Autor: mtb-moments.de

Mountainbike MTB Helm Test

Endura MT500, Bell 4Forty & Fox Flux im Test * im Mountainbike MTB Helm Test

Unser Test/Erfahrungsbericht mit den Helmen: Endura MT500, Bell 4Forty & Fox Flux MTB Helm 

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Mountainbike MTB Helm Test Bell 4Forty, Fox Flux MTB Helm & Endura MT500
Beim Helmkauf stellt sich oftmals die Frage, wieviel Geld man ausgeben muss, um ein vernüftiges Produkt zu erhalten. Mehr erfahrt ihr in unserm Mountainbike MTB Helm Test. Da der Helm bei Unfällen eine große Rolle spielt, und da ein schlechter Tragekomfort auch so manches Fahrvergnügen dämpft, will der Helmkauf genau überlegt sein. Wir haben folgende Helme getestet.

Wir haben uns drei Helme, aus unterschliedlichen Preisklassen (Endura MT500 Bell 4Forty Fox Flux im Test) unter die Lupe genommen.

Unser Test/Erfahrungsbericht mit den Helmen: Endura MT500, Bell 4Forty & Fox Flux MTB Helm 

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Angefangen beim günstigsten, dem Bell 4Forty für 79,95€, dem Fox Flux für 94,95€, und dem teuersten von Endura MT500 für 159,95€.

Bell 4Forty | Fox Flux MTB Helm | Endura MT500

Der Bell 4Forty macht einen stabilen Eindruck, und bietet dank den fünfzehn großzügigen Lüftunsöffnungen auch außreichend Frischluft gegen einen Hitzestau am Kopf. Mit 324g ist er sogar deutlich leichter als der teurere Fox Flux, der ganze 370g auf die Waage bringt. Das Sonnenschild lässt sich leicht verstellen, und kann je nach Sonnenstand einfach angepasst werden.

Der Bell 4Forty macht einen stabilen Eindruck, und bietet dank den fünfzehn großzügigen Lüftunsöffnungen auch außreichend Frischluft gegen einen Hitzestau am Kopf. Mehr auf mtb-moments.de unter Parts.

Der Bell 4Forty

Leider befindet sich am Helm keinerlei Möglichkeiten, eine Lampe oder eine Kamera anzubringen. Da der Helm allerdings der günstigste im Feld war, kann hier ruhig in eine günstige Halterung investiert werden. Und unserem Fall haben wir eine Halterung für eine GoPro angebracht.

Fox Flux ist etwas teurer als der Bell 4Forty, aber immerhin noch 65€ billiger als der Helm von Endura.

Der Fox Flux hat nur 13 Lüftungsöffnungen, was im Vergleich zum Endura Helm auch zu einer deutlich schlechteren Durchlüftung führt. Auf Befestigungsmöglicheiten für Lampen und Kameras wurde hier ebenfalls verzichtet.

Der Fox Flux hat nur 13 Lüftungsöffnungen, was im Vergleich zum Endura Helm auch zu einer deutlich schlechteren Durchlüftung führt. Auf Befestigungsmöglicheiten für Lampen und Kameras wurde hier ebenfalls verzichtet.

Der Fox Flux

Leider ist der Helm mit seinen 370g der schwerste im Test, was sich auch im Tragekomfort wiederspiegelt.

Der Endura MT500 ist der weitaus teuerste Helm im Test, doch lohnt sich der Mehrpreis?
Was sofort ins Auge sticht, ist die neuartige Belüftung mittels Polymerröhrchen, die dazu eine besonders höhe Stoßfestigkeit bietet.

Wir haben zum Glück mit keinem der drei Helme das Unfallverhalten getestet, allerdings scheint (unsere persönliche Meinung) hier Endura das beste System zu haben.

Was sofort ins Auge sticht, ist die neuartige Belüftung mittels Polymerröhrchen, die dazu eine besonders höhe Stoßfestigkeit bietet.

Die Verstellung des Helmvisieres geht leicht, und rastet dazu je nach Winkel merkbar ein. Das vermittelt im Gegensatz zu den günstigeren Helmen einen sehr hochwertigen Eindruck, was aber in der Praxis nicht unbedingt notwendig ist. Dazu kann die Brille unter dem Visier eingesteckt werden, um diese kurzzeitig zu verstauen.

 
Der Endura MT500 ist der weitaus teuerste Helm im Test, doch lohnt sich der Mehrpreis?   
Was sofort ins Auge sticht, ist die neuartige Belüftung mittels Polymerröhrchen, die dazu eine besonders höhe Stoßfestigkeit bietet.
Mountainbike MTB Helm Test von www.mtb-moments.de

Durch eine spezielle Öffnung kann in den Helm eine Halterung für GoPro oder Lampen angebracht werden. Diese wird ganz einfach eingeklickt, und kann somit relativ schnell wieder entfernt werden.

Der MT500 von Endura ist der hochwertigste Helm, mit den meisten Features, allerdings auch der mit Abstand teuerste Helm. Wer allerdings keine 159,95€ für einen Helm ausgeben will, ist dem Bell 4Forty am besten beraten. Diese besticht durch ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis. Quelle: mtb-moments.de
Mountainbike MTB Helm Test

Fazit:

Der MT500 von Endura ist der hochwertigste Helm, mit den meisten Features, allerdings auch der mit Abstand teuerste Helm. Wer allerdings keine 159,95€ für einen Helm ausgeben will, ist dem Bell 4Forty am besten beraten. Dieser besticht durch ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis.

*Anmerkung: Hierbei handelt es sich um keinen bezahlten Blogbeitrag. Wir stellen euch lediglich die Helme vor – wir greifen hier auf eigene Erfahrungen zurück die wir mit den Helmen in der Praxis machen konnten.

Marvin Route Alpencross mit dem Mountainbike, Kochel am See - Riva am Gardasee, Transalp, Alpenüberquerung, Transalp, Mountainbike, mtb-moments.de

Transalp Alpencross 2018 | Marvin Route

Alpencross 2018 | Marvin Route

Unser Erster Alpencross (Marvin Route) mit dem Mountainbike von Kochel am See bis nach Riva an den Gardasee.

Tag 1: Kochel am See – Seefeld in Tirol (Marvin Route)

60 KM 1.330 Hm

Startpunkt war am Donnerstag, den 26 Juli 2018 in Kochel am See – zum Garadsee (Marvin Route), die Wettervorhersage war für die kommende Woche traumhaft.

Nachdem wir unsere Bikes und Ausrüstung fertig gemacht haben, starteten wir unseren diesjährigen, und gleichzeitig Ersten Alpencross. Mit dabei waren Klaus, Joachim, Martin & Michaque – wir alle waren schon seit Wochen aufgeregt vor diesem Event – jetzt endlich geht es los.

Wir rollten am Kochelsee entlang, und hatten die Erste Steigung im Wald vor uns. Leider war der Weg hier durch Starkregen recht ausgespült. Faustgroße Steine und Spurrillen machten uns die Auffahrt zur Qual.

Die Belohnung war jedoch die Aussicht und Abfahrt zum Walchensee. Immer am Walchensee entlang, ging es erstmal gemütlich Richtung Wallgau. Hier kehrten wir im Hotel Post ein, und bestellten Schnitzel mit Pommes.

Nach der gut bürgerlichen Mittagspause ging es Richtung Mittenwald. Hier benutzten wir den wunderschönen Radweg, der immer entlang von saftigen Wiesen und schönen Holzhütten führte. In Mittenwald angekommen, waren wir alle überrascht von der schönen Innenstadt. Die für diese Gegend typisch geschmückten Häuser, in Verbindung mit dem Berg-Panorama, war einfach traumhaft. Das sind Momente die uns immer im Erinnerung bleiben werden.

Nachdem wir Mittenwald hinter und gelassen haben, rollten wir zu unserer letzten Steigung nach Seelfeld. Wir übernachteten im Gästehaus Lasser, das ziemlich zentral in Seefeld liegt. Den ersten Tag unserer Alpencrosstour schlossen wir bei einem kühlen Bier und einer Pizza ab.


2 Tag. Seefeld in Tirol – Maria Waldrast (Marvin Route)

46 KM 1.500 Hm

Den Tag Zwei begannen wir mit einem ausgiebigen Frühstück in unserer Pension Lasser.

Direkt nach Seefeld führte uns der Weg an der Skisprungschanze den Berg hinauf.

Leider streikten bei der Abfahrt ins Inntal die Bremsen von Michaques Fahrrad. Bei genauerer Begutachtung mussten wir feststellen, dass die Bremsbeläge am Vorderrad komplett abgefahren waren. Hier haben wir die materialmordende Abfahrten unterschätzt. Zum Glück konnten wir diesen Umstand schnell beheben. Die Tour führte uns 15km an der Inn Richtung Innsbruck entlang.

In Kematen in Tirol begann unser Aufstieg zum Pfriemenskopf (1870Meter). Je später es wurde, umso unerträglicher wurde die Hitze. Leider verpassten wir die letzte Möglichkeit vor dem großen Anstieg einzukehren. Somit blieb uns nichts anderes übrig, als bei brütender Hitze den Aufstieg weiter zu führen.

Spätnachmittags erreichten wir dann mit knurrenden Magen die Götzner-Alm, und konnten endlich wieder Kraft und Nahrung tanken.

Nach dem Essen warteten die letzten 250Höhenmeter bis zum Abstieg nach Mieders auf uns.

In Mieders wäre eigentlich unser heutiges Tagesziel gewesen, allerdings waren vereinzelte Mitglieder unserer Gruppe noch voller Motivation und Tatendrang. Somit wurde auch der Aufstieg zum Kloster Maria Waldrast auf 1638 Höhenmeter gewagt.

Leider überschätzten wir hier den Anstieg, und der einsetzende Regen machte uns den Weg auch nicht einfacher. Auf halbem Weg befürchteten wir, dass wir nicht vor abendlicher Schließung das Kloster erreichen werden. Wir beschlossen dass Klaus voraus fahren soll, um uns rechtzeitig im Kloster anzumelden, und uns den Zugang zu ermöglichen. Völlig Erschöpft erreichte der Rest der Gruppe gegen 22Uhr das Kloster. Nach einer kurzen Mahlzeit sind wir alle erschöpft ins Bett gefallen, um uns für einen weiteren Tag der Transalptour auszuruhen.


3 Tag. Maria Waldrast – Sterzing (Marvin Route)

62 KM 2.500 Hm

Der dritte Tag unserer Transalp begann bei schönem Wetter in Maria Waldrast. Das abwechslungsreiche Frühstück unter freiem Himmel füllte unsere Kraftreserven wieder für einen weiteren anstrengen Tag auf.

Nachdem wir unsere Bikes startklar gemacht hatten, ging es oberhalb des Brenners, am Statzer Tal entlang. Wir ließen Steinach und Gries am Brenner hinter uns. Mittags kehrten wir in Vinaders zur Mittagspause ein. Nach der Stärkung ging es über die Sattelberg-Alm zum Kreuzjoch Monte Croce mit 2240Meter.

Der Aufstieg wurde durch einen grandiosen Blick auf die Überreste der Alten Italienisch-Österreichischen-Grenze belohnt. Die Überwachung der Grenze wurde allerdings mittlerweile durch Murmeltiere übernommen ;-).

Wir folgten den Tiroler Höhenweg bis nach Colle Isarco am Brenner. Hier fuhren wir auf einer alten Eisenbahntrasse, die zu einem Radweg umfunktioniert wurde, weiter bis nach Sterzing. Entlang der stillgelegten Bahntrasse befinden sich noch einige verlassene Bahnwärterhäuschen und Bahnhöfe.

Im Hotel Mondschein in Sterzing, entspannten wir unsere geplagten Beine im Hoteleigenen Whirlpool und gönnten unserem Gaumen einen Gerstensmoothie.

Auch wenn das Sterzinger Nachleben keine große Auswahl bot, fanden wir dennoch eine nette Bar, um den Tag dort ausklingen zu lassen.


4 Tag. Sterzing – Meran(Marvin Route)

57 KM 1.300 Hm

Den vierten Tag unserer Transalp Tour starteten wir mit einem großen Frühstücksbuffet. Wir verließen Sterzing, und fuhren entlang des Mareiterbaches, nach Bichl über Mareit. Von Bichl führte eine steile Schotterstraße auf die Rinneralm (1820hm). Dort angekommen füllten wir unsere Mägen bei einem zünftigen Mittagessen.

Nach dem Mittagessen trugen wir unsere Bikes aufgrund des alpinen Geländes die letzten Meter bis zum Rinner Sattel, und wurden wieder einmal mit einem fantastischen Panorama belohnt.

Wie man unschwer erkennen kann, befindet man sich hier über der Baumgrenze. Bäume findet man daher auf dem Bergkamm keine, stattdessen ähnelt die Landschaft einem Hochmoor.

Nach einer kurzen Verschnaufpause begaben wir uns auf den Weg talwärts. Die Abfahrt war gesäht mit technisch herausfordernden Trails, die uns auf dem Weg alles abverlangten.

Die extrem lange Abfahrt brachte auch das Material an seine Grenzen. Die Bremsen von Joachim und Martin hielten der Abfahrt nicht Stand, wodurch wir immer wieder zu Stopps gezwungen waren, um die Bremsen abzukühlen.

Von St. Leonhard im Passeier führte uns der Radweg am Passeier nach Meran. Kurz vor Meran entschieden wir uns für einen Halt am Fluss. Frisch abgekühlt rollten wir entspannt zu unserer Unterkunft in Meran.


5. Tag: Meran – Cles (Marvin Route)

55 KM 1.850 Hm

Da unsere Unterkunft leider kein Frühstück bot, nutzten wir die Möglichkeit uns auf dem Markt in Meran mit Lebensmittel einzudecken. Dies war bitter nötig, denn ein harter Aufstieg stand uns bevor.

Kurz nach Meran began der Aufstieg bei Lana. Anfangs führte uns die schmale Straße bei 20% Steigung durch kleinere Ortschaften. Je weiter der Tag voran schritt, desto heißer wurde es. Der Aufstieg schien nicht enden zu wollen. Im laufe des Weges wurde die Straße immer abenteuerlicher. Der Asphalt wich einer Schotterstraße, die uns durch einen engen Tunnel zu einer kleinen Alm führte.

Wir wurden auf der Alm herzlich empfangen. Zu unserer Überraschung gab es hier kein Speisekarte, sondern man konnte sich hier wünschen, zu was man gerade Appetit hatte. Unsere Wahl fiel auf einen leckeren Gulasch, das ganz besonders unserem Martin Strauß schmeckte. Allerdings konnten wir von der Terasse aus beobachten, wie sich ein Unwetter über dem Pankrazer Stausee zusammen braute.

Daher machten wir uns nach dem Essen schnellstmöglich Richtung ”unsere liebe Frau im Walde” auf. Von dort ging es über Obstplantagen bergab zum Santa-Giustina-See. Unten angekommen fanden wir in Cles eine Pension mit einer netten Vermieterin, die uns zu später Stunde noch mit frischen Pizzas belieferte.


6. Tag: Cles – San Lorenzo Dorsino (Marvin Route)

  • 63 KM 1.700 Hm

Unsere Vermieterin verwöhnte uns mit einem Exotischen Frühstück, so dass wir gestärkt die Weiterreise antreten konnten. Aufgrund der letzten Material mordenden Tage, kauften wir direkt in Cles einen neuen Satz Bremsbeläge.

Der Streckenverlauf befand sich heute teilweise auf einer Passstraße, die in den Fels geschlagen wurde.

Da Martin leider kein Freund von luftiger Höhe und steilen Abhängen ist, kostete es ihn oftmals an Überwindung, diverse Passagen durchzufahren. Zum Mittagessen mussten wir die Passstraße verlassen, und etwas talwärts fahren. Hier konnten wir in einer typisch-Italienischen Gaststätte, die unverfälschte Italienische Küche erleben. Die servierten Spaghetti, waren definitiv die besten der Tour. Nur Martin war etwas über das Italienische Stehklo verwundert.

Nach der stärkenden Mittagspause setzten wir unsere Tour Richtung San Lorenzo Dorsino fort. Hierbei fuhren wir am Stausee Molveno vorbei, und besichtigten das Örtchen Molveno.

Die letzten 10km nach San Lorenzo Dorsino rollten wir entspannt über einen stillgelegten Pass. Mit San Lorenzo Dorsino erreichten wir unsere letzte Pension vor dem sehnsüchtig erwarteten Ziel ”Gardasee”.


7 Tag. San Lorenzo Dorsino – Arco (Marvin Route)

24 KM 550 Hm

Von San Lorenzo Dorsino fuhren wir morgens zum Tenno See herunter. Der Tenno See ist besonders wegen seiner türkisen Farbe sehr sehenswert.

Wir hatten allerdings alle nur noch unser Ziel, den Gardasee im Kopf. Kurz nach dem Tennosee konnten wir schon einen Blick auf den Gardasee erhaschen. Die letzten Meter fuhren wir wieder durch Obstplantagen herunten nach Riva del Garda. Hier liesen wir am Strand unser Fahrrad stehen, und sprangen in unser Ziel -dem Gardasee.

Abgeholt wurden wir von Michaques Freundin Jana, ein Dank geht hier an sie & an das Autohaus Ernst Meier GmbH für die Bereitstellung des Transportmittels.

Für uns ging somit ein lang ersehnter Traum in Erfüllung. Für 2019 stand natürlich fest das wir einen weiteren Alpencross machen wollen. Der sollte vom Bodensee an den Gardasee führen – den Bericht dazu findet ihr ganz neu direkt hier (klicken).

Anmerkung: Das Befahren der hier veröffentlichten Touren & Trails erfolgt in eigener Verantwortung und auf eigene Gefahr – es kann z.B. sein, dass verbotene Touren/Trails befahren wurden. Daher lehnen wir jegliche Haftung die in Zusammenhang mit den auf dieser Webseite veröffentlichten Beiträge/Tourenbeschreibung ab. Wir verlassen keine Wege und befahren nur bereits befahrene Touren oder Wege!

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