckenabschnitte nutzt, geschieht dies ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Informiere dich vor jeder Tour über die aktuell geltenden Vorschriften, beachte Fahrverbote und Sperrungen und respektiere Naturschutzgebiete sowie private Grundstücke. Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Deshalb bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen, nehmen Rücksicht auf andere Erholungssuchende sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt und empfehlen allen Leserinnen und Lesern, dies ebenfalls zu tun. Eine Haftung für Schäden oder Folgen, die aus der Nutzung der auf dieser Website veröffentlichten Inhalte, Tourenbeschreibungen, Streckenempfehlungen oder sonstigen Informationen entstehen, ist ausgeschlossen.


Alpencross Tegernsee Gardasee mit dem EMTB

Alpencross Tegernsee Gardasee mit dem EMTB

Wie in den vergangenen Jahren stand auch 2022 wieder unser alljähriger Alpencross (Alpencross Tegernsee Gardasee mit dem EMTB) an. Dieses Jahr wollten wir vom Tegernsee zum Gardasee mit dem EMTB fahren.

Touren-Daten Gesamt:

  • 513 KM
  • 14.600 HM
  • 7. Etappen

Tag 1: Tegernsee – Weerberg | 81 KM | 1.200 HM | 5.40h Fahrzeit

Nach ausgiebigen Frühstück wurden wir von meinem Schwiegervater an den Tegernsee gefahren.

Nachdem wir unsere Bikes abgeladen haben und startklar waren, fuhren wir am See entlang Richtung Kreuth. Nachdem wir Landesgrenze zu Österreich überquerten folgten wir dem Forstweg, der neben dem Bächlein entlang lief, bis nach Pinegg.

Da es mittlerweile Mittag wurde, beschlossen wir in eine Jausenstation einzukehren. Nach der Stärkung ging es weiter Richtung Inntal bzw. Brixlegg. Im Inntal angekommen, hatte uns die Zivilisation wieder. Der Krach, der Lärm der Stadt sowie die Autobahn wirkten auf uns ein. Wir wechselten auf den Radweg am Inn und machten aufgrund der heißen Temperaturen einen Stopp an einer Gumpe. Das Wasser hatte hier erfrischende 13 Grad. Wir beschlossen uns dort abzukühlen und den Moment zu genießen.

Nach der Pause fuhren wir die letzten Kilometer und Höhenmeter nach Weerberg und genossen ein kaltes Bier zur Ankunft am Hotel.

Tag 2: Weerberg – Sterzing IT | 96 KM | 2.820 KM | 7.50h Fahrzeit

Nach dem ausgiebigen Frühstück starten wir zur 2 Etappe. Die Highlights dieser Etappen sind das Geiseljoch und Tuxer Joch. Da es in der Nacht stark gewittert hatte, mussten wir die Tour aufgrund von Murenabgängen anpassen.

Wir folgen der Dorfstraße bis Innerst und bogen dann auf den Forstweg ab. Dort fuhren wir an der Weidenerhütte vorbei, zum Gipfel des Geiseljoch.

Oben angekommen, bot sich zum einen ein toller Ausblick Richtung Inntal, sowie in Richtung Italien bzw. zum Tuxer Joch. Es ist immer wieder ein toller Anblick, einen Gletscher aus dieser Perspektive zu sehen.

Blick auf das Tuxer Joch

Nach der Pause ging es den Forstweg hinab nach Vorderlanersbach, wo wir dann auf den Radweg nach Hintertux fuhren. In Hintertux kehrten wir zum Mittagessen ein. Dort entschieden wir uns aufgrund des ungewissen Wetters, trotz EBike, die Seilbahn zu nehmen, um hier etwas Zeit gut zu machen. Die letzten Höhenmeter zum Tuxerjoch Haus mussten wir dann noch mit dem EBike hochfahren, bevor es dann die 65 Kurven hinab Richtung Kasern ging.

Zu diesem Zeitpunkt bahnte sich ein Gewitter an und wir entschieden uns in Aue zu halten, um uns unterzustellen. Hier war gerade das Dorf mit dem Aufbau des Dorffestes, welches am Abend beginnen sollte, beschäftigt und so tranken wir dort ein kühles Bier. Nachdem das Gewitter vorbeigezogen war, fuhren wir weiter Richtung Brenner. Am Brenner begann es nochmal stark zu regnen. Als dies überstanden war, fuhren wir den Radweg am Brenner bis Sterzing – Wiesen zu unserem Tagesziel.

Tag 3: Sterzing/Wiesen – Mühlbach | 50 KM | 1.750 HM | 5h Fahrzeit

Nach dem Frühstück startete unsere Highlight-Etappe über das Pfunderer Joch. Wir folgten der Hauptstaße bis kurz vor Kematen, hier ging es rechts weg zum Anstieg auf das Pfunderer Joch.

Was für ein traumhafter Anstieg, mit ständigem Blick auf die Überquerung des Pfunderer Joch.

Alpencross Tegernsee Gardasee mit dem EMTB Blick vom Pfunderer Joch Michaque Kaiser von mtb-moments.de

Als wir oben angekommen waren, genossen wir erstmal den Ausblick und zogen unsere Jacken über, da es doch windig und kälter wurde. Nach der Pause legten wir unsere Knieschoner an und senkten die Sattelstützen ab, bevor es den Trail nach unten ging. Was für eine tolle Abfahrt, mit einem tollen Ausblick..

Alpencross Tegernsee Gardasee mit dem EMTB

Nach gut 30min Trailspaß hielten wir an einer bewirteten Hütte an und entschieden uns zur Mittags-Einkehr. Nach der Pause ging es weiter Tal abwärts und fuhren durch Pfunders an der Rienz entlang bis nach Mühlbach. Die Mühlbar war das In-Lokal für Mountaibiker in der Region ist war das Ziel unsere Etappe.

Tag 4: Mühlbach – S. Vigil | 46 KM | 2050 HM | 5:20h Fahrzeit

Wir starteten gegen 9:30 Uhr. Es war schon zu merken, dass dieser Tag richtig heiß wird.

Wir folgten dem Weg bis zum Astjoch, wo wir die erste kleinere Pause einlegten. Der Weg führte uns oberhalb von Bruneck und Mantana entlang. Aufgrund der Uhrzeit kehrten wir gegen 14 Uhr auf einer Berghütte oberhalb von Bruneck zur Mittagspause ein.

Nach der Mittagspause ging es auf schönen Trails bergab durch Welschellen nach St. Vigil. Kurz vor St. Vigil hielten wir für ein Eis am Supermarkt und erfrischten uns am eiskalten Fluss. Wir kamen deswegen schon gegen 16:30 Uhr an unserer Unterkunft an und konnten uns so noch etwas am Pool entspannen.

Alpencross Tegernsee Gardasee mit dem EMTB

Tag 5: St. Vigil – Campitello di Fassa| 70 KM | 2.670 HM | 8.30h Fahrzeit

Da diese Etappe eine unserer persönlichen Highlights war, starteten wir schon recht früh. Wir fuhren dem wunderschönen Forstweg entlang durch den Naturpark Tamersc bis zur Pederü-Hütte.

Nach kurzer Getränkepause folgte der Anstieg zum Fanes-Sennes-Gebiet zur Lavarella Hütte. An der Lavarelle Hütte ließen wir es uns nicht nehmen, ein kühles Weizen zu trinken, und die atemberaubende Landschaft zu genießen. In der Lavarella Hütte wird das Bier noch selber gebraut, und ist somit die höchst gelegene Brauerei in den Dolomiten.

Nach der Stärkung durchfuhren wir das Fanes-Sennes Gebiet bis kurz vor San Cassiano. Kurz zuvor bogen wir ab, um auf den Pralogniá (2.109m) hochzufahren. Hier stiegen wir in die weltbekannte Sella Ronda MTB Tour ein (mehr dazu findet ihr hier).

Aufgrund der späten Uhrzeit verpassten wir leider die letzte Liftfahrt und so stärkten wir uns in Arabba. Am Valico Passo Pordoi erreichte uns ein heftiges Gewitter, das uns zum Unterstellen zwang.

Aufgrund des Starkregens war an eine weiterfahrt auf den Sella Ronda Trails nach Canazei nicht zu denken. So blieb uns leider nichts anders übrig, als die Teerstraße zu nehmen. So kamen wir ziemlich ausgekühlt und durchnässt in Campitello di Fassa im Hotel an.

Alpencross Tegernsee Gardasee mit dem EMTB

Tag 6: Campitello di Fassa – San Michele | 92 KM | 1.700 HM | 8h Fahrzeit

Nach dem Frühstück fuhren wir am Fluss bis nach Muena entlang, wo es auf einem schönen Forstweg hoch zum Karersee ging.

Standesgemäß hielten wir an dem See und machten Fotos. Das Menschenaufkommen an diesem Sport gefiel uns gar nicht und so fuhren wir schnell weiter auf unserer Tour Richtung Obereggen. Da es bereits Mittag wurde, beschlossen wir in Obereggen einzukehren.

Alpencross Tegernsee Gardasee mit dem EMTB Karerersee

Wir trafen in Obereggen einen netten Hotelier der uns zu seinem Hotel einlud. Bei einem tollen Ausblick und einem super Essen, ließen wir es uns erstmal gut gehen.

Nach der tollen Mittagspause fuhren wir hoch zur Laner Alm, welche unterhalb dem Latemar liegt.

Alpencross Tegernsee Gardasee mit dem EMTB Blick auf den Latemar

Von dort aus führten uns die Tour abwechselnd zwischen Forstwegen und Trails nach Kaltenbrunn. Da es bereits Nachmittag war, entschieden wir uns nach einer passenden Unterkunft zu suchen, die in San Michele lag.

Wir folgten dem gut ausgeschilderten Radweg von Kaltenbrunn bis zum Radweg an der Etsch entlang. Auf diesem Weg fuhren wir durch ein schönes Bergdorf, wo wir in einem tollen Lokal einkehrten, und zu Abend essen. In dem Lokal fand eine Art Dorffest mit Kapelle statt und so kamen wir in den Genuss von Südtioler Speisen. Wir entschieden uns daher länger dort zu bleiben und genossen das Fest und wählten den Midnight-Check-In im Hotel. Die restliche Tour verlief 20 KM entlang an der Etsch bis nach San Michele.

Tag 7: San Michele – Riva del Garda | 77 KM | 1090 HM | 5,4h Fahrzeit

Unsere letzte Etappe führte uns die ersten 10KM am Radweg an der Etsch entlang bis nach Trento.

Alpencross Tegernsee Gardasee mit dem EMTB

Hier folgten wir dem Waldweg bis Sopramonte, wo wir auf einen Weißwein zum Vormittag hielten. Wir wollten die letzte Etappe zu unserem Alpencross Tegernsee Gardasee mit dem EMTB ganz entspannt ausklingen lassen.

Nach dieser ungewohnten Pause fuhren wir weiter bis zum Lago die Santa Massenza, wo wir zum ersten Mal italienisch zu Mittag aßen. Nach der Stärkung fuhren wir dem Radweg entlang durch den Marocche di Dro Naturpark, wo schön angelegte MTB Trails auf uns warteten.

Die letzten Kilometer fuhren wir auf dem Radweg über Torbole nach Riva. Standesgemäß feierten wir die Ankunft in Torbole mit Aperol und mit einem Sprung ins kühle Nass in Riva.

Wir verblieben noch zwei weitere Tage am Gardasee und befuhren dort die bekannten Trails bevor es zurück nach Deutschland ging.

Das war unser Alpencross Tegernsee Gardasee mit dem EMTB Bericht von 2022. Vielen Dank fürs Lesen, über Kommentare würden wir uns sehr freuen.

Viele der hier beschriebenen Touren und Abenteuer bin ich mit Ausrüstung gefahren, die ich über Monate oder sogar Jahre getestet habe. Meine Erfahrungen zu Bikes, Rucksäcken, Sätteln, Helmen und weiterem MTB-Equipment findet ihr hier:

⚙️ Meine Bikes & Parts im Test

Hinweis:
Die auf mtb-moments.de veröffentlichten Tourenberichte dienen in erster Linie der Inspiration und geben unsere persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der jeweiligen Tour wieder. Sie stellen keine verbindlichen Empfehlungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Befahrbarkeit einer Strecke dar. Wegverläufe, Beschilderungen, Untergrund, Eigentumsverhältnisse oder rechtliche Regelungen können sich jederzeit ändern. Daher übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wenn du eine der beschriebenen Touren nachfährst oder einzelne Streckenabschnitte nutzt, geschieht dies ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Informiere dich vor jeder Tour über die aktuell geltenden Vorschriften, beachte Fahrverbote und Sperrungen und respektiere Naturschutzgebiete sowie private Grundstücke. Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Deshalb bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen, nehmen Rücksicht auf andere Erholungssuchende sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt und empfehlen allen Leserinnen und Lesern, dies ebenfalls zu tun. Eine Haftung für Schäden oder Folgen, die aus der Nutzung der auf dieser Website veröffentlichten Inhalte, Tourenbeschreibungen, Streckenempfehlungen oder sonstigen Informationen entstehen, ist ausgeschlossen.


Finale Ligure das Trail-Paradies für Mountainbiker mtb-moments.de

Finale Ligure das Trail-Paradies für Mountainbiker

Dieses Jahr stand Finale Ligure als Saison-Starter auf unserem MTB-Reiseplan. Viele befreundete Mountainbiker haben uns an Herz gelegt nach Finale Ligure zu fahren wenn wir den ganzen Tag Lust auf Trails haben – es soll das absolute Trail-Paradies für Mountainbiker sein. Kurzer Hand hat sich Michaque über die Region und die Trails erkundigt und ein gutes Hotel direkt am Strand in Finale gefunden. Nach kurzem klären im Freundeskreis waren alle begeistert und so haben sich eine starke Truppe von sieben Mann zusammen gefunden: Michaque, Martin, Joachim, Klaus, Mark, Oli & Chris.

Nato Base Finale Ligure

Am Freitag den 13.05.2022 startete unser Bike-Urlaub nach Finale Ligure. Wir trafen uns gegen 6:30 Uhr am Park & Ride in Heidenheim an der Autobahn. Die Fahrt verlief über Lindau durch die Schweiz, am Lago Maggiore und Mailand vorbei nach Finale Ligure. 

Gegen 17:30 Uhr kamen wir am Hotel an, welches direkt am Strand lag. Wir luden die Bikes aus und stießen mit einem Bier auf die gemeinsamen Tage an.

Da wir alle zum ersten Mal in Finale waren, hatten wir keinerlei Kenntnisse über die Region, außer Michaque, der sich mit den Touren und den Trails ausführlich befasste.
Um einen guten Überblick über die Trails zu bekommen, buchten wir für den nächsten Tag ein Shuttle. Den Freitag ließen wir in der Altstadt bei Pizza und Wein ausklingen. 

Samstag 14.05.2022: Nach einem reichhaltigen Frühstück zogen wir unser Bike-Equipment an und fuhren mit den Bikes zum Treffpunkt der Shuttle-Firma. Nach kurzer Anmeldung & Besprechung wurde uns der Guide “Andrea” vorgestellt, der uns den ganzen Tag zur Seite stand. Da wir 7 Personen waren, konnten wir als Gruppe einen eigenen Bus buchen und auf uns zugeschnittenen Trails fahren. 

Wir starten mit dem Isallo Extasy Trail der auf Colle Melongo (1028 m) Berg beginnt. Dieser Trail forderte den Großteil der Gruppe sehr. Der Trail hat viele steile Stellen, die zudem noch durch einen Regenschauer ziemlich rutschig waren. Unser Guide hat relativ schnell bemerkt, dass die meisten unserer Gruppe mit der Kombination aus steil und rutschig keinen Spaß finden konnten. Somit fuhren wir zur Nato-Base.

Bei der Nato-Base beginnen viele Trails und das ist so der allgemeine Treffpunkt für die Biker. Hier fuhren wir den Base Nato Trail, Madre Natura & H Velcoe, bevor es dann weiter Richtung Mittagspause ging. 

Die Mittagspause war in Feglino, welches ein kleines verschlafenes Dorf in den Ligurischen Bergen ist. Andrea verband die Anfahrt mit einem Trail, welcher später mit einer zu unseren Lieblingstrails zählt, dem Ingegnere Trail. Dieser Trail bietet alles was Spaß mach: kleiner Sprünge, steilere Abfahrt, flowige Passagen, verblockte und felsige
Stellen – genau das was wir wollten. Natürlich waren wir jetzt auch im “Flow”. Nach der Abfahrt kamen wir direkt in Feglino an und steuerten auf das Restaurant zu, wo Paste und Salat auf uns wartet.

Bei Bier und Wein genossen wir die Pause und waren schon ganz gespannt welche Trails Andrea uns noch zeigen würde. Da wir in der Vergangenheit schon viel vom Roller Coaster gehört haben, und Andrea bereit war uns diesen Trail zu zeigen, fuhren wir mit dem Shuttle zum Einstieg des Roller Coasters. 

Was für ein Trail!

Es gibt so viele Youtube Videos, aber diesen Trail muss man einfach selbst gefahren haben. Der Trail geht auf und ab, man fühlt sich sprichwörtlich wie in einer Roller Coaster. Relativ in der Mitte des Trails fährt man aus dem Wald und sieht das offene Meer. Hier entschieden wir uns für einen Stopp, um die Aussicht zu genießen.

Blick vom Roller Coaster auf das Meer

Leider endete schon direkt nach dem Roller Coaster das Guiding mit Andrea. Da wir uns mit ihm so gut verstanden haben, luden wir ihn noch anschließend in eine Bar ein. Nach dem Barbesuch fuhren wir mit den Bikes zurück zum Hotel und richteten uns für den Abend. 

Den Abend verbrachten wir wieder gemeinsam in der Altstadt und genossen noch Cocktails in der Van Gogh Bar.


Sonntag 15.05.2022: Nach dem eindrucksvollen Vortag entschieden wir nochmals zum Shuttle Unternehmen vom Vortag zu fahren, und uns einmal zur Nato Base fahren zu lassen. Da wir alle mit E-MTBs dort waren konnten wir uns den ganzen Tag selbst wieder hochfahren.

Wir fuhren den ganzen Trail um die Nato Base ab und steuerten auch wieder das Bergdorf Feglino an. Auf dem Weg nach Feglino fuhren wir noch den CáBianca Trail, der vom Niveau schon eher S3-S4 war.
Das beeindruckende bei diesem Trail war nicht nur die Schwierigkeit, sondern auch dass es hier vor einigen Monaten gebrannt hatte und wir durch einen völlig verkohlten Wald fuhren. 

In Feglino angekommen, wollte wir aber nicht wieder das gleiche Lokal vom Vortag anfahren, sondern folgen der Empfehlung des EMTB-Magazins und besuchten die Bar La Scarletta. Das Restaurant liegt unterhalb der Autobahnbrücke und hat ein spezielles Flair. Nach Spaghetti Bolognese und Cappuccino entschieden wir uns für die Rückfahrt zum Hotel, denn wir wollten noch ins Meer.

Die Abkühlung am Meer war wirklich sehr frisch, gehört aber dennoch zum Pflichtprogramm. Den Abend ließen wir dieses Mal in Finalborgo auf der Piazza gegenüber der Alten Kirche ausklingen, wo wir feinste Kulinarik genossen.


Montag 16.05.2022: An diesem Tag stand eine Tagestour die ins Hinterland führte auf dem Programm. Diese Tour verlief gefühlt auf 80% Trails. Die Tour nennt sich Terre Alte Crest und wurde vom EMTB-Magazin empfohlen. 

Die Tour begann am Cafe Melogno und führte uns auf den Bric Belazza (1220m) wo schon der erste Trail auf uns wartete. Schön
abwechslungsreich, mit einem Niveau zwischen S1-S2. Wir kamen wieder bei der Verbindungsstraße nach Melogno raus, auf einem Trail welcher parallel zu der Verbindungsstraße zur Nato
Base führte.

Von der Nato Base aus fuhren wir den Trail del Boccion, und ein kleines Stück den Black Mamba, bevor wir in dem kleinen Bergdörfchen Mallare rauskamen.

Leider war es von der Uhrzeit her schon so spät, dass kein Lokal mehr geöffnet hat und so aßen wir nur Paninis und tranken etwas. Es war richtig gesellig und gemütlich & so genossen wir dieses Abenteuer.

Nach den kleinen Stärkungen fuhren wir weiter Richtung Cadotto, bevor es dann bergaufwärts ging. Aufgrund von Baumfällarbeiten mussten wir ein kleines Stück improvisieren, aber kamen dann trotzdem wieder auf den Track. Wir fuhren am Monte Alto vorbei, immer oben am Bergkamm entlang, bis nach Spotorno.

Das restliche Stück der Tour verlief dann entspannt an der Küste entlang zurück nach Finale Ligure. Die Tour hatte am Ende des Tages 60 KM & 1.800 HM. 

Wie die Letzen Tage auch, ließen wir den Tag mit einem gemeinsamen Essen ausklingen.


Dienstag 17.05.2022: Wir beschlossen nochmal einen Tag zu biken. Jedoch etwas gemütlicher, da wir die letzten Tage schon in den Knochen spürten. Wir entschieden uns, uns wieder zur Nato Base shuttlen zu lassen, und fuhren dort die bekannten Trails von den Vortagen.

Zum Mittag kehrten wir abermals in dem Lokal in Figlino ein, wo wir mit Andrea schon einmal waren, und aßen ganz gemütlich und entspannt auf der Terrasse.

Nach der Mittagspause fuhren wir noch einen Trail
bevor es zurück zum Hotel ging. Am Hotel angekommen saßen wir alle noch draußen mit einem kühlem Bier mit Blick auf das Meer.

Nach dem ausklingen lassen richteten wir schonmal alle Sachen für die Heimfahrt am nächsten Tag her. Da wir von einem Lokalen Guide eine Empfehlung eines sehr guten und bei Einheimisch beliebten Lokal bekommen haben, ließen wir den Abend dort ausklingen. Da besondere waren hier Fleischspezialitäten aus der Region.

Viele der hier beschriebenen Touren und Abenteuer bin ich mit Ausrüstung gefahren, die ich über Monate oder sogar Jahre getestet habe. Meine Erfahrungen zu Bikes, Rucksäcken, Sätteln, Helmen und weiterem MTB-Equipment findet ihr hier:

⚙️ Meine Bikes & Parts im Test

Vielen Dank fürs Lesen.

Hinweis:
Die auf mtb-moments.de veröffentlichten Tourenberichte dienen in erster Linie der Inspiration und geben unsere persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der jeweiligen Tour wieder. Sie stellen keine verbindlichen Empfehlungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Befahrbarkeit einer Strecke dar. Wegverläufe, Beschilderungen, Untergrund, Eigentumsverhältnisse oder rechtliche Regelungen können sich jederzeit ändern. Daher übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wenn du eine der beschriebenen Touren nachfährst oder einzelne Streckenabschnitte nutzt, geschieht dies ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Informiere dich vor jeder Tour über die aktuell geltenden Vorschriften, beachte Fahrverbote und Sperrungen und respektiere Naturschutzgebiete sowie private Grundstücke. Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Deshalb bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen, nehmen Rücksicht auf andere Erholungssuchende sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt und empfehlen allen Leserinnen und Lesern, dies ebenfalls zu tun. Eine Haftung für Schäden oder Folgen, die aus der Nutzung der auf dieser Website veröffentlichten Inhalte, Tourenbeschreibungen, Streckenempfehlungen oder sonstigen Informationen entstehen, ist ausgeschlossen.


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