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Mountainbiken im Eggental mtb-moments.de Michaque Kaiser

Mountainbiken im Eggental Rosengarten

Wie in den letzten Jahren, wollten wir wieder ein schönes Herbstwochenede in Südtirol verbringen, um die Bike-Saison zu beenden. Wir hatten drei Tage traumhaftes Wetter mit tollen Trails und tollen Ausblicken & unsere erste E-MTB Tour. Hier der Bericht zum Mountainbiken im Eggental Rosengarten.

Ende Septmeber begannen wir mit der Planung unseres Saison-Abschluss biken – Mountainbiken im Eggental rund um den Rosengarten. Wie in den letzten Jahren stellte sich Süd-Tirol als eine gute Destination heraus. Wetterbedingt mussten wir unser Wochenende auf Mitte Oktober verschieben – was sich aber als Goldrichtig erwies.

Dieses Jahr war ein unbekanntes Gesicht dabei – mein Cousin Mark. Er wurde von uns mit dem Mountainbikevirus angesteckt. Er kaufte sich Berufs- und Familienbedingt im Frühjahr ein E-MTB von Canyon. Mark hat uns schon des öfteren auf kleineren Tages und Trailtouren begleitet. Er war dementsprechend von unserer Planung angetan, und entschied sich mitzugehen.

Tag 1. | Wir fuhren am Freitag nach Steinegg, und waren am späten Nachmittag dort. Frau Resch hatte unsere Zimmer bereits vorbereitet, und so konnten wir diese zügig beziehen, und starteten noch eine kleine Trailrunde um Steinegg.

Voller Freude rollten wir langsam Richtung Sportplatz hinauf, und kamen so langsam auf Temperatur. Hier konnten wir schon den tollen Blick auf den Rosengarten genießen. Aus den vergangen Touren die wir dort mit den Guides vom Steineggerhof bereits gefahren sind, kannten wir uns hier schon gut aus.

Auf uns warteten kleinere verwurzelte Trails mit Stufen, die aber genau richtig waren zum einrollen. Wir wären nicht wir, wenn wir uns kein Proviant eingepackt hätten, in Form einer Flasche Bier, die wir mit einem tollen Ausblick auf Bozen genoßen. Nach diesem tollen Moment, fuhren wir die Trails hinab nach Steinegg, und richteten uns für das Abendessen.

Wie wir das aus den letzten Besuchen kannten, lies das Abendessen keine Wünsche offen, und so liesen wir den Abend bei einer Flasche Wein ausklingen.

Komoot-Tourendaten:

Tag 1. Steinegg Trail-Tour

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Tag 2. | Der Samstag began gegen 9 Uhr, und wir starteten gestärkt nach dem Früstück zu unserer ersten E-MTB Tour. Da wir schon länger mit dem Gedanken spielen ein E-MTB zu kaufen, liehen wir uns im Steineggerhof kostengünstig ein E-MTB für eine Tagestour. Wir wollten den Rosengarten ganz nah erleben, so entschieden wir uns für die Carezza-Runde, die unterhalb des Rosengartens entlang führte, und den Carezza-Trail verbindet (Mountainbiken im Eggental Rosengarten).

So starteten wir mit vollen Akkus und den Ladegeräten im Gepäck zu unserer Carezza-Runde. Hier wurden wir Zeuge von den erheblichen Schäden, die starke Sürme vor kurzem verursacht haben.

Gegen Mittagszeit erreichten wir die Hütte unterhalb vom Rosengarten, die uns Kurt empfohlen hatte. Hier konnten wir uns und die Bikes (mit Strom) stärken.

Blick in das Eggental mtb-moments.de
Nach dem Mittag kam ein schöner Teil auf uns zu. Wir nutzen die Abfahrt über den Carezza-Trail, der mitten in den Dolomiten liegt, hinab nach Welschnhofen. Durch die Akku-Reichweite konnten wir die Trails dort zweimal hinauf fahren.
Infos zum Carezza-Trail:
  • Länge: ca. 4,4 KM
  • Höhenunterschied: ca. 500 HM
  • Über 45 Steilkurven und Anlieger
  • Durchschnittlich 11 % Gefälle, ideal für einen Flowtrail
  • Bis zu 20 Sprünge in Form von Table, Sprung oder Drop
  • Bis zu 70 m lange Northshores

Mehr Infos zum Carezza-Trail gibt es hier

Doch leider wurde dies für Mark später zum Verhängnis – sein Akkuladegerät hatte nicht die Leistung um seinen Akku ausreichend zu laden. Daher musste er gegen Ende sein Bike schieben.

Die Schiebepassage tat der Stimmung keinen Abbruch. Hier konnten wir Mark mit unseren Akkus unterstützen, und gemeinsam zum Steineggerhof schleppen. Angekommen am Steineggerhof genoßen wir noch die letzten Sonnenstrahlen vor dem Hotel. Nachdem die Sonne so langsam untergangen war und es kühler wurde, zogen wir uns in den Wellness-Bereich zurück.

Fazit zu unserer ersten reinen E-MTB-Tour: Es war eine tolle Erfahrung, die sehr viel Spaß auf den Trails auch bergauf garantiert:

  • größerer Radius für Tagestouren
  • Effizientere Nutzung von Trailsparks ohne Lift
  • Ausgleich unterschiedlicher Leistungsfähigkeit der Mitfahrer

Am Abend freuten wir uns schon auf unser 4-Gänge-Menü im BIO-Hotel Steineggerhof. Ich denke hier sagen Bilder mehr als Worte. Dieses Menü rundete unseren Tag perfekt ab.

Komoot-Tourendaten:

Carezza-Trail Tour & Rosengarten

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Tag 3. | Den Sonntag begannen wir nach einem reichhaltigen Frühstück, und entschloßen uns für eine kleiner Tour, um gegen 14 Uhr den Heimweg nach Deutschland antreten zu können.

Hier verbindeten wir alle Trails die wir oberhalb vom Steineggerhof kannten – ein Vorteil war hier mein mitgebrachtes GPS Navi das mir alle Trails angezeigt hatte.

Zu Mittag kehrten wir in den Wiedenhof ein, der einen tollen Ausblick auf Bozen bot. Wir stärkten uns dort und trafen noch weitere Mountainbiker vom Steineggerhof. Diese schloßen sich uns an, und wir nahmen den Steinegger-Höhenweg zurück nach Steinegg.

Nach der Dusche packten wir unsere Koffer und machten uns auf den Heimweg nach Deutschland.

Tag 3. Wiedenhof + Steinegger-Höhenweg

Zusammengefasst: Es war wieder ein wunderschönes Wochenende in Steinegg. Dieses Jahr ohne Sturz (letztes Jahr leider mit Rettungshubschrauber —> Bericht dazu gibts hier), und mit 3-Tage Traumwetter! Wir können diese Region jedem Mountainbiker empfehlen, um dort ein paar Tage Urlaub zu machen. Das war unser Bericht zum “Mountainbiken im Eggental”

Anmerkung: Hierbei handelt es sich um keinen gesponserten Blogbeitrag. Wir erhalten für diesen Bericht keine Vergütung oder ähnliches. Wir stellen euch hier die Region um Steinegg und das Hotel vor.

Fichtelgebirge Mountainbike Tour Steinwald

Eine wunderschöne Mountainbike Tour im Fichtelgebirge mit traumhafte Ausblicke und einer der längsten Singletrails in der Region inkl GPS-Daten (komoot).

An einem verregneten Sonntag im Juli, durchstöberte ich mein Smartphone und stieß im Mountainbike-Magazin auf die MTB-Tour im Steinwald beim Fichtelgebirge. Daraufhin hatte ich mal wieder Lust auf eine Bike-Tour unter der Woche, fernab vom ganzen Trubel und Alltagsstress. Spontane und kurzfristige Ideen sind oft die Garanten für einen klasse Tag. Also checkte ich die Wettervorhersage – Mittwoch angenehme 25 Crad und leicht bewölkt – beste Bedingungen zum Biken. Natürlich macht sowas allein nur halb so viel Spaß und Martin überlegte nicht lange, sagte sofort zu und verschob seine Termine (Vorteil der Selbständigkeit).

Pünktlich um 8:30 Uhr kam Martin mit seinem Auto, samt Fahrradträger zu mir. Wir luden mein Bike auf den Träger und hielten noch beim Metzger für zwei belegte Brötchen. Nach gut zwei Stunden Fahrt über Nürnberg Richtung Marktredwitz kamen wir am Marktredwitzer Haus, dem Startpunkt der Tour an.

Wie zu erwarten war der Wanderparkplatz ziemlich leer und so konnten wir entspannt los pedalieren. Nach einem kurzen Anstieg führte uns ein Schotterweg zur Ruine Weißenstein, hier konnte man eine tolle Aussicht auf die Ausläufer des Fichtelgebirge und in das nahe liegende Tschechien genießen. Bei diesem Ausblick aßen wir die mitgebrachte Brotzeit.

Rundumblick von der Ruine Weßenstein
Wir fuhren weiter und nach etwa 3 KM traffen wir auf den Oberpfalzturm, dieser ist ein hölzerner Aussichtsturm auf 946 Metern Höhe und hat selbst eine Höhe von 30 Metern mit einer Aussichtskanzel. Mit fast 1000 Metern ist der Oberpfalzturm der höchste Punkt des Steinwalds.
Ausblick vom Oberpfalzturm

Jetzt begann die endlos tolle Abfahrt hinunter nach Pfaben, hier sind immer wieder verblockte Stellen und größere Steinplatten vorzufinden. Die Sonnenstrahlen blitzten durch die Kronen und es entstand ein ganz toller Flair. Wir genossen den Trail, vereinzelte Sprünge und Tabels konnte man hier vorfinden. Uns überraschte das ganze da dieser Trail auch als Wanderweg genutzt wird.

Trailabfahrt nach Pfaben – kleiner Einblick

Vereinzelt sahen wir Wanderer mit denen es aber keine Probleme gab, im Gegenteil mit den ein oder anderen Wanderern hatten wir sogar kurze angenehme Gespräche. Sie interessierten sich für unsere Bikes und unsere Tour im Fichtelgebirge, man merkte das es einfach unter der Woche und alles entspannter ist. Mitten im Wald spuckte uns der Trail an einer Lichtung aus, wo ein toller Biergarten vorzufinden war. Leider kam dieser für uns zeitlich zu früh und so fuhren wir weiter.

Immer wieder stießen wir auf die typischen Felsen die im Fichtelgebirge vorkommen, was die Tour so toll und sehenswert macht, wie den Hoher Saubadfelsen mit 858 Metern. Bei Rosenbühl folgten wir dem kleinen Flüsschen Hopfau bis wir wieder in den Wald einbogen. Wir entschieden uns im nächst größeren Ort Friedenfels einzukehren um uns zu stärken.

Nach der Pause verließen wir Friedenfels auf einem Schotterweg. Das Höhendiagramm meines Navis zeigte eine lange extreme Steigung, die wir jedoch angesichts unseres bevorstehenden Alpencross gerne annahmen. Kurz vor unserem Ziel kamen wir nochmal in den Genuss eines steilen verblockten Trails. Hier muss ich ein Lob an Martin loswerden, seine Fahrtechnik hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert und er fährt die Trails mittlerweile in einem klasse Tempo und das stehts sicher.

Überraschenderweise gelangen wir deutlich früher ans Ziel unserer Tour wie geplant und wir entschieden uns auf dem Heimweg noch am Brombachsee auf ein Bier zu halten. So ließen wir die gelungene Tour im Fichtelgebirge ausklingen und konnten ein weiteres Highlight dazu gewinnen.

GPX-Daten und Relive-Video vom Fichtelgebirge findet ihr hier:



Allgäu | Buchenberg Eschacher Weiher MTB-Tour


Eschacher Weiher MTB-Tour im Allgäu bei Buchenberg


Ein super Mountainbike-Samstag bei tollem Wetter im schönen Allgäu. Von Eschacher Weiher über den Schwarzen Grat nach Schmidsfelden.

Gesamt-Daten:

Entfernung: 33 KM

Uphill:850 Hm.

Wir trafen uns am Samstag um 7:30 Uhr in Nördlingen bei Michaque, aufgrund der schlechten Wettervorhersagen, haben wir uns erst bei Abfahrt für unser Ziel Eschacher Weiher MTB-Tour entschieden. Leider konnte uns Martin verletzungsbedingt nicht auf dieser Tour begleiten, wir hoffen sehr das er schnell wieder mit dabei sein kann.

Unsere Wahl fiel auf die Eschacher Weiher – Wenger Egg Alpe Runde, da hier die Wettervorhersagen noch am besten waren. Das ist auch die Erste Tour mit unserem Team-Trikot “mtb-moments.de”.

Gegen 10 Uhr sind wir in Schmidsfelden am Wanderparkplatz angekommen und luden unsere Mountainbikes vom Fahrradträger ab.

Unser Erster Gipfel war die Kreuzelshöhe auf 1.115m wo wir unser Proviant Süd-Tiroler Speck bei einer tollen Aussicht genossen. Nach diesem Augen- & Gaumenschmauß fuhren wir Richtung Eschacher-Weiher weiter.

Am Eschacher Weiher relaxten wir 20 min bevor es zum Anstieg zur Wenger Egg Alpe ging. Hier stärkten wir uns mit einer zünftigen Brotzeit mit Käse und Wurst, bevor wir wieder weiter fuhren.


Nach dem Mittag ging es dann zum Aussichtsturm „Schwarzer Grat, der nochmal eine, leider an diesem Tage leicht getrübte Aussicht bot.
Der Abstieg ging dann über Trails, die leider aktuell durch Forstarbeiten teilweise schwer befahrbar waren aber dadurch auf einem S3-S4 Niveau waren.

Nach Trails ging es an einem Berggrat noch gut 10 km nach Schmidsfelden zurück.

In Schmidsfelden bei einem Cappuccino & Kuchen endete unsere Mountainbiketour an diesem Samstag. Die 2h Fahrt haben sich wirklich gelohnt, ein klasse Samstag und dem schlechten Wetter entflohen – werden wir definitiv wiederholen.


Wenn euch die Tourenbeschreibungen gefallen …

…., dann findet ihr mehr unter “Touren”. Ganz aktuell und neu Online ist unser Alpencross 2018 Bericht – oder unser Südtirol Wochenende bei Bozen.

Gerne könnt ihr Kommentare & Anregungen hinterlassen. Wir würden uns freuen.

Beitrag

Canyon Spectral AL 6.0

Canyon Spectral AL 6.0 im Test

Canyon sticht mit dem Canyon Spectral AL 6.0 immer mehr mit durchdachten Ausstattungsmerkmalen und guten Preisen hervor. Die 140 mm Federweg, beste Komponenten und eine ausgeglichene Geometrie mach das Spectral zum Maß der Dinge.

Ausstattung des Canyon Spectral AL 6.0:

Gabel: FOX Performance Float 140 mm
Dämpfer: FOX Rythm 34 Float 140 mm
Bremsen: Shimano Deore SLX
Schaltung: Shimano Deore XT
Sattelstütze: RockShox Reverb Stealth 125 mm
Reifen: Continetal Mountain King II Protection 2,4 wurden gegen Continental “Der Baron Projekt 2,4 vorne & TrailKing 2,4 hinten” getauscht
Laufräder: DT Swiss M1600 SPLINE
Gewicht: 13,61 kg
Lackierung: Alu-Finish

Canyon Spectral AL 6.0 von Michaque Kaiser ( www.mtb-moments.de)

Gekrönt wird das Canyon Spectral AL 6.0 mit den leichten und steifen Laufrädern von DT Swiss M1600 Spline TWO-Laufrädern mit 30 mm Breite! Das gebürstete Alu-Finsih sieht zudem noch mega sexy und zeitlos aus!

Das Spectral klettert effizient bergauf und lässt sich dank leichten und steifen Rahmen elegant den Trail hinab tänzeln. Man sitzt sehr zentral auf dem Bike und die hohe Front vermittelt mit dem kurzen Heck viel Sicherheit auf technischen und steilen Trails!

Zusammengefasst:

Bergauf sowie Bergab ist das Spectral AL 6.0 eine Waffe und absolut ohne Konkurrenz!  Als kleiner Tipp von uns wie auch schon auf der Ausstattung vermerkt – hier in andere Reifen investieren und ihr könnt mit weitaus teuren Bikes mithalten!

Nachtrag: Wir haben bei dem Spectral den Reifenwechsel vollzogen und fahren vorne den Continental Baron 2.4 & hinten den Continental TrailKing 2.4. Wir sind mehr als zufrieden mit der Mischbereifung. Durch den grobstolligen Baron vorne haben wir immer genügend Grip. Der TrailKing auf dem Hinterrad überzeugt mit einer guten Laufruhe und eine tollen Tourentauglichkeit.

Aufgrund der postiven Erfahrung und den überragenden Parts hat sich Joachim dasselbe Bike gekauft – Daumen nach oben für diese gute Entscheidung.

Weitere Bike-Tests wie das Canyon Neuron AL 9.0 findet ihr hier.

Anmerkung: Hierbei handelt es sich um keinen gesponserten Blogbeitrag. Wir erhalten für diesen Bericht keine Vergütung oder ähnliches. Wir stellen euch lediglich die Bikes vor.


Canyon Neuron AL 9.0 im Test

Das Canyon Neuron AL 9.0 zeichnet höchste Zuverlässigkeit und beste Allround Eigenschaften aus. Es ist laut Canyon seit Jahren die erfolgreichste Mountainbike-Serie im Full Suspension Bereich. Mit perfekt abgestimmtem Fahrwerk schafft das Neuron AL 9.0 den Spagat zwischen ausgedehnten Alpencross-Abenteuern und Trail-Touren, aber auch für Marathon-Einsätze ist es bestens geeignet.

Ausstattung:

Gabel: FOX Performance Elite 34 Float 130mm Dämpfer: FOX Performance Float DPS LV 120mm Bremsen: Shimano SLX M7000 180/180 Schaltung: Shimano Deore XT Sattelstütze: RockShox Reverb Stealth B1 Reifen: Schwalbe Nobby Nic Addix werden für die neue Saison gegen Continental “Der Baron Projekt 2,4 vorne & TrailKing 2,4 hinten” Laufräder: DT Swiss XM 1501 Spline One Gewicht: 11,9 kg Lackierung: Roadster Brown Nachgerüstet: Canyon Kettenführung – hier wird das herunterspringen der Kette auf dem Trail vermieden

Das Canyon Neuron AL 9.0 meistert leichtfüßig und schnell auch steilste Anstiege und überzeugt bergab mit bestem Handling.

Meine positive Erfahrung mit dem Bike haben mich von dem Neuron völlig überzeugt. Meine anfänglichen Zweifel gegenüber den breiten Reifen stellten sich als völlig falsch heraus.

Die neue Generation an Mountainbikes in Verbindung mit den 27,5″ Reifen sind total effizient und absolut Strecken tauglich – dies ist und war für mich das ausschlaggebendste Punkt.

Zusammengefasst:

Das Canyon Neuron AL 9.0 lässt sich flink und Agil in die Kurven fahren, ohne dabei unsicher zu werden – hier fliegt man nur so über Trail und hat zudem noch eine super Klettereigenschaft.

Aufgrund des schnellen Verschleiß und schlechtem Grip werden die Reifen diese Saison gegen die Continental wie oben in Ausstattungen beschrieben getauscht.

Anmerkung: Hierbei handelt es sich um keinen gesponserten Blogbeitrag. Wir erhalten für diesen Bericht keine Vergütung oder ähnliches. Wir stellen euch lediglich die Bikes vor.

Canyon Neuron AL 6.0 im Test

Canyon bietet mit dem Canyon Neuron AL 6.0 ein Fahrrad an, das eigentlich für Touren ausgelegt ist, aber dennoch Trails nicht scheut.

Canyon Neuron AL 6.0 Ausstattung:

Gabel: RockShox Recon Silver RL 120 mm
Dämpfer hinten: RockShox Monarch R 120 mm umgerüstet auf RcokShox Monarch RT3 Bremsen: SHIMANO BR-M315
Schaltung: Shimano Deore
Sattelstütze: Iridium 3-5, umgerüstet auf RockShox Reverb Stealth 125 mm
Reifen: Schwalbe Nobby Nic Performance 2,35
Laufräder: DT Swiss M1600 SPLINE Gewicht: 13,2kg Material: Aluminium
Lackierung: Stealth (schwarz matt)

Das Canyon Neuron AL 6.0 besitzt in der Variante eigentlich eine ganz brauchbare Ausstattung

Was mir persönlich allerdings nicht zugesagt hat, war der hintere RockShox Monarch R Dämpfer. Dieser bot keine Möglichkeit, den Dämpfer zu arretieren. Dies stellte in meinen Augen bei längeren Bergauf Fahrten einen erheblichen Nachteil dar. Daher wurde direkt nach dem Kauf ein Monarch RT3 verbaut, der ebenfalls aus dem Hause RockShox stammt.

Hier kann die Dämpfung in drei verschiedenen Stellungen, mit einem geübten Handgriff auch währen der Fahrt, verstellt werden.

Da es mir auf den Trails zu unpraktisch war, jedesmal abzusteigen um die Sattelstütze manuell abzusenken, habe ich die originale starre Sattelstütze gegen eine absenkbare von RockShox getauscht (Reverb Stealth mit 125mm Hub).

Zusammen mit dem nachgerüsteten Monarch RT3 Dämpfer war das Canyon Neuron AL 6.0 das perfekte Fahrrad für längere Touren, die doch auch mal durch unwegsames Gelände, oder einfacheren Trails gehen.

Da sich unser Streckenprofil allerdings immer mehr ins Gelände verschob, bin ich zur Session 2019 auf das Canyon Spectral AL 6.0 umgestiegen, das hier ebenfalls schon vorgestellt wurde.

Hier gehts direkt zur Vorstellung des Canyon Spectral AL 6.0.

Anmerkung: Hierbei handelt es sich um keinen gesponserten Blogbeitrag. Wir erhalten für diesen Bericht keine Vergütung oder ähnliches. Wir stellen euch lediglich die Bikes vor.

Schwäbische Alb | Mountainbiketour Rosenstein

An einem frühlingshaften Sonntag, im Februar beschlossen Joachim & ich eine schöne Mountainbike Tour bei Heubach auf dem Rosenstein am Rande der Schwäbischen Alb zu fahren.

Rosenstein Gesamt-Daten:

Entfernung: 40 KM

Uphill: 700 Hm

Startpunkt war um 13 Uhr bei Joachim in Unterrombach, wo wir Richtung Forst rollten. Wir fuhren durch Essingen nach Lautern. Hier unterhalb des Hohen Wiere (665m), führt uns eine wenig befahrene Landstraße nach Lautern, entlang an Hohen Roden.

Nach ungefähr 20min sind wir in Lautern angekommen, hier folgen wir dem Wegweiser zum Rosenstein.

Nachdem wir Lautern verlassen haben, Richtung Rosenstein abgebogen sind, wird es dann auch ziemlich schnell steil und wir kommen auf Temperatur. Da unsere Auffahrt am Nordhang liegt, treffen wir noch auf vereiste Stellen die wir zum Teil nur schiebend überqueren können.

Wir haben Glück, die Wirtschaft auf dem Rosenstein hat bei so einem frühlingshaften Sonntag geöffnet und wir beschließen, zu Kaffee & Kuchen einzukehren. Nach kurzer Rast entscheiden wir uns die Ruine, die nur wenige Kurbelumdrehung weg liegt, zu besichtigen. Mit einem Sagenhaften Ausblick belohnen wir uns selbst.

Da ich vor 10 Jahren zuletzt auf dem Rosenstein war, wollten wir uns hier noch ein wenig aufzuhalten und fuhren die bekannten Trails & Pfade mit unseren Mountainbikes ab.

Den Rückweg nach Aalen haben wir über Lauterburg und Tauchernweiler geplant, was sich auch dank der Nachmittagssonne, als richtige Entscheidung herausgestellt hat. Die Sonne begleitet uns permanent auf dem Weg zurück nach Aalen.

Durch zum Teil Schmelzwasser und schmierigen Untergrund blieb unsere Kleidung, und die Bikes alles andere als sauber womit wir aber gerechnet hatten. Bei einem alkoholfreien Weizen, reinigten wir unsere Bikes und die Kleidung und liesen die Tour ausklingen.

Ich persönlich bin gespannt, was für tolle Trails, hier an der Ostalb noch auf uns warten. Selbst Joachim, der hier Zuhause ist, wusste nicht von diesen Trails! Jetzt weiß Joachim auch seine Hausaufgaben für die Zukunft.
https://www.komoot.de/tour/56758138?ref=wtd

Mountainbike im Donau Ries | Burg/Ruinen MTB Tour

Mountainbike im Donau Ries Gesamt-Daten:

Entfernung: 24 KM

Uphill: 473 Hm

Nachdem ich vor ein paar Wochen, im Februar bereits die Mountainbike im Donau Ries | Burg/Ruinen-Tour gefahren bin und ich die Neugier meiner Freunde geweckt hatte, beschlossen wir diese gemeinsam zu fahren.

Wir trafen uns am letzten Samstag im Februar, bei mir in Nördlingen und fuhren über die Marienhöhe Richtung Reimlingen, wo wir erstmal eine kleine Pause machten. Es war auch die erste gemeinsame Ausfahrt mit Joachim und seinem neuen Spectral Al 6.0.

Da ich dieses Bike schon seit gut über einem Jahr fahre und Joachim doch relativ schnell mit seinem Canyon Neuron an die Grenzen kam beschloss er sich dasselbe Bike zu kaufen. Durch meine Beratung & Empfehlung hat er jetzt ein Mountainbike mit genügend Reserven, um sich fahrtechnisch neue Ziele und Herausforderungen zu stellen.

Nach einer kurzen Stärkung fuhren wir über den Albuch nach Niederalthein. Kurz vor Niederaltheim bogen wir rechts in den Wald ab und liesen Niederaltheim hinter uns. Hier endet die Teerstraße im Wald und geht in einen Schotter/Forstweg über. Nach ungefähr 100 Meter biegen wir wieder rechts ab & finden einen Wegweiser der direkt zu den Burg/Ruinen führt.

Hier legten wir unsere letzte Pause ein und genossen die warmen Sonnenstrahlen. Dann wurden noch die ein oder anderen Stufen und Drops gefahren bevor es dann wieder Richtung Nördlingen ging.

Was war das für ein tolles Frühlingswochenende im Februrar?! Dieser Moment wird uns definitiv in Erinnerung bleiben. Die Erstbefahrung dieser Tour und den Bericht dazu findet ihr hier.

Mountainbiken im Ries | Burg-Runde bei Nördlingen

Mountainbiken im Ries Gesamt-Daten:

Entfernung: 25 KM

Uphill: 533 Hm

An einem grauen Sonntag im Februar machte ich mich auf den Weg meine neue Heimat zu erkunden – Mountainbiken im Ries muss doch möglich sein, dachte ich mir.

Ich habe schon öfters was von den verlassenen Burgen/Ruinen am Riesrand gehört und beschlossen mir diese genauer anzusehen. Natürlich wollte ich, das ganze mit ein paar interessanten Trails und Wegen verbinden.

Die Burgruine Hochhaus stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist mittlerweile stark einsturzgefährdet. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Burgruine Niederhaus die ein interessanter Trail verbindet.

Von der Burgruine Niederhaus, die auch aus dem 12. Jahrhundert stammt ging es zurück über den Albuch nach Nördlingen. Somit endet dieser kleine Sonntagsausflug in der Natur, Zuhause bei Kaffee & Kuchen.

Ich bin ein zweites Mal die Tour mit meinen Freunden gefahren, was wir hier tolles erlebt haben, erfahrt ihr hier.

Blindsee Trail Mountainbiketour im Schatten der Zugspitze

Der Blindsee Trail ist einer der bekanntesten und schönsten Trails in Deutschland. Hier kommen Genussbiker sowie Trailhungrige Mountainbiker voll auf Ihre Kosten. Was wir hier erlebt haben erfahrt ihr in unserem Bericht.

Blindsee Trail Gesamt-Daten:

Entfernung: 24 KM

Downhill: 830 Hm

Der Blindsee Trail bei Lermoos ist das Highlight in der Zugspitzarena. Ein Trail mit einer einmaligen Gegend und einer tollen Bademöglichkeit bei gutem Wetter. Hier beeindruckt die Natur mit ihren Gewalten.

Es ist stark bewölkt, tiefstehende Wolken über dem Himmel und das Ende August. Trotz den Widrigkeiten haben wir beschlossen den bekannten und berüchtigten Blindsee Trail zu befahren.

Die Schwierigkeit des Blindsee Trail lässt sich schwer einschätzen, da sich im Internet die Meinungen scheiden. Viele Mountainbiker beschreiben den Trail als Flowig und somit für viele geeignet. Jedoch kommt es immer wieder zu fördernden Fahrsituationen durch größere Steine, Würzeln oder Regenrinnen. Es könnten bessere Wetterbedingungen für unsere Biketour herrschen.

Zum Traileingang kann bequem per Lift oder ganz entspannt hochgekurbelt werden. Wir entscheiden uns aufgrund des schlechten Wetters für die Liftvariante und verbinden das Ganze mit dem Grubigsteintrail bis zum Einstieg des Blindsee Trail.

Wir, das sind Martin & ich – starten entspannt ohne starke Anstrengung durch ein kleineres Waldstück, hier ist noch entspanntes Cruisen angesagt. Die letzten Höhenmeter bringen uns leicht auf Temperatur.

Jetzt wird der Wald weniger und der Blindsee Trail wird zunehmend anspruchsvoller. Das Gestein wird rauer und schroffer und auf dem Boden überqueren wir immer mehr Geröll und Wurzeln. Wir gehen jetzt automatisch in die Mountainbikeposition, Ellenbogen nach außen gerichtet und Zentral auf dem Bike positioniert, mit einem Finger, jeweils an der Bremse.

Bei den ersten Stufen und Absätzen wissen wir, für was diese Position gut ist und Vertrauen gibt. Durch Abnützung und Naturgewalten am Trail liegen vermehrt gröbere Gesteinsbrocken auf der „Idealline“ – hier ist Aufmerksamkeit und Konzentration gefragt & Pflicht!

Immer wieder kommt es vor das man die Absätze und Regenrinnen falsch einschätzt und hier korrigieren muss, was bei den Witterungsverhältnissen leicht zu einem Sturz führen kann.

Mit der Zeit kommen wir jedoch in den Flow und meistern selbst die kniffligsten Abschnitte.

Auf ungefähr der Hälfte der Strecke, kurz vor dem Wasserfall, kommt ein Hinweis-Schild welches uns zum Schieben auffordert. Hier sollte man unbedingt dem Rat des Schildes folgen, hier hätte ein Absturz fatale Folgen durch eine steil abfallende Kante!

Nach der Schiebe-Passage beim Wasserfall kommt nun der Ausblick – es ist für uns einer der schönsten Ausblicke in der Alpenregion selbst bei Regen. Hier wird einem deutlich was man für tolle Regionen mit dem Mountainbike erreichen kann und wie toll und Abwechslungsreich die Natur sein kann. Was für ein „Moment“!

Unter uns liegt der Blindsee der auch der Namensgeber des Blindsee Trails ist, hier beschließen wir Rast zu machen und genießen den Ausblick. Doch wir sind noch nicht am Ende des Trails und beschließen weiterzufahren und die Natur zu genießen.

Wir fahren einige Meter Schotterstraße bis es zur Fortsetzung des Blindsee Trails geht. Der Trail hat ein ganz anderes Bild mit einfachen Steinen und sehr vielen unterschiedlichen dicken Wurzeln. Nach etwa 300 Meter Trail kommen wir unten am Ufer des Blindsees an und können uns hier etwas erholen.

Ein etwa 100 Meter langes Tragestück bringt uns nochmal auf Temperatur ehe wir mit breiten Grinsen zurück nach Lermoos kurbeln.

Für uns war er einer der schönsten Trails die wir bisher befahren haben obwohl er uns fahrtechnisch nicht ganz an unsere Grenzen gebracht hat. Es ist die Kombination die den Blindsee Trail so besonders macht.

Wir waren hier nicht zum letzten Mal – was für ein besonderer „Moment“!

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