Kategorie: Bayern

Mountainbike-Tour von Nördlingen (Donau-Ries) zum östlichen Ries Rand

Eine schöne Mountainbike-Tour von Nördlingen (Donau-Ries) zum östlichen Rand des Rieses, mit tollen Fernblicken, abwechslungsreichen Wegen und das an schönen Waldbächen und Waldwiesen entlang.

Touren-Daten zur Mountainbike-Tour von Nördlingen (Donau-Ries) zum östlichen Ries Rand:

  • 50 KM
  • 500 Hm
  • ca. 3,30h

Wir verlassen Nördlingen vom Wemdinger-Viertel aus und fahren über einen Flurbereinigungsweg nach Heutal. In Heutal biegen wir rechts ab und folgen der Beschilderung bis nach Grosselfingen.

Als wir Grosselfingen erreicht haben fahren wir entlang der Hauptstraße bis nach Enkingen. In Enkingen ging es auf dem Rad & Wanderweg weiter nach Appetshofen.

Appetshofen streifen wir nur und fahren Östlich zum Kratzberg. Der Kratzberg ist unsere erste leichte Erhöhung im Ries, welche uns einen tollen Blick auf Nördlingen und das angrenzende Württemberg liefert. Hier oben erwartet uns dann eine flowige Abfahrt hinab nach Heroldingen.

Wir lassen Heroldingen rechts liegen und fahren Richtung Schrattenhofen und biegen hier rechts auf den Rad & Wanderweg ab, der uns über die Wörnitz leitet. Wir orientieren uns östlich und lassen den Burgberg bei Heroldingen rechts von uns.

Der Weg führt uns am Brennerhof vorbei, durch ein kleines Waldstück, wo wir oberhalb von Huisheim raus kommen. Dort folgen wir dem Weg und überqueren die Verbindungstraße zwischen Huisheim und Ronheim zum Mähhorn (533 Meter). Auf dem Weg zum Mähhorn gibt es rechts ein Wildgehege das zum kurzen pausieren einlädt.

Die Auffahrt Richtung Mähhorn ist steil. Wir stellen unsere Bikes ab und laufen den Rest, der mit einem atemberaubenden Ausblick über das Ries, welcher zum pausieren entschädigt.

Wir fahren nun Nord-Östlich und folgen ein Stück dem Feldweg bis kurz vor Gosheim. Am Waldrand oberhalb von Gosheim halten wir uns rechts und fahren dann am Ortsrand nach Gosheim ein.

Nun folgen wir dem Feldweg bis zur Quirinskapelle, welche oberhalb von Gosheim liegt. Nördlich der Quirinskapelle führt uns die Beschilderung bis zu der Quelle.

Dieser Abschnitt gehört definitiv zu dem Highlight dieser Tour, hier findet man mitten im Wald einen kleinen Bach und schöne Wege. Die Natur zeigt sich hier von ihrer schönsten Seite, schöne Waldblumen und der Geruch von Frühling liegt in der Luft.

Hier sind schöne Wege vorzufinden die zum entschleunigen einladen. Hier kann man wie wir mal das Bike zur Seite stellen und die Natur genießen.

Angekommen an der Quelle sieht man das klare Wasser und gerade an heißen Tagen ist es dort angenehm kühl. An dieser Stelle möchte man am liebsten verweilen – wer hier genügend Zeit eingeplant hat, kann dies auch tun.

Wir überqueren die Verbindungstraße von Wemding nach Huisheim und fahren weiter den schmalen Forstweg in den Wald hinein. Auf diesem Stück begleitet uns der klare Schwalbach wo wir uns für eine kurze Pause entscheiden und die Füße ins kalte Wasser strecken. Nach dem Waldabschnitt kommen wir an kleinen Weihern heraus und folgen dem geteerten Weg bis kurz vor die Hauptstraße 2213. Wir biegen davor links in westliche Richtung ab und folgen dem Forstweg bis nach Rudelstetten.

In diesem Waldstück bei Rudelstetten fährt an einem Sportplatz und an Spargelfelder vorbei. Wir überqueren bei Rudelstetten die Wörnitz und fahren durch Alerheim nach Nördlingen zurück.

Das war unsere Mountainbike-Tour von Nördlingen (Donau-Ries) zum östlichen Ries Rand.

Weitere Touren wie die Ries-Umrundung findet ihr hier.

Viele der hier beschriebenen Touren und Abenteuer bin ich mit Ausrüstung gefahren, die ich über Monate oder sogar Jahre getestet habe. Meine Erfahrungen zu Bikes, Rucksäcken, Sätteln, Helmen und weiterem MTB-Equipment findet ihr hier:

⚙️ Meine Bikes & Parts im Test

Hinweis:
Die auf mtb-moments.de veröffentlichten Tourenberichte dienen in erster Linie der Inspiration und geben unsere persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der jeweiligen Tour wieder. Sie stellen keine verbindlichen Empfehlungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Befahrbarkeit einer Strecke dar. Wegverläufe, Beschilderungen, Untergrund, Eigentumsverhältnisse oder rechtliche Regelungen können sich jederzeit ändern. Daher übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wenn du eine der beschriebenen Touren nachfährst oder einzelne Streckenabschnitte nutzt, geschieht dies ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Informiere dich vor jeder Tour über die aktuell geltenden Vorschriften, beachte Fahrverbote und Sperrungen und respektiere Naturschutzgebiete sowie private Grundstücke. Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Deshalb bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen, nehmen Rücksicht auf andere Erholungssuchende sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt und empfehlen allen Leserinnen und Lesern, dies ebenfalls zu tun. Eine Haftung für Schäden oder Folgen, die aus der Nutzung der auf dieser Website veröffentlichten Inhalte, Tourenbeschreibungen, Streckenempfehlungen oder sonstigen Informationen entstehen, ist ausgeschlossen.

mtb-moments.de der Mountainbike Blog

Fair Bike Kampagne Oberbayern

Fair Bike Kampagne Oberbayern
Mit der neuen “Fair Bike Kampagne Oberbayern” möchte sich der Tourismusverband Oberbayern München e.V für ein rücksichtsvolles Miteinander in der Region Oberbayern einsetzen. Ziel der Kampagne ist die Förderung eines respektvollen, nachhaltigen & freundlichen Umgangs mit der Natur, mit Wanderern, Mountainbikern und anderen Naturfreunden.

Wir finden die Aktion sehr gut und möchten hier mehr Reichweite erzielen. Das Miteinander spielt mittlerweile nicht nur in der Region Oberbayern eine wichtige Rolle sondern in ganz Deutschland.

Wenn ihr mehr über die Kampagne erfahren möchtet – klickt einfach auf das Bild oder diesen Link.

Anmerkung: Wir erhalten für die Kampagne Fair Bike Kampagne Oberbayern keine Unterstützung! Wir wollen hier lediglich auf das Miteinander und Tolleranz zwischen Wanderern, Bikern & Erholungssuchenden aufmerksam machen! Mehr Infos dazu findet ihr hier oder durch klicken auf das Bild.

Fichtelgebirge Mountainbike Tour Steinwald

Eine wunderschöne Mountainbike Tour im Fichtelgebirge mit traumhafte Ausblicke und einer der längsten Singletrails in der Region. Wir sind diese Tour vom Mountainbike-Magazin nachgefahren, welche dort vorgestellt wird.

An einem verregneten Sonntag im Juli, durchstöberte ich mein Smartphone und stieß im Mountainbike-Magazin auf die MTB-Tour im Steinwald beim Fichtelgebirge. Daraufhin hatte ich mal wieder Lust auf eine Bike-Tour unter der Woche, fernab vom ganzen Trubel und Alltagsstress. Spontane und kurzfristige Ideen sind oft die Garanten für einen klasse Tag. Also checkte ich die Wettervorhersage – Mittwoch angenehme 25 Crad und leicht bewölkt – beste Bedingungen zum Biken. Natürlich macht sowas allein nur halb so viel Spaß und Martin überlegte nicht lange, sagte sofort zu und verschob seine Termine (Vorteil der Selbständigkeit).

Pünktlich um 8:30 Uhr kam Martin mit seinem Auto, samt Fahrradträger zu mir. Wir luden mein Bike auf den Träger und hielten noch beim Metzger für zwei belegte Brötchen. Nach gut zwei Stunden Fahrt über Nürnberg Richtung Marktredwitz kamen wir am Marktredwitzer Haus, dem Startpunkt der Tour an.

Wie zu erwarten war der Wanderparkplatz ziemlich leer und so konnten wir entspannt los pedalieren. Nach einem kurzen Anstieg führte uns ein Schotterweg zur Ruine Weißenstein, hier konnte man eine tolle Aussicht auf die Ausläufer des Fichtelgebirge und in das nahe liegende Tschechien genießen. Bei diesem Ausblick aßen wir die mitgebrachte Brotzeit.

Rundumblick von der Ruine Weßenstein
Wir fuhren weiter und nach etwa 3 KM traffen wir auf den Oberpfalzturm, dieser ist ein hölzerner Aussichtsturm auf 946 Metern Höhe und hat selbst eine Höhe von 30 Metern mit einer Aussichtskanzel. Mit fast 1000 Metern ist der Oberpfalzturm der höchste Punkt des Steinwalds.
Ausblick vom Oberpfalzturm

Jetzt begann die endlos tolle Abfahrt hinunter nach Pfaben, hier sind immer wieder flowige Stellen und größere Steinplatten vorzufinden. Die Sonnenstrahlen blitzten durch die Kronen und es entstand ein ganz toller Flair.

Wir genossen den Trail und fuhren immer angepasst und mit klingender Trailbell, sodass wir jederzeit halten und uns Wanderer hören konnten da dieser Trail auch als Wanderweg genutzt wird.

Vereinzelt sahen wir Wanderer mit denen es aber keine Probleme gab, im Gegenteil mit den ein oder anderen Wanderern hatten wir sogar kurze angenehme Gespräche. Sie interessierten sich für unsere Bikes und unsere Tour im Fichtelgebirge, man merkte das es einfach unter der Woche und alles entspannter ist. Mitten im Wald spuckte uns der Trail an einer Lichtung aus, wo ein toller Biergarten vorzufinden war. Leider kam dieser für uns zeitlich zu früh und so fuhren wir weiter.

Immer wieder stießen wir auf die typischen Felsen die im Fichtelgebirge vorkommen, was die Tour so toll und sehenswert macht, wie den Hoher Saubadfelsen mit 858 Metern. Bei Rosenbühl folgten wir dem kleinen Flüsschen Hopfau bis wir wieder in den Wald einbogen. Wir entschieden uns im nächst größeren Ort Friedenfels einzukehren um uns zu stärken.

Nach der Pause verließen wir Friedenfels auf einem Schotterweg. Das Höhendiagramm meines Navis zeigte eine lange extreme Steigung, die wir jedoch angesichts unseres bevorstehenden Alpencross gerne annahmen. Kurz vor unserem Ziel kamen wir nochmal in den Genuss eines steilen verblockten Trails. Hier muss ich ein Lob an Martin loswerden, seine Fahrtechnik hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert und er fährt die Trails mittlerweile in einem klasse Tempo und das stehts sicher.

Überraschenderweise gelangen wir deutlich früher ans Ziel unserer Tour wie geplant und wir entschieden uns auf dem Heimweg noch am Brombachsee auf ein Bier zu halten. So ließen wir die gelungene Tour im Fichtelgebirge ausklingen und konnten ein weiteres Highlight dazu gewinnen.

Hinweis:
Die auf mtb-moments.de veröffentlichten Tourenberichte dienen in erster Linie der Inspiration und geben unsere persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der jeweiligen Tour wieder. Sie stellen keine verbindlichen Empfehlungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Befahrbarkeit einer Strecke dar. Wegverläufe, Beschilderungen, Untergrund, Eigentumsverhältnisse oder rechtliche Regelungen können sich jederzeit ändern. Daher übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wenn du eine der beschriebenen Touren nachfährst oder einzelne Streckenabschnitte nutzt, geschieht dies ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Informiere dich vor jeder Tour über die aktuell geltenden Vorschriften, beachte Fahrverbote und Sperrungen und respektiere Naturschutzgebiete sowie private Grundstücke. Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Deshalb bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen, nehmen Rücksicht auf andere Erholungssuchende sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt und empfehlen allen Leserinnen und Lesern, dies ebenfalls zu tun. Eine Haftung für Schäden oder Folgen, die aus der Nutzung der auf dieser Website veröffentlichten Inhalte, Tourenbeschreibungen, Streckenempfehlungen oder sonstigen Informationen entstehen, ist ausgeschlossen
(hier haben wir uns am MOUNTAINBIKE-MAGAZIN orientiert)!

Karwendelrunde | Durchfahrung des Karwendels mit dem Mountainbike

Die Karwendelrunde gilt als einer der schönsten Mountainbiketouren überhaupt, wir von mtb-moments.de wollten sie befahren. Warum wir die Karwendelrunde abbrechen mussten erfahrt ihr hier unserem Tourenbericht.

Am Samstag den 1.06.2019 stand unsere Karwendelrunde mit dem
Mountainbike an.
Gegen 12 Uhr starteten wir die Tour am Bahnhof in Mittenwald. Das Wetter
war sonnig und wolkenlos und so stand einem Traumhaften Samstag nichts
im Wege.

Wir verließen Mitttenwald Richtung Scharnitz. Die Strecke verlief
talwärts teilweise auf der Route unserer Transalp Tour 2018.

In Scharnitz kommt nach dem Wanderparkplatz unser erster Anstieg auf uns
zu. Der Weg führt uns weg von der Isar, hin zum Ursprung des
Karwendelbaches.

Der Asphalt wich nun einer Schotterstraße, von der aus man einen
atemberaubenden Blick auf die Steilhänge der umliegenden Berge hat. Beim Durchfahren des Karwendeltales sieht man in Verlängerung den Hochalmsattel, auf dem das Karwendelhaus drohnt. Auf der rechten Hand steigt die Hinterautal-Vomper-Kette empor, gegenüber auf der linken Seite sieht man die Karwendelkette.
Michaque Kaiser beim Überqueren der Isar im Karwendel

Bevor wir das Karwendeltal Richtung Bergpass verließen, hielten wir für
unsere erste Rast an. Auf dem Bergpass waren wir sehr überrascht, dass
hier noch viel Schnee lag, der wohl von Lawinenabgängen stammt. Anfangs
war dies noch kein Problem, allerdings war der Weg, je weiter wir
fuhren, immer noch mehr von Schnee bedeckt.

Da das Karwendelhaus zum Greifen nah war, trugen wir noch die letzten
Meter bis zum Bergkamm unsere Fahrräder.

Michaque Kaiser bei der Karwendeldurchquerung mit dem Bike auf den Schultern

Oben angekommen mussten wir aber feststellen, dass die Alm noch komplett
eingeschneit war, und somit natürlich auch keine Bewirtung stattfand.
Wir waren allerdings gut vorbereitet, und hatten genügend Proviant für
eine stärkende Brotzeit vor dem Karwendelhaus.

Allerdings offenbarte der Blick über die Bergkuppe, dass mit Fahrrädern
ein weiterkommen unmöglich war.

Schweren Herzens mussten wir somit umkehren, und wieder zurück ins Tal fahren. Erschwerend kam hinzu, dass
wir durch den Schnee viel Zeit verloren hatten, und es zeitlich auch
nicht mehr möglich war die Karwendelrunde vor Nachteinbruch abzuschließen.

Wasserfall im Karwendel mit Joachim Jooss

Auf dem Rückweg boten sich jedoch noch einige Highlights die uns deswegen versöhnlich stimmten.

Unterm Strich waren wir nun 50km und 870Höhenmeter unterwegs. Die Karwendelrunde wäre mit 60km nicht besonders viel länger gewesen, allerdings mit 1800Höhenmeter nochmals deutlich anstrengender.
Michaque Kaiser bei der Abfahrt ins Karwendeltal nach Scharnitz
Michaque Kaiser bei der Abfahrt ins Karwendeltal nach Scharnitz
Wir werden die Karwendelrunde nochmal versuchen zu fahren um diese komplett zu beenden. Landschaftlich hat uns noch keine Tour wie diese so beeindruckt – diese Tour muss man als leidenschaftlicher Mountainbiker fahren!

Hinweis:
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Mountainbiker auf einem alpinen Trail mit Blick auf Bergsee und Alpen Mountainbike Blog mtb-moments.de

Blindseetrail – Traumtrail im Schatten der Zugspitze

Der Blindseetrail ist einer der bekanntesten und schönsten Trails im Zugspitzgebiet. Hier kommen Trail-hungrige Mountainbiker voll auf Ihre Kosten. Was wir hier erlebt haben erfahrt ihr in unserem Bericht.

Blindseetrail Gesamt-Daten:

Entfernung: 24 KM

Der Blindseetrail bei Lermoos ist das Highlight in der Zugspitzarena. Ein Trail mit einer einmaligen Gegend und einer tollen Bademöglichkeit bei gutem Wetter. Hier beeindruckt die Natur mit ihren Gewalten.

Es ist stark bewölkt, tiefstehende Wolken über dem Himmel und das Ende August. Trotz den Widrigkeiten haben wir beschlossen den bekannten und berüchtigten Blindsee Trail zu befahren.

Mountainbiker auf dem Blindseetrail in Lermoos Michaque Kaiser

Zum Traileingang kann bequem per Lift oder ganz entspannt hochgekurbelt werden. Wir entscheiden uns aufgrund des schlechten Wetters für die Liftvariante und verbinden das Ganze mit dem Grubigsteintrail bis zum Einstieg des Blindsee Trail.

Wir, das sind Martin & ich – starten entspannt ohne starke Anstrengung durch ein kleineres Waldstück, hier ist noch entspanntes Cruisen angesagt. Die letzten Höhenmeter bringen uns leicht auf Temperatur.

Jetzt wird der Wald weniger und der Blindsee Trail wird zunehmend anspruchsvoller. Das Gestein wird rauer und schroffer und auf dem Boden überqueren wir immer mehr Geröll und Wurzeln. Wir gehen jetzt automatisch in die Mountainbikeposition, Ellenbogen nach außen gerichtet und Zentral auf dem Bike positioniert, mit einem Finger, jeweils an der Bremse.

Bei den ersten Stufen und Absätzen wissen wir, für was diese Position gut ist und Vertrauen gibt. Durch Abnützung und Naturgewalten am Trail liegen vermehrt gröbere Gesteinsbrocken auf der „Idealline“ – hier ist Aufmerksamkeit und Konzentration gefragt & Pflicht!

Immer wieder kommt es vor das man die Absätze und Regenrinnen falsch einschätzt und hier korrigieren muss, was bei den Witterungsverhältnissen leicht zu einem Sturz führen kann.

Mit der Zeit kommen wir jedoch in den Flow und meistern selbst die kniffligsten Abschnitte.

Auf ungefähr der Hälfte der Strecke, kurz vor dem Wasserfall, kommt ein Hinweis-Schild welches uns zum Schieben auffordert. Hier sollte man unbedingt dem Rat des Schildes folgen, hier hätte ein Absturz fatale Folgen durch eine steil abfallende Kante!

Schiebepassage am Blindseetrail

Nach der Schiebe-Passage beim Wasserfall kommt nun der Ausblick – es ist für uns einer der schönsten Ausblicke in der Alpenregion selbst bei Regen wie wir finden. Hier wird einem deutlich was man für tolle Regionen mit dem Mountainbike erreichen kann und wie toll und Abwechslungsreich die Natur sein kann. Was für ein „Moment“!

Unter uns liegt der Blindsee der auch der Namensgeber des Blindsee Trails ist, hier beschließen wir Rast zu machen und genießen den Ausblick.

Wir fahren einige Meter Schotterstraße zurück und fahren auf dem Radweg zurück nach Lermoos.

Für uns war er einer der schönsten Trails die wir bisher befahren haben obwohl er uns fahrtechnisch nicht ganz an unsere Grenzen gebracht hat. Es ist die Kombination die den Blindseetrail so besonders macht.

Wir waren hier nicht zum letzten Mal – was für ein besonderer „Moment“!

Hinweis:
Die auf mtb-moments.de veröffentlichten Tourenberichte dienen in erster Linie der Inspiration und geben unsere persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der jeweiligen Tour wieder. Sie stellen keine verbindlichen Empfehlungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Befahrbarkeit einer Strecke dar. Wegverläufe, Beschilderungen, Untergrund, Eigentumsverhältnisse oder rechtliche Regelungen können sich jederzeit ändern. Daher übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wenn du eine der beschriebenen Touren nachfährst oder einzelne Streckenabschnitte nutzt, geschieht dies ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Informiere dich vor jeder Tour über die aktuell geltenden Vorschriften, beachte Fahrverbote und Sperrungen und respektiere Naturschutzgebiete sowie private Grundstücke. Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Deshalb bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen, nehmen Rücksicht auf andere Erholungssuchende sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt und empfehlen allen Leserinnen und Lesern, dies ebenfalls zu tun. Eine Haftung für Schäden oder Folgen, die aus der Nutzung der auf dieser Website veröffentlichten Inhalte, Tourenbeschreibungen, Streckenempfehlungen oder sonstigen Informationen entstehen, ist ausgeschlossen.

Nördlingen Fahrrad Tour MTB um das Ries

Nördlingen Fahrrad Tour MTB Ries Umrundung mit dem Mountainbike

Eine schöne Mountainbike Tagestour um Nördlingen. Hier wollten wir immer am Ries Krater entlang fahren um unsere Region aus einem anderen Blickwinkel zu sehen – immer in Blickweite zu Nördlingen. Eine tolle Tour, die wiedermal beweist das man nicht immer weit weg fahren muss.

Nördlingen Fahrrad Tour Gesamt-Daten:

Entfernung: 108 KM

Uphill: 1230 Hm

Nachtrag: Wir sind die Ries-Umrundung im Juli 2020 nochmal gefahren und haben hier teils neue Bilder eingefügt.

An einem sommerlichen Samstag machten wir uns auf den Weg zu unserer geplanten Ries-Krater-Umrundung. Wir starteten in Nördlingen am Markplatz und fuhren über Reimlingen, nach Niederaltheim und von dort aus nach Hohenaltheim wo wir uns an der Beschilderung immer entlang des Kraterrandes bis in die Waldschenke Eisbrunn orientierten. Die Waldschenke Eisbrunn lädt hier zu einer Stärkung ein.

Die Waldschenke Eisbrunn ist eine der bekanntesten und idyllisch gelegenen Biergärten bei uns in der Region. Nach der Mittagspause ging es weiter zur Harburg, immer im Blick der Daniel von Nördlingen. Auf dem Weg zur Harburg fanden wir noch einen schönen Abschnitt mit einem tollen Blick auf das Ries und die Harbug.

Die Harburg ist ein bekanntes und schönes Schloß, hier werden viele Geschichten darüber erzählt. Hier lohnt es sich eine längere Pause zu machen um sich die Burg genauer anzusehen!

Blick auf die Harbug von der Wörnitz aus

Wir verlassen Harbug in Richtung Mündling und folgen dem Forstweg nach Gosheim. Hier lädt eine tolle Aussicht bei der Kapelle oberhalb von Gosheim ein. An dieser Stelle kommen wir auch bei unserer Mountainbike-Tour am östlichen Ries-Rand vorbei – mehr dazu hier.

Anschließend fuhren wir über Wemding, Laub an Oettingen vorbei, nach Auhausen. Dort machten wir eine kurze Erfrischungspause bei der Kneipanlage.

Abschließend fuhren wir über Fürnheim, durch das Oettinger Forst nach Fremdingen. Ab Fremdingen besteht ein Radnetz mit Beschielderung nach Nördlingen. Wir waren überrascht, wie toll und vielseitig es doch bei uns vor der “Haustüre” in der Gegend um Nördlingen sein kann. Manchmal muss man nicht weit fahren, um tolle “Momente” zu erleben.

Viele der hier beschriebenen Touren und Abenteuer bin ich mit Ausrüstung gefahren, die ich über Monate oder sogar Jahre getestet habe. Meine Erfahrungen zu Bikes, Rucksäcken, Sätteln, Helmen und weiterem MTB-Equipment findet ihr hier:

⚙️ Meine Bikes & Parts im Test

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Die auf mtb-moments.de veröffentlichten Tourenberichte dienen in erster Linie der Inspiration und geben unsere persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der jeweiligen Tour wieder. Sie stellen keine verbindlichen Empfehlungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Befahrbarkeit einer Strecke dar. Wegverläufe, Beschilderungen, Untergrund, Eigentumsverhältnisse oder rechtliche Regelungen können sich jederzeit ändern. Daher übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wenn du eine der beschriebenen Touren nachfährst oder einzelne Streckenabschnitte nutzt, geschieht dies ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Informiere dich vor jeder Tour über die aktuell geltenden Vorschriften, beachte Fahrverbote und Sperrungen und respektiere Naturschutzgebiete sowie private Grundstücke. Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Deshalb bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen, nehmen Rücksicht auf andere Erholungssuchende sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt und empfehlen allen Leserinnen und Lesern, dies ebenfalls zu tun. Eine Haftung für Schäden oder Folgen, die aus der Nutzung der auf dieser Website veröffentlichten Inhalte, Tourenbeschreibungen, Streckenempfehlungen oder sonstigen Informationen entstehen, ist ausgeschlossen.

Fränkische Schweiz Heiligenstadt Mountainbiketour

Ein sehenswerter Mountainbike-Samstag in der Fränkischen Schweiz bei Heiligenstadt. Fazit: Man muss nicht immer zum biken in die Alpen-Region fahren.

Fränkische Schweiz Gesamt-Daten:

Entfernung: 42 KM

Uphill: 1.000 Hm

Schwierigkeit: mittel – schwer

Unsere Fränkische Schweize Mountainbiketour begann nach dem Ausladen und Aufbauen der Bikes direkt in Heiligenstadt am Parkplatz vor dem See.

Bis auf die anfangs heftige Steigung bei Frankendort ging es meist Berg ab. Wir fuhren weiter nach Senftenberg, dort empfiehlt sich bei Senftenberg in den schönen Bierkeller einzukehren.

Wir überquerten die Hauptstraße an der Abzweigung nach Neumühle. Nach einem kleinen Anstieg führte uns der Trail bis nach Burggrub. In Burggrub bogen wir links in einen Waldweg ab, wo die erste Steigung auf unser wartete. Wir folgten den Wegweisern nach Tiefenhöchstädt und Kälberberg.

Bis auf die anfangs heftige Steigung bei Frankendort ging es meist Berg ab. Wir fuhren weiter nach Senftenberg, dort empfiehlt sich bei Senftenberg in den schönen Bierkeller einzukehren.

Anschließend ging es weiter nach Buttenheim und es folgte ein Anstieg, welcher uns nach einer zünftigen Stärkung langsam in Tritt kommen ließ. Hinter Stackendorf folgte wieder ein langer Anstieg in der Nähe des Kautschenbergs, welcher jedoch mit einer Abfahrt Richtung Tiefenstürmig entlohnt wurde. In Kalteneggolsfeld folgte eine weitere kurze Steigung, welche zu meistern galt. Nun genossen wir den schönste Teil: Der Trail der Fränkischen Schweiz nach Heiligenstadt.

In Heiligenstadt gönnten wir uns eine Erfrischung in der örtlichen Kneipanlage. Hier merkt man das die Fränkische Schweiz auch für den Tourismus einiges auf die Beine gestellt hat.


Zum Ausklang unserer Fränkischen Schweiz Heiligenstadt Tour kehrten wir in ein Gasthaus ein und genossen die fränkischen Spezialitäten.


Das war unsere Mountainbike-Tour in der Fränkischen Schweiz Heiligenstadt – sicherlich nicht die Letzte in dieser tollen Region!

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