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Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht Michaque Kaiser von mtb-moments.de Sandar2 Sea Trail

Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht

Nach unserem unvergesslichen Elba-Abenteuer vor zwei Jahren war schnell klar: Mountainbike und Segeln in Kroatien sollte die nächste große Reise werden. Die Kombination aus Freiheit auf dem Wasser und anspruchsvollen Trails an Land hatte uns sofort gepackt. Die Frage war also nicht ob, sondern wo das nächste Abenteuer stattfinden würde. Den ausführlichen Reisebericht zu unserem Elba-Abenteuer findest du hier.

Nach einiger Recherche fiel unsere Wahl auf die Kvarner Bucht in Kroatien. Glasklares Wasser, zahllose Inseln und technisch anspruchsvolle Mountainbike-Trails versprachen genau die Mischung, nach der wir gesucht hatten. Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht.

Kurzinfos zur Reise:

📍 Region: Kvarner Bucht, Kroatien

⛵ Reiseart: Bike & Sail mit Katamaran Boot

🚵 Mountainbike-Highlights: Bikepark Rabac, Insel Cres, Insel Krk

📅 Reisedauer: 7 Tage

📈 Schwierigkeit: Mittel bis anspruchsvoll (S2–S3)

🚲 Bike-Empfehlung: Trail- oder Enduro-Mountainbike

🌊 Beste Reisezeit: Mai bis Juni sowie September bis Oktober

🧭 Besonderheit: Täglich neue Trails, erreichbar mit dem Katamaran oder Boot

mtb-moments.de Michaque Kaiser Mountainbike und Segeln Kroatien Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht

Der Start unseres Mountainbike- und Segelabenteuers in Pula

Wie schon auf Elba charterten wir einen Katamaran und starteten unsere Tour im Hafen von Pula. Bevor es allerdings losgehen konnte, wartete zunächst die wohl unspektakulärste, aber wichtigste Aufgabe der Woche: der Großeinkauf. Getränke, Lebensmittel und alles, was man für sieben Tage auf See benötigt, mussten ihren Platz an Bord finden. Erst als jedes Fach gefüllt und jede Tasche verstaut war, konnten wir endlich die Leinen loswerfen.

Mit den letzten Sonnenstrahlen verließen wir den Hafen und steuerten eine kleine Bucht bei Ližnjan an. Die Stimmung an Bord hätte kaum besser sein können. Während die Küste langsam hinter uns verschwand, begann sich am Horizont der Vollmond über das Meer zu schieben. Sein silbernes Licht spiegelte sich auf der nahezu spiegelglatten Adria und ließ die Szenerie fast wie einen Sonnenaufgang wirken. Ein magischer Moment, den wir wohl alle noch lange in Erinnerung behalten werden. Kurz nach Mitternacht erreichten wir unseren Ankerplatz und fielen nach diesem perfekten Auftakt erschöpft, aber glücklich in unsere Kojen.

Vom Vollmond zur ersten Trail-Abfahrt

Der nächste Morgen begann entspannt mit einem guten Frühstück und einem erfrischenden Sprung in das Meer – doch schon bald wartete das erste große Highlight der Reise auf uns. Unser Ziel war der Bikepark Rabac. Rund sechs Stunden dauerte die Überfahrt entlang der istrischen Küste, bevor wir am frühen Nachmittag den kleinen Küstenort erreichten. Kaum hatten wir eine Kleinigkeit gegessen, brachte uns Fahed mit dem Beiboot samt Mountainbikes an Land. Endlich ging es los.

Zunächst rollten wir gemütlich durch die engen Gassen von Rabac, ehe wir die letzten Häuser hinter uns ließen und in die karge Berglandschaft oberhalb der Küste eintauchten. Schon nach wenigen Minuten zeigte sich, dass die Tour alles andere als ein lockerer Nachmittagsride werden würde.

Unser Ziel war der 470 Meter hohe Standar – ein Aussichtspunkt, der gleichzeitig den Einstieg in einige der bekanntesten Trails des Bikeparks markiert. Der Weg nach oben verlangte uns allerdings einiges ab. Die Schotterpiste war übersät mit losem Geröll, immer wieder warteten steile Rampen und der Untergrund bot kaum Grip. Jeder Tritt musste sitzen. Wer hauptsächlich wegen der Abfahrt hier ist, sollte besser die Asphaltstraße wählen und erst die letzten Meter über den Schotter bis zum Gipfel fahren.

Oben angekommen war die Anstrengung jedoch sofort vergessen. Vom Aussichtsturm bot sich ein beeindruckender Rundumblick über Rabac, die türkisblaue Adria und die Insel Cres, die bereits am Horizont lag und unser Ziel für den nächsten Tag sein sollte. Selbst Rijeka war in der Ferne gut zu erkennen.

Doch der Ausblick war nur die Zugabe. Denn jetzt begann der Teil, auf den wir uns die ganze Zeit gefreut hatten.

Standar2Sea Trail – Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht

Knieschoner schließen, Sattel runter – und hinein in den Standar2Sea Trail.

Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht Michaque Kaiser vom MTB Blog www.mtb-moments.de

Schon die ersten Kurven machten klar, dass der Bikepark Rabac völlig anders ist als viele bekannte Trailgebiete in den Alpen. Hier gibt es keine perfekt modellierten Flowtrails. Stattdessen wartet pures Naturgelände. Lose Felsen, scharfkantiger Kalkstein, verblockte Passagen und kleine Felstreppen wechseln sich ständig ab. Der Trail fordert volle Konzentration und belohnt gleichzeitig mit einer Kulisse, die ihresgleichen sucht. Immer wieder öffnet sich der Blick auf das tiefblaue Meer, bevor der Weg erneut zwischen Felsen und mediterraner Vegetation verschwindet.

Offiziell trägt der Trail die Schwierigkeit S2. Einige Abschnitte fühlten sich für uns allerdings deutlich näher an S3 an. Vor allem das lose Geröll macht den Unterschied. Das Bike bewegt sich permanent leicht unter den Reifen, wodurch sich die Fahrweise deutlich von den heimischen Trails in Deutschland oder den Alpen unterscheidet. Genau dieses Zusammenspiel aus anspruchsvoller Fahrtechnik und mediterraner Landschaft macht den Reiz des Bikeparks für uns persönlich aus.

Nach rund dreieinhalb Stunden erreichten wir wieder Rabac – mit einem breiten Grinsen im Gesicht, jeder Menge Staub auf den Bikes und unzähligen Fotos auf der Speicherkarte. Zur Belohnung gönnten wir uns direkt an der Promenade einen Aperol Spritz, während Fahed bereits mit dem Beiboot auf uns wartete.

Zurück an Bord ließen wir den späten Nachmittag entspannt ausklingen, bevor wir den Abend auf Empfehlung eines Einheimischen in einem traditionellen kroatischen Restaurant verbrachten. Frischer Fisch, regionale Spezialitäten und der Blick aufs Meer hätten den Tag kaum besser abrunden können.

Als die Sonne längst untergegangen war, hieß es erneut: Leinen los. Bei ruhiger See segelten wir durch die warme Sommernacht in Richtung Cres. Nur das Rauschen des Wassers und der Sternenhimmel begleiteten uns auf der Überfahrt. Noch in derselben Nacht erreichten wir den Hafen der kleinen Inselstadt und machten dort fest.

Am nächsten Morgen sollte das nächste Kapitel unseres Abenteuers beginnen: die Durchquerung der Insel Cres von Cres-Stadt bis nach Osor. Einsame Schotterpisten, spektakuläre Ausblicke auf die Adria und eine der ursprünglichsten Mountainbike-Regionen Kroatiens warteten bereits auf uns.

Mit dem Mountainbike über die Insel Cres

Der nächste Morgen hätte kaum besser beginnen können mit Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht. Strahlender Sonnenschein, ein wolkenloser Himmel versprachen perfekte Bedingungen für unsere erste große Inselüberfahrt. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir unsere Mountainbikes startklar. Gemeinsam mit Fahed brachte uns unser Skipper Basti samt Bikes mit dem Beiboot an Land. Der Plan war ebenso einfach wie genial: Wir würden die Insel Cres auf zwei Rädern durchqueren, während die beiden mit dem Boot nach Osor segelten. Dort wollten wir uns am Abend wieder treffen. Wer war wohl schneller?

Bevor es richtig losging, schlenderten wir noch durch die verwinkelten Gassen der historischen Hafenstadt Cres. Danach wechselten wir schnell auf einen traumhaften Schotterweg, der sich hoch über der Küste entlangzog. Immer wieder führte uns die Strecke durch schattige Kiefernwälder, ehe sich plötzlich der Blick auf das tiefblaue Meer öffnete. Mediterrane Vegetation, schroffe Felsen und einsame Buchten wechselten sich ständig ab – genau diese Kombination macht das Mountainbiken in Kroatien so einzigartig.

Auf dem Weg nach Lubenice legten wir einen spontanen Stopp in einem kleinen Bergdorf ein. Dort entdeckten wir eine unscheinbare Eisdiele mit hausgemachtem Eis – genau die richtige Abkühlung bei den sommerlichen Temperaturen. Manchmal sind es gerade diese ungeplanten Pausen und einfachen Dinge, die besonders in Erinnerung bleiben.

Alter Festungsort Lubenice Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht

Unser nächstes Ziel war Lubenice, eines der spektakulärsten Dörfer der Insel. Hoch oben auf einem rund 380 Meter hohen Felsplateau gelegen, scheint der kleine Ort förmlich über der Adria zu schweben. Zwischen den engen Gassen und den alten Natursteinhäusern fühlte es sich an, als wäre die Zeit stehen geblieben. Während wir unser Mittagessen mit Aussicht genossen, entdeckten wir tief unter uns plötzlich unser Segelboot. Basti und Fahed segelten gerade entlang der Küste – ein besonderer Moment, in dem sich unsere beiden Arten des Reisens auf schönste Weise wieder begegneten.

Trail nach Vidovići

Frisch gestärkt wartete bereits das nächste Highlight auf uns. Ein langer anspruchsvoller Singletrail führte nach Vidovići und bot genau das, was wir uns von Kroatien erhofft hatten. Der Trail hatte seinen ganz eigenen Charakter. Anders als im Bikepark Rabac wechselten sich anspruchsvolle Abschnitte immer wieder mit kurzen, knackigen Tretpassagen über Felsstufen, loses Geröll und spitze Kalksteine ab. Dadurch war die Strecke fahrtechnisch abwechslungsreich und verlangte bis zum Schluss volle Konzentration.

Ab Martinšćica entschieden wir uns dann bewusst gegen den nächsten Trail. Die vielen Kilometer und Höhenmeter hatten bereits ordentlich Kraft gekostet, und mit Blick auf die kommenden Tage wollten wir nichts erzwingen. Also folgten wir stattdessen überwiegend der Asphaltstraße in Richtung Osor. Nicht jede Entscheidung muss spektakulär sein – manchmal ist es klüger, noch genügend Reserven in den Beinen zu behalten.

Am frühen Abend rollten wir schließlich in Osor ein. Basti und Fahed warteten bereits mit dem Boot im Hafen und empfingen uns mit einem breiten Grinsen. Nach einer wohltuenden Dusche ließen wir den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen an Bord entspannt ausklingen. Bis weit nach Mitternacht saßen wir zusammen, tauschten die Erlebnisse des Tages aus und genossen die besondere Stimmung in dem kleinen, historischen Hafen.

Mit dem Katamaran nach Malinska – Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht

Am nächsten Morgen präsentierte sich die Adria von einer völlig anderen Seite. Dunkle Wolken hingen über den Inseln, der Wind hatte bereits spürbar aufgefrischt und der Wetterbericht kündigte für den Nachmittag noch schlechtere Bedingungen mit kräftigen Böen und Regen an.

Eigentlich wollten wir an diesem Tag von Osor bis nach Baška auf der Insel Krk segeln. Doch nach einem gemeinsamen Blick auf die Wetterkarten war schnell klar, dass wir unsere Pläne ändern mussten. Auf See hat Sicherheit immer oberste Priorität. Deshalb entschieden wir uns für die deutlich geschütztere Route nach Malinska – eine Entscheidung, die sich später als genau richtig herausstellen sollte.

Nach dem Frühstück hieß es trotzdem früh: Leinen los! Kaum hatten wir den Hafen verlassen, füllte sich der Wind kräftig in den Segeln. Mit guter Geschwindigkeit segelten wir zwischen den Inseln Cres und Krk hindurch Richtung Norden. Das Wetter zeigte sich dabei von seiner launischen Seite. Immer wieder zogen kurze Regenschauer über uns hinweg, nur um wenige Minuten später wieder von sonnigen Abschnitten abgelöst zu werden. Kaum hatte man die Regenjacke angezogen, konnte sie auch schon wieder ausgezogen werden – ein Wetterwechsel im Minutentakt, der die Überfahrt alles andere als langweilig machte.

Trotz der anspruchsvolleren Bedingungen war die Stimmung an Bord bestens. Während der Katamaran souverän durch die Wellen glitt, wurde unter Deck bereits das Mittagessen vorbereitet. Es gab frisch gebratene Ćevapčići mit Tomaten- und Gurkensalat – genau die richtige Stärkung nach mehreren Stunden auf See. Es sind oft diese einfachen Mahlzeiten an Bord, die nach einem langen Segeltörn besonders gut schmecken.

Je näher wir Malinska kamen, desto deutlicher machten sich Wind, Wellen und die vielen Stunden unter Segeln bemerkbar. Auch wenn der Katamaran die Bedingungen souverän meisterte, war ein Großteil der Crew froh, am späten Nachmittag wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Ein gemütlicher Spaziergang entlang der Uferpromenade war genau das Richtige, um nach der Überfahrt die Beine zu vertreten und den Kopf freizubekommen.

Den Abend ließen wir entspannt in Malinska ausklingen. Eigentlich wollten wir den nächsten Tag nutzen, um die Stadt Krk zu besichtigen, denn die Wettervorhersage ließ zunächst nicht viel Hoffnung auf eine weitere Biketour aber es kam dann doch anders als vorhergesagt

Altstadtflair in Krk und Abendrunde mit Meerblick

Nach dem stürmischen Segeltag tat der nächste Morgen richtig gut. Wir starteten entspannt mit einem ausgiebigen Frühstück in einem kleinen Café in Malinska, bevor uns ein Taxi in die historische Altstadt von Krk brachte.

Dort ließen wir uns einfach treiben. Ohne festen Plan schlenderten wir durch die engen Natursteingassen, vorbei an kleinen Boutiquen, gemütlichen Plätzen und alten Stadtmauern. Die mediterrane Atmosphäre lud förmlich dazu ein, immer wieder in einem Café oder einer kleinen Bar einzukehren und das bunte Treiben zu beobachten. Zum Mittag gönnten wir uns in einem traditionellen Restaurant frisch gegrillten Fisch – perfekt zubereitet und zweifellos eines der kulinarischen Highlights der Reise.

Im Laufe des Nachmittags zeigte sich das Wetter dann doch noch von seiner freundlichen Seite. Die Wolken verzogen sich, die Sonne kam heraus und der Himmel wurde zunehmend blauer. Natürlich ließen wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen. Mit dem Taxi ging es zurück nach Malinska, wo unser Boot bereits auf uns wartete.

Da der Tag noch jung war und die Bikes ohnehin startklar an Bord standen, fiel die Entscheidung schnell: Eine entspannte Abendrunde musste einfach sein.

Schon bei der Planung unserer Reise hatte ich für jede geplante Ankerbucht und jeden Hafen mögliche Alternativtouren recherchiert – schließlich weiß man beim Segeln nie, ob Wind und Wetter den ursprünglichen Plan zulassen. Für Malinska hatte ich deshalb bereits im Vorfeld eine offiziell ausgeschilderte Mountainbike-Runde nach Njivice als Schlechtwetter- beziehungsweise Ausweichroute gespeichert. Genau jetzt war der perfekte Zeitpunkt gekommen, diesen Plan B aus der Schublade zu holen.

Die Strecke führte zunächst durch das ruhige Hinterland der Insel Krk – über abwechslungsreiche Schotterwege, schmale Waldpfade und kleine Trails, die immer wieder durch lichte Kiefernwälder verliefen. Technisch war die Tour zwar deutlich einfacher als unsere bisherigen Etappen auf Rabac oder Cres, dafür stand hier das Naturerlebnis im Vordergrund.

Für den Rückweg folgten wir der Küste. Immer wieder eröffneten sich traumhafte Ausblicke auf die glitzernde Adria, kleine Badebuchten und die gegenüberliegenden Inseln. Die tief stehende Abendsonne tauchte die Landschaft in ein warmes Licht und sorgte für eine ganz besondere Stimmung – einer dieser Momente, in denen man das Tempo automatisch herausnimmt und die Umgebung einfach genießt.

Mit rund 20 Kilometern und etwa 300 Höhenmetern war die Runde genau das Richtige für einen entspannten Tagesausklang. Kein großes Abenteuer, keine extremen Trails – sondern einfach eine wunderschöne Tour, um die Insel Krk aus einer anderen Perspektive kennenzulernen.

Zurück in Malinska ließen wir den Abend bei einem gemütlichen Abendessen direkt am Hafen ausklingen. Während die letzten Boote langsam in den Hafen einliefen und die Sonne hinter der Adria verschwand, wurde uns einmal mehr bewusst, wie perfekt sich auf dieser Reise Segeln und Mountainbiken miteinander verbinden ließen.

Espresso Trail im Bikepark Rabac

Am nächsten Morgen hieß es langsam Abschied nehmen. Unser Kurs führte zurück Richtung Pula, doch ein letzter Höhepunkt stand noch auf dem Programm. Bevor wir die Reise beenden würden, wollten wir unbedingt noch einmal im Bikepark Rabac vorbeischauen. Nach unserem ersten Besuch war für uns schnell klar: Ein Trail reicht hier einfach nicht aus.

Der Start in den Tag machte allerdings wenig Hoffnung. Während der Überfahrt wurden wir von kräftigem Regen begleitet und segelten streckenweise durch regelrechten Starkregen. Die Küste verschwand immer wieder hinter grauen Wolken, und für einen Moment sah es so aus, als würde unser letzter Bike-Tag buchstäblich ins Wasser fallen.

Doch pünktlich zur Mittagszeit zeigte sich die Adria wieder von ihrer besten Seite. Die Regenwolken rissen auf, die Sonne setzte sich durch und innerhalb weniger Minuten wurde aus dem grauen Regentag ein sonniger Sommertag. Kaum zu glauben, wie schnell das Wetter hier umschlagen kann.

Kurz darauf brachte uns Basti mit dem Beiboot samt Mountainbikes an Land – und schon rollten wir wieder durch die verwinkelten Gassen von Rabac. Diesmal verzichteten wir auf die Schotterauffahrt zum Standar und folgten stattdessen der asphaltierten Straße bis zum Einstieg des Espresso Trails. Der Anstieg ist zwar kurz, bringt einen aber zügig auf die richtige Höhe und spart gleichzeitig wertvolle Kräfte für die Abfahrt.

Schon nach den ersten Kurven wurde klar, dass der Espresso Trail einen ganz eigenen Charakter hat. Im Vergleich zum Standar2Sea Trail fährt er sich etwas flüssiger und verbindet schnelle, verspielte Abschnitte mit den typischen felsigen Herausforderungen, für die Rabac bekannt ist. Natursteine, enge Kehren und technisch anspruchsvolle Passagen wechseln sich ständig ab und sorgen dafür, dass man nie unkonzentriert wird. Genau diese Mischung aus Flow und Technik machte den Trail für uns zu einem echten Highlight.

Etwa nach einem Drittel der Abfahrt erreichten wir einen Aussichtspunkt, der uns sofort zum Anhalten zwang. Tief unter uns leuchtete das glasklare Wasser der Adria, die Bucht von Rabac lag uns zu Füßen und direkt vor der Küste schaukelte unser Boot (Katamaran) friedlich vor Anker. Rund zwanzig Minuten saßen wir einfach dort, genossen die Aussicht und konnten kaum glauben, dass wir wenige Stunden zuvor noch im strömenden Regen gesegelt waren.

Anschließend wartete der zweite Teil des Trails. Mit jeder Kurve stieg der Fahrspaß, und die abwechslungsreiche Streckenführung sorgte bis ins Tal für ein breites Grinsen unter dem Helm. Der griffige Kalkstein, die natürliche Linienführung und die spektakuläre Kulisse machten den Espresso Trail zu einem perfekten Abschluss unseres Bike-Abenteuers in Kroatien.

Zurück an der Promenade wartete Basti bereits auf uns – natürlich stilecht mit einem eiskalten Aperol Spritz in der Hand und einem Bananensplit. Nach der staubigen Trail-Abfahrt hätte es wohl kaum eine bessere Belohnung geben können.

Den letzten Abend unserer Reise verbrachten wir schließlich noch einmal in dem Restaurant, das uns bereits einige Tage zuvor so begeistert hatte. Bei hervorragendem Essen, einem Glas Wein und vielen Gesprächen ließen wir die Erlebnisse der vergangenen Woche Revue passieren. Glasklares Wasser, einsame Buchten, spektakuläre Trails und unvergessliche Segeltörns – die Kombination aus Mountainbiken und Segeln mit einem Katamaran hatte uns einmal mehr überzeugt. Schon auf dem Heimweg waren wir uns sicher: Das war ganz bestimmt nicht unser letztes Abenteuer dieser Art mit einem Boot.

Rückkehr nach Pula

Am nächsten Morgen brach bereits unser letzter Segeltag an. Von Rabac aus nahmen wir Kurs zurück auf Pula und genossen noch einmal die besondere Kombination aus Segeln, Sonne und Meer. Die rund sechsstündige Überfahrt bot ausreichend Zeit, die vergangenen Tage Revue passieren zu lassen und die letzten Stunden auf unserem Boot in vollen Zügen zu genießen.

Unterwegs legten wir in der Nähe des Kap Kamenjak noch einen Badestopp ein. Das kristallklare Wasser und die beeindruckende Küstenlandschaft bildeten den perfekten Abschluss unserer Segelwoche, bevor wir die letzten Seemeilen in Richtung Heimathafen zurücklegten.

Vor der Einfahrt in den Hafen wurde der Katamaran noch einmal betankt, anschließend machten wir in Pula fest. Gemeinsam räumten wir unsere Kabinen auf, packten unser Gepäck und bereiteten alles für die Übergabe am Abend vor. Nach einer reibungslosen Rückgabe ließen wir den letzten gemeinsamen Abend in gemütlicher Runde ausklingen, bevor wir den Katamaran am nächsten Morgen verließen.

Fazit: Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht

Mit vielen unvergesslichen Eindrücken ging eine außergewöhnliche Woche zu Ende. Die Kombination aus Segeln, Mountainbiken und mediterranem Lebensgefühl machte diese Reise zu einem ganz besonderen Erlebnis. Traumhafte Buchten, abwechslungsreiche Trails, historische Küstenorte und das Leben an Bord eines Segelboot ergänzten sich perfekt und sorgten jeden Tag für neue Highlights. Kroatien hat einmal mehr gezeigt, wie ideal sich Aktivurlaub und Erholung miteinander verbinden lassen – eine Reise, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Ein ganz besonderer Dank gilt unserem Skipper Basti, der uns mit viel Erfahrung, Gelassenheit und guter Laune sicher durch die Kvarner Bucht navigierte. Ebenso möchten wir uns bei Fahed bedanken, der die Reise mit seiner offenen Art und seiner Hilfsbereitschaft bereicherte und die Woche zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis machte.

Besonders gefreut hat mich, dass das gesamte Tourenkonzept – von der Planung der Segelroute über die Auswahl der Ankerbuchten bis hin zu den Mountainbike-Touren und Trailhighlights – genauso aufgegangen ist, wie ich es mir im Vorfeld vorgestellt hatte. Es war schön zu erleben, wie perfekt sich Segeln und Mountainbiken miteinander verbinden lassen und wie viel Begeisterung diese Kombination bei allen Teilnehmern ausgelöst hat.

Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht

Genau diese Verbindung aus sorgfältiger Tourenplanung, abwechslungsreichen Mountainbike-Erlebnissen und dem einzigartigen Lebensgefühl auf einem Boot macht für mich den Reiz solcher Reisen aus. Vielleicht konnte dieser Reisebericht den einen oder anderen inspirieren, Kroatien ebenfalls einmal auf diese besondere Art zu entdecken.

Solltest du selbst Interesse an einer ähnlichen Reise haben oder Fragen zur Tourenplanung, den Mountainbike-Strecken, dem Segeltörn oder zur Organisation haben, kannst du mich jederzeit gerne das Kontaktformular nutzen. Ich teile meine Erfahrungen gerne und helfe dabei, ein unvergessliches Bike- und Segelabenteuer auf die Beine zu stellen.

Viele der hier beschriebenen Touren und Abenteuer bin ich mit Ausrüstung gefahren, die ich über Monate oder sogar Jahre getestet habe. Meine Erfahrungen zu Bikes, Rucksäcken, Sätteln, Helmen und weiterem MTB-Equipment findet ihr hier:

⚙️ Meine Bikes & Parts im Test

Hinweis:
Die auf mtb-moments.de veröffentlichten Tourenberichte dienen in erster Linie der Inspiration und geben unsere persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der jeweiligen Tour wieder. Sie stellen keine verbindlichen Empfehlungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Befahrbarkeit einer Strecke dar. Wegverläufe, Beschilderungen, Untergrund, Eigentumsverhältnisse oder rechtliche Regelungen können sich jederzeit ändern. Daher übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wenn du eine der beschriebenen Touren nachfährst oder einzelne Streckenabschnitte nutzt, geschieht dies ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Informiere dich vor jeder Tour über die aktuell geltenden Vorschriften, beachte Fahrverbote und Sperrungen und respektiere Naturschutzgebiete sowie private Grundstücke. Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Deshalb bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen, nehmen Rücksicht auf andere Erholungssuchende sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt und empfehlen allen Leserinnen und Lesern, dies ebenfalls zu tun. Eine Haftung für Schäden oder Folgen, die aus der Nutzung der auf dieser Website veröffentlichten Inhalte, Tourenbeschreibungen, Streckenempfehlungen oder sonstigen Informationen entstehen, ist ausgeschlossen.


MTB-Tour mit Kanada-Vibe in Bayern

Tourenverlauf der MTB-Tour mit Kanada-Vibe in Bayern

MTB-Tour mit Kanada-Vibe in Bayern – zwischen Walchensee und Sylvensteinspeicher wartet im Isarwinkel eine der schönsten Mountainbiketouren der Region. Dichte Wälder, türkisblaues Wasser und endlose Natur – was nach British Columbia klingt, liegt tatsächlich in Bayern. Zwischen dem Walchensee und dem Sylvensteinspeicher wartet im Isarwinkel eine MTB-Tour, die echtes Kanada-Flair versprüht. Traumhafte Wege, idyllische Isar-Abschnitte und zahlreiche Bademöglichkeiten machen diese Runde zu einem perfekten Sommerhighlight für Mountainbiker. *Das ist eine Tour aus dem BIKE-Guide “Bayerische Voralpen” vom BIKE-Magazin von Steve Chismar  (Autor), Dominik Scherer  (Autor). 

MTB-Tour mit Kanada-Vibe in Bayern

Die Tour startet am Wanderparkplatz Petern – mit dabei sind diesmal meine Eltern. Ein gemütlicher Tourenbeginn gehört einfach dazu, deshalb stärken wir uns erst einmal bei einem ausgiebigen Frühstück, bevor wir gegen 10 Uhr in die Pedale treten.

Zunächst rollen wir ein kurzes Stück auf der Landstraße, bevor wir rechts auf einen Feldweg abbiegen und dem kleinen Flüsschen Jachen folgen. Nach knapp 2 Kilometern wird es direkt ernst: Eine steile Rampe mit bis zu 13 % Steigung fordert uns. Über die Forststraße fahren wir weiter in Richtung Sylvensteinspeicher vor und passieren dabei das Schronbachtal, das mit seinen Wasserfällen und Gumpen ein echtes Naturhighlight ist.

Unterhalb des Sylvensteinspeichersees erreichen wir die Teerstraße, der wir kurz bergauf folgen. Oben angekommen lädt ein wunderschöner Aussichtspunkt zu einer wohlverdienten Fotopause ein mit einem sagenhaften See-Panorama.

MTB-Tour mit Kanada-Vibe in Bayern

Nach der Pause fahren wir ein Stück entlang der B307 bis nach Vorderriß. Nach der Überquerung der Faller-Klamm-Brücke geht es auf einen traumhaften Rad- und Wanderweg unterhalb der Bundesstraße weiter, direkt am Sylvensteinspeichersee entlang und anschließend am Isarufer bis Vorderriß.

Dort wechseln wir die Flussseite und folgen der Mautstraße Richtung Wallgau, gut erkennbar am kleinen Mauthäuschen. Für Radfahrer ist die Strecke kostenlos und zählt definitiv zu den schönsten Asphaltpassagen am Rand des Karwendelgebirges. Ohne nennenswerte Höhenmeter lässt es sich hier entspannt durch eine beeindruckende Landschaft pedalieren.

Etwa auf halber Strecke entscheiden wir uns für eine späte Mittagspause und verlassen die Mautstraße in Richtung eines idyllischen Flussbadeplatzes. Wir packen unsere Brotzeit aus, springen ins Wasser, die 14 °C kalte Isar sorgt für die nötige Abkühlung. Nach rund 1,5 Stunden Pause setzen wir die Tour fort und rollen entspannt weiter nach Wallgau.

In Wallgau biegen wir auf den Radweg Richtung Walchensee ab. Unterwegs entdecken wir immer wieder kleine, ruhige Plätze sowie den Obernachkanal-Wasserfall, der sich perfekt für eine kurze Pause eignet. Am Walchensee angekommen folgen wir dem rechten Uferweg für etwa 7 Kilometer, bis wir unseren persönlichen Lieblings-Badespot gefunden haben. Wir springen in den See und genießen noch ein leckeres Eis.

Nach der längeren Pause nehmen wir die Route über Rad- und Waldwege nach Jachenau in Angriff. Zum Abendessen kehren wir im Schützenhaus in den Biergarten ein, das mit regionalen Spezialitäten, fairen Preisen und einer gemütlichen Atmosphäre überzeugt.

Gut gestärkt folgen wir anschließend dem Jachenauer Rundweg, der über abwechslungsreiche Forst- und Wiesenwege zurück zu unserem Startpunkt am Wanderparkplatz Petern führt.

Wichtige Hinweise:

Es empfiehlt sich genügend Zeit für das Erkunden der vielen Badeplätze einzuplanen!

*Hinweis: Dieser Tourenvorschlag basiert auf einer Route aus dem BIKE-Guide Bayerische Voralpen vom BIKE Magazin (Delius Klasing) von Steve Chismar  (Autor), Dominik Scherer  (Autor). Wir haben die Strecke an mehreren Stellen umgeplant und an unsere persönlichen Ansprüche und Wünsche angepasst.

Weitere Tourenbeschreibungen findet ihr hier: https://www.mtb-moments.de/touren/

Viele der hier beschriebenen Touren und Abenteuer bin ich mit Ausrüstung gefahren, die ich über Monate oder sogar Jahre getestet habe. Meine Erfahrungen zu Bikes, Rucksäcken, Sätteln, Helmen und weiterem MTB-Equipment findet ihr hier:

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Hinweis:
Die auf mtb-moments.de veröffentlichten Tourenberichte dienen in erster Linie der Inspiration und geben unsere persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der jeweiligen Tour wieder. Sie stellen keine verbindlichen Empfehlungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Befahrbarkeit einer Strecke dar. Wegverläufe, Beschilderungen, Untergrund, Eigentumsverhältnisse oder rechtliche Regelungen können sich jederzeit ändern. Daher übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wenn du eine der beschriebenen Touren nachfährst oder einzelne Streckenabschnitte nutzt, geschieht dies ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Informiere dich vor jeder Tour über die aktuell geltenden Vorschriften, beachte Fahrverbote und Sperrungen und respektiere Naturschutzgebiete sowie private Grundstücke. Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Deshalb bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen, nehmen Rücksicht auf andere Erholungssuchende sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt und empfehlen allen Leserinnen und Lesern, dies ebenfalls zu tun. Eine Haftung für Schäden oder Folgen, die aus der Nutzung der auf dieser Website veröffentlichten Inhalte, Tourenbeschreibungen, Streckenempfehlungen oder sonstigen Informationen entstehen, ist ausgeschlossen
(hier haben wir uns am Bayerische Voralpen BIKE Guide vom BIKE-MAGAZIN orientiert)!


MTB-Tour Val Mora: Blick von der Jufplaun-Hochebene ins Val Müstair

MTB-Tour Ofenpass Val Mora | Rundtour ab Santa Maria im Val Müstair

Mit dem Postauto ging’s von Santa Maria hinauf zum Ofenpass. Von dort starteten wir direkt in den ersten Trail zur Alp Buffalora und weiter hinauf zur Jufplaun-Hochebene. Es folgte die Abfahrt zum türkisblauen Lago di Livigno, weiter zum Lago di San Giacomo und schließlich durch das wilde Val Mora zurück nach Santa Maria.

Lesezeit: 11 min

Mit dem Postauto von Santa Maria zum Ofenpass – entspannt statt Uphill

Früh am Morgen kamen wir auf den Wanderparkplatz in Santa Maria im Val Müstair an. Wir luden die Mountainbikes vom Fahrradträger, packten die Rucksäcke und fuhren zur Postauto-Station. Seit Kurzem müssen Fahrräder vorab angemeldet werden – das klappte problemlos. So sparten wir uns den weniger spannenden Uphill zum Ofenpass und ließen uns entspannt hochchauffieren.

Trail-Abfahrt vom Ofenpass zur Alp Buffalora

Oben angekommen luden wir die Mountainbikes ab, legen die Protektoren an und die Mountainbike-Guides Michaque und Oli führten vor dem Start der Tour den Bike-Check mit der Gruppe durch.

Nach knapp 200 Metern, standen wir schon am Trail-Einstieg. Es ging direkt hinein in den Nationalpark, flowig, verspielt, rund 200 Tiefenmeter hinunter zur Alp Buffalora. Das erste Grinsen des Tages war bei allen in der Gruppe nicht zu übersehen.

Über die Hochebene Jufplaun – Natur pur im Nationalpark Schweiz – MTB-Tour Ofenpass Val Mora Santa Maria

Nach diesem tollen Start folgte der Pflichtteil: ein steiles Schotterstück hoch zur Jufplaun-Hochebene. Bis zu 20 % Steigung erwarteten uns – also keine Gnade für die Wade und der ein oder andere aus der Gruppe versuchte die Steigung zu fahren. Dieses Stück kann man ohne schlechtes Gewissen auch schieben und sich so Energie für den weiteren Verlauf der Tour sparen. Wir kannten die Passage schon von unserem Alpencross 2023, damals noch auf E-Bikes und diesmal mit den normalen Mountainbikes und fühlte es sich ehrlicher an – pure Muskelkraft. Und der Lohn? Weite Hochebene, grasende Kühe und ein Bergpanorama, das einem den Atem raubte. Einfach ein Traum!

MTB-Highlight am Lago di Livigno

Dann kam das nächste Highlight: Wir legten wieder die Knieschoner an, entsperrten die Federsysteme und senkten die Sättel ab – Abfahrt zum Lago di Livigno!

Der Trail ist anspruchsvoll und volle Konzentration war gefragt da dieser immer wieder seitlich steil abfällt! Hier sollte man schwindelfrei sein und sein Mountainbike fahrtechnisch beherrschen. Am Wasserfall die Mountainbikes ganz klar schieben!

Der Trail zog sich durch kleine Wälder, wurzlig und kurvig, bis plötzlich das türkisfarbene Wasser vor uns aufblitzte. Für einen Moment wähnten wir uns eher in Kanada als an der italienischen Grenze – was für ein MTB-Moment!

Einkehr am Lago di San Giacomo – Pause mit Panorama

Wir folgten der Route weiter bis zum Lago di San Giacomo. Und dort wartete die Überraschung: ein Imbisswagen mitten in der Bergwelt – wirkte total surreal. Natürlich konnten wir nicht widerstehen – Pause, Brotzeit und Sonne genießen. Nach gut einer Stunde Pause wurde es Zeit für die nächste Etappe.

Durch das wilde Val Mora – Singeltrail-Klassiker im Val Müstair

Biken im Val Mora -wilde Natur erleben

Das Val Mora kündigte sich schon von weitem an. Erst Feldweg, dann Singletrail, immer entlang des Flusses. Hier mussten wir einfach öfter mal stehen bleiben – es war einfach so schön: wilde Natur, kleine Murenabgänge, felsige Abhänge. Technisch nicht extrem, aber volle Konzentration war gefragt da es immer wieder seitlich steil abfällt! Etwa fünf Kilometer später weitete sich das Tal, der Trail ging in einen Feldweg über – und das Panorama wurde noch einmal gigantischer. Wir entschieden uns am Fluss zu halten und tranken unser kühles Bier welches wird im Rucksack dabei hatten und streckten unsere Füße in den eiskalten Fluss.

Finale Abfahrt nach Santa Maria – Glücksgefühle zum Abschluss

Zum Abschluss ging es bergab Richtung Santa Maria. Anstatt einfach die Straße hinunterzurollen, fuhren wir über einen schönen Trail der immer parallel zum Feldweg verlief hinab nach Santa Maria. Mit müden Beinen, aber breitem Grinsen im Gesicht, erreichten wir gegen 17:30 Uhr wieder den Parkplatz. Das war die MTB-Tour Ofenpass Val Mora Santa Maria Runde.

Ein Tag voller Kontraste: entspannte Busfahrt, zähe Schotteranstiege, flowige Trails, wilde Täler – und Erinnerungen und Momente, die bleiben – die Inspiration zu unserem Blog: mtb-moments!

Viele der hier beschriebenen Touren und Abenteuer bin ich mit Ausrüstung gefahren, die ich über Monate oder sogar Jahre getestet habe. Meine Erfahrungen zu Bikes, Rucksäcken, Sätteln, Helmen und weiterem MTB-Equipment findet ihr hier:

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Michaque Kaiser mit seinem Yeti SB130 auf der Trans Pfälzerwald

Trans Pfälzerwald in 2 Tagen durch den Pfälzerwald

Mit Muskelkraft durch den Pfälzerwald auf der Trans Pfälzerwald – 2 Tage, 90 Kilometer, fast 2.000 Höhenmeter und unzählige Naturhighlights – die Trans Pfälzerwald ist eine echte Herausforderung für Mountainbike-Fans und Naturbegeisterte. Von Hochspeyer bis nach Bad Bergzabern erwartet dich eine abwechslungsreiche Strecke durch dichte Wälder, über flowige und auch anspruchsvollere Trails und vorbei an beeindruckenden Felsformationen. Wer hier in die Pedale tritt, erlebt den Pfälzerwald in seiner wildesten und schönsten Form.

Trans Pfälzerwald

Trans Pfälzerwald – Etappe 1: Von Hochspeyer nach Hauenstein

Unsere Tour startet am Bahnhof in Hochspeyer, wo wir unser Auto für die nächsten zwei Tage abstellen. Nach dem letzten Ausrüstungscheck und dem Bike-Setup rollen wir entspannt durch den Ort – der erste Anstieg bringt uns direkt zum Springenkopf. Dort wartet gleich das erste Highlight: ein kleiner Bikepark mit fünf abwechslungsreichen Strecken, perfekt zum Einrollen und Austoben.

Trans Pfälzerwald mit dem Yeti SB130

Nach der kurzen Session geht’s weiter auf dem offiziellen Mountainbike-Trail Nr. 4 des Mountainbikeparks Pfälzerwald. Die Route verläuft immer wieder parallel zur B48 und führt uns in Richtung Waldleiningen. Hinter dem Ort erwartet uns ein flowiger Spitzkehrentrail – technisch spannend, aber gut fahrbar. Anschließend folgt eine fordernde Trail-Passage entlang der Straße: wurzelig, mit kleinen Gegenanstiegen, die vor allem mit dem Biobike ordentlich Kraft kosten.

Dieses Schild ist der Wegweiser für die Trans Pfälzerwald

Trans Pfälzerwald Beschilderung

Danach steht ein längerer Anstieg auf einer Forstweg an – gleichmäßig, aber spürbar. Oben angekommen folgen wir erneut der B48 ein Stück weit, bis wir schließlich das Johanniskreuz erreichen. Zeit für eine verdiente Mittagspause! Natürlich stilecht mit einem typisch Pfälzer Gericht: Saumagen mit Kraut und Soße – deftig, aber genau das Richtige..

Gestärkt geht’s weiter: Ein abwechslungsreicher Mix aus Forstwegen und offiziellen Trails führt uns durch die Wälder des Pfälzerwalds. Kurz vor dem Hermersbergerhof machen wir noch einen kurzen Stopp an einer barrierefreien Aussichtsplattform – der Blick über den endlosen Wald ist beeindruckend und definitiv ein Foto wert.

Zum Tagesabschluss genießen wir noch ein paar richtig schöne Trailabschnitte mit viel Flow und Fahrspaß, bevor wir nach rund 50 Kilometern und 1.270 Höhenmetern in Hauenstein ankommen – unser Etappenziel für die erste Nacht.

Michaque Kaiser, Klaus Stark und Martin Strauß bei der Orientierung auf einer Karte vom Mountainbikepark Pfälzerwald

Trans Pfälzerwald – Etappe 2: Von Hauenstein nach Bad Bergzabern

Gestärkt vom Frühstück und bei bestem Sonnenschein starten wir in den zweiten Tag unserer Tour.

Ein kurzes Stück rollen wir noch auf dem Radweg, bevor es in Spirkelbach hinein in den Wald geht – und direkt in den ersten Anstieg des Tages: hinauf zum Klingelkopf. Hier erwarten uns traumhafte offizielle Mountainbike-Trails mit Anliegern, kleineren Sprüngen und ordentlich Flow. Natürlich nutzen wir die Gelegenheit und nehmen alles mit, was die Trails zu bieten haben.

Anschließend geht’s bergab nach Lug, von dort folgen wir der Beschilderung und dem Radweg weiter über Schwanheim bis nach Darstein. Am Ortsausgang verlassen wir die Teerstraße und tauchen erneut in den Wald ein. Der Forstweg bringt uns in Richtung Schloßberg – und zur verdienten Mittagspause bei der Einkehr Lindelbrunn. Perfekt, um neue Energie für die zweite Hälfte des Tages zu tanken.

Frisch gestärkt rollen wir weiter zur Silzer Linde und dann in Richtung Blankenborn. Die Strecke wechselt immer wieder zwischen breiteren Forstwegen und flowigen Trailpassagen – bergauf wie bergab ist alles dabei. Wir nähern uns langsam dem Ende der Tour, doch es warten noch ein paar schöne Abschnitte.

Über den Liebfrauenberg erreichen wir schließlich den oberhalb gelegenen Aussichtspunkt über Bad Bergzabern – ein großartiger Blick, der Lust auf die finale Abfahrt macht. Und die hat es nochmal in sich: ein spaßiger Trail führt uns direkt hinunter nach Bad Bergzabern. Wir genießen jede Kurve, bevor wir die Ankunft stilecht feiern – mit einem Bananensplit und einer Tasse Cappuccino.

Die letzten 700 Meter rollen wir entspannt zum Bahnhof, wo uns der Zug zurück nach Hochspeyer bringt – mit müden Beinen, breitem Grinsen und vielen neuen Trail-Erinnerungen im Gepäck.

Fazit:

Die Trans Pfälzerwald fühlt sich ein wenig an wie ein kleiner Alpencross – kompakt, abwechslungsreich und voller Trailspaß. Von flowigen Abfahrten bis zu technisch anspruchsvollen Passagen ist für jeden etwas dabei. Wer bergauf gerne etwas Unterstützung hat, wird mit dem E-MTB definitiv zusätzlichen Fahrspaß erleben. Aber auch mit dem klassischen Bio-Bike hatten wir jede Menge Freude und ein echtes Erfolgserlebnis – eine rundum gelungene Tour durch eine beeindruckende Landschaft.

Wenn euch die Trans Pfälzerwald interessiert, findet ihr die Tourendaten beim Mountainbikepark Pfälzerwald – siehe hier!

Viele der hier beschriebenen Touren und Abenteuer bin ich mit Ausrüstung gefahren, die ich über Monate oder sogar Jahre getestet habe. Meine Erfahrungen zu Bikes, Rucksäcken, Sätteln, Helmen und weiterem MTB-Equipment findet ihr hier:

⚙️ Meine Bikes & Parts im Test

Weitere tolle Touren wie die Dahner Felsenland E-MTB-Tour im Pfälzerwald die wir 2023 gefahren sind, findet ihr hier!

Eine Tourendatenbank und weitere Infos zum Mountainbiken in der Pfalz findet ihr hier beim Mountainbikepark Pfälzerwald: Start – mountainbikepark-pfaelzerwald.de

Hinweis:
Die auf mtb-moments.de veröffentlichten Tourenberichte dienen in erster Linie der Inspiration und geben unsere persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der jeweiligen Tour wieder. Sie stellen keine verbindlichen Empfehlungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Befahrbarkeit einer Strecke dar. Wegverläufe, Beschilderungen, Untergrund, Eigentumsverhältnisse oder rechtliche Regelungen können sich jederzeit ändern. Daher übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wenn du eine der beschriebenen Touren nachfährst oder einzelne Streckenabschnitte nutzt, geschieht dies ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Informiere dich vor jeder Tour über die aktuell geltenden Vorschriften, beachte Fahrverbote und Sperrungen und respektiere Naturschutzgebiete sowie private Grundstücke. Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Deshalb bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen, nehmen Rücksicht auf andere Erholungssuchende sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt und empfehlen allen Leserinnen und Lesern, dies ebenfalls zu tun. Eine Haftung für Schäden oder Folgen, die aus der Nutzung der auf dieser Website veröffentlichten Inhalte, Tourenbeschreibungen, Streckenempfehlungen oder sonstigen Informationen entstehen, ist ausgeschlossen.


Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag im Test

Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag im Test

Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag im Test

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Die Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag zeichnet sich durch angenehmen Tragekomfort, maximaler Belüftung & mehr Platz für zusätzlichen Stauraum aus. Hier erfahrt ihr in kurzen Facts was die Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag auszeichnet.

Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag im Test im Vinschgau

Rucksack oder Hip Bag? Unser Langzeittest der Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag im Test:

Seit einiger Zeit stellen wir uns die Frage: Rucksack oder Hip Bag für unsere Touren? Um das herauszufinden, haben wir die Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag ein Jahr lang getestet. Besonders bei kürzeren Trail-Rides oder Tagestouren kann eine Hip Bag eine interessante Alternative zum klassischen Rucksack sein.

Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag im Test

Facts Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag im Test:

  • Hüftgurttasche
  • Pull-Forward-Verstellung mit Seitenkompression
  • Air Spacer Mesh – Rückenschonendes Abstandsgewirke
  • Gewicht: ca. 530g
  • Organisationseinheit für Multitools-/Werkzeug
  • verstaubare Protektoren-Halterung (siehe Titelbild erkennbar)
  • Trinksystem kompatibel (1,5 L)
  • Flaschenhalterung (0,75 L)
  • ein großes Hauptfach mit einer Aufteilung für eine Trinkblase oder ähnliches
  • Climatepartner zertifiziertes Produkt
  • Bluesign Product
  • PFAS frei (wird unter anderem als Beschichtung zum Regenschutz verwendet): Frei von per- & polyfluorierten Chemikalien – es werden nur gesundheitlich unbedenkliche und umweltverträgliche Durable Water Repellency Imprägnierungen verwendet
  • grüner Knopf & Stoff aus 100% recyceltem PET -> weitere Informationen dazu findet ihr auf der Deuter Homepage
Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag im Test

Vorteile der Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag

Gewichtsersparnis – Weniger Belastung auf den Schultern, was das Pedalieren erleichtert.

Mehr Bewegungsfreiheit – Besonders auf technischen Trails ein großer Vorteil.

Schneller Zugriff – Das große Hauptfach ist leicht erreichbar, ohne dass die Tasche abgenommen werden muss.

Bessere Belüftung – Kein verschwitzter Rücken wie bei einem Rucksack.

Nachteile und Einschränkungen

Begrenzter Stauraum – Nur Platz für das Nötigste, was die Packliste einschränkt.

Belastung der Lendenwirbel – Bei Rückenproblemen oder längeren Touren kann das Gewicht ungünstig wirken.

Nicht zu vollpacken – Eine überladene Hip Bag verstärkt die Hebelwirkung auf den Rücken und kann unbequem werden.

Fazit

Die Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag ist eine hervorragende Wahl für kürzere Touren und sportliche Fahrten, bei denen Bewegungsfreiheit und geringes Gewicht im Vordergrund stehen. Wer jedoch längere Strecken plant oder zu Rückenproblemen neigt, sollte überlegen, ob ein Rucksack die bessere Wahl ist. Gerade auch bei längeren Tagestouren oder Trailtouren bzw. Shuttle-Touren würden wir zum Protektor-Rucksack tendieren. Hier ist der Rücken im Falle eine Sturzes besser geschützt.

Falls Ihr auf der Suche nach einem tollen Protektor-Rucksack seit, lest doch mal unseren Bericht vom Deuter Attack Protektor Rucksack durch.

Infos:

  • Deuter Pulse 3, Pulse 5 & Deuter Pulse 5 Pro (hier geht es zu den andren Hip Bags)
  • Farben: Rot, Gelb
  • Deuter Pulse Serie ab 70€ inkl. MwSt lt. Hersteller Homepage
  • Deuter Pulse 5 Pro 100€ inkl. MwSt lt. Hersteller

Falls wir euer Interesse geweckt haben & ihr die Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag genauso gut findet wie wir – “Anzeige”Hier geht es zu den Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag – jetzt in einer neuen Farbe “Savanna-Dune

*Werbung/Hinweis: Wir haben dieses Produkt von Deuter kostenlos & ohne Vorgaben zur Verfügung gestellt bekommen.

Vielen Dank fürs lesen unseres Testberichts Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag im Test.

Freiburg das Mountainbike-Paradies

Freiburg das Mountainbike-Paradies

Dieses Jahr machten wir uns – Michaque, Mark und Oli – auf den Weg nach Freiburg (Freiburg das Mountainbike-Paradies), um die offiziellen Mountainbike-Trails der Region zu erkunden. Auf den bekanntesten Strecken rund um die Stadt erlebten wir aufregende Abfahrten, übernachteten in einem gemütlichen Bike-Hotel und nahmen uns sogar den Hausberg, den „Schauinsland“, vor.

  • Canadian Trail
  • Borderline
  • Badish Moon Rising
  • Baden to the Boon
  • Hexentrail (unser persönlicher Favorit)
  • Schädelwäg

Mehr über die offiziellen Trails und das Mountainbikeangebot in Freiburg, sowie den Status der Trails findet ihr hier: Mountainbike Freiburg e.V. | Mountainbike Freiburg e.V.

Freiburg das Mountainbike-Paradies Michaque Kaiser von mtb-moments.de

Unsere zweitägige Mountainbike-Tour (Freiburg das Mountainbike-Paradies) startete um 10 Uhr in Günterstal bei Freiburg am Wanderparkplatz. Nachdem wir die Bikes abgeladen hatten, ging es über einen Forstweg hinauf zum Taubenkopf, wo der Badish Moon Rising Trail beginnt. Dieser führt spektakulär über den Bergrücken und mündet schließlich in den bekannten Canadian Trail.

Auf dem Weg dorthin legten wir einen kurzen Stopp am Horbener Fels ein, um die fantastische Aussicht auf Freiburg zu genießen.

Freiburg das Mountainbike-Paradies Michaque Kaiser, Mark und Oli

Der Canadian Trail machte seinem Namen alle Ehre – flowig, technisch anspruchsvoll und einfach ein Riesenspaß. Mittlerweile gibt es zahlreiche Berichte und Videos zu den Trails rund um Freiburg im Internet, die ihre Beliebtheit bestätigen.

Nach der Abfahrt war es bereits 13 Uhr, also legten wir in Freiburg eine wohlverdiente Mittagspause ein. Gestärkt machten wir uns anschließend auf den Weg zum Rosskopf, wo wir vom Aussichtsturm einen atemberaubenden Rundblick genießen konnten.

Von dort nahmen wir den Baden to the Bone Trail, doch leider war dieser nach etwa der Hälfte wegen Umbauarbeiten gesperrt. Also kehrten wir zurück zum Rosskopf und entschieden uns stattdessen für den Borderline Trail, der uns hinab nach Freiburg führte. Dieser Trail stellte unser gesamtes Fahrkönnen auf die Probe und bildete einen actionreichen Abschluss des Tages.

Freiburg das Mountainbike-Paradies Baden to the Bone Michaque Kaiser von mtb-moments.de

Die Trails rund um Freiburg sind in verschiedene Sektionen unterteilt, und jede davon hat ihre eigenen Herausforderungen und Schwerpunkte. Nach der Abfahrt über den Borderline Trail fuhren wir in die Stadt und ließen den Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein mit einem Aperol ausklingen, bevor es weiter zu unserer Unterkunft ging.

Bereits im Voraus hatten wir ein Zimmer im Bike-Hotel in Freiburg-Merzhausen gebucht. Das Hotel wurde vor etwa drei Jahren übernommen und umfassend renoviert – die perfekte Basis für unsere Tour.

Freiburg das Mountainbike-Paradies Canyon Torque ON im Bike Hotel Freiburg

Tag 2: Hexentrail & Schauinsland

Am nächsten Morgen starteten wir nach einem reichhaltigen Frühstück gegen 9:30 Uhr in den zweiten Tour-Tag. Unser erstes Ziel war der Illenberg, wo wir den Hexentrail befuhren – unser klarer Favorit unter den Freiburger Trails. Dieser Trail bietet alles, was das Mountainbiker-Herz höher schlagen lässt: Anliegerkurven, Sprünge, Gaps, Wurzelfelder, flowige Abschnitte, Steilabfahrten, Wallrides und Rinnen. Der pure Fahrspaß!

Nach dieser grandiosen Abfahrt entschieden wir uns spontan, Freiburgs Hausberg, den Schauinsland (1.283 m), zu erklimmen. Aufgrund der Schneelage wählten wir die Straße für den Aufstieg. Oben angekommen erwartete uns eine beeindruckende Winterlandschaft – auf den Forstwegen lag noch so viel Schnee, dass eine Abfahrt unmöglich gewesen wäre.

Wir genossen die atemberaubende Aussicht auf den Schwarzwald, Freiburg und die Ausläufer der Vogesen, bevor wir uns im Gipfelrestaurant stärkten.

Zum Abschluss des Tages wollten wir noch ein letztes Mal den Hexentrail fahren. Direkt vom Gipfel aus machten wir uns auf den Weg zum Traileinstieg und genossen jede Sekunde der finalen Abfahrt.

Freiburg das Mountainbike-Paradies

Zurück im Hotel reinigten wir unsere Bikes am hauseigenen Bike-Wash – ein toller Service! Besonders klasse war, dass wir sogar noch duschen konnten, obwohl wir bereits am Morgen ausgecheckt hatten.

Zusammenfassend hatten wir zwei großartige Tage in Freiburg das Mountainbike-Paradies und sind uns sicher, dass es nicht unser letzter Besuch war. Auch das Hotel hat uns gut gefallen – vor allem wegen der idealen Lage in unmittelbarer Nähe zu den Trails.

Viele der hier beschriebenen Touren und Abenteuer bin ich mit Ausrüstung gefahren, die ich über Monate oder sogar Jahre getestet habe. Meine Erfahrungen zu Bikes, Rucksäcken, Sätteln, Helmen und weiterem MTB-Equipment findet ihr hier:

⚙️ Meine Bikes & Parts im Test

Hinweis:
Die auf mtb-moments.de veröffentlichten Tourenberichte dienen in erster Linie der Inspiration und geben unsere persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der jeweiligen Tour wieder. Sie stellen keine verbindlichen Empfehlungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Befahrbarkeit einer Strecke dar. Wegverläufe, Beschilderungen, Untergrund, Eigentumsverhältnisse oder rechtliche Regelungen können sich jederzeit ändern. Daher übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wenn du eine der beschriebenen Touren nachfährst oder einzelne Streckenabschnitte nutzt, geschieht dies ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Informiere dich vor jeder Tour über die aktuell geltenden Vorschriften, beachte Fahrverbote und Sperrungen und respektiere Naturschutzgebiete sowie private Grundstücke. Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Deshalb bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen, nehmen Rücksicht auf andere Erholungssuchende sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt und empfehlen allen Leserinnen und Lesern, dies ebenfalls zu tun. Eine Haftung für Schäden oder Folgen, die aus der Nutzung der auf dieser Website veröffentlichten Inhalte, Tourenbeschreibungen, Streckenempfehlungen oder sonstigen Informationen entstehen, ist ausgeschlossen.


Alpencross Lermoos Comer See mit dem E MTB

Alpencross Lermoos Comer See mit dem E MTB

Auch 2023 stand wieder unser alljährlicher Alpencross an, dieses Mal wollten wir von Lermoos in Österreich in ummittelbarer Nähe der Zugspitze nach Colico an den Comer See (Alpencross Lermoos Comer See mit dem E MTB). Das besondere dieses Mal war das wir mit 6 Personen diesen Alpencross fuhren.

  • Touren-Daten Gesamt:
  • 336 KM
  • 9200 HM
  • 6. Etappen

  • Tag 1. Lermoos – Ischgl | 87 KM | 2.720 HM | 5h Fahrzeit

Wir trafen uns gegen 6 Uhr am Park & Ride in Ebnat und wurden von Gerd zum Startpunkt in Lermoos gefahren, wo wir gegen 09:30 Uhr ankamen & unseren Alpencross Lermoos Comer See mit dem E MTB starteten.

Nach dem Entladen des Busses und dem Aufbau der Bikes fuhren wir mit der Gondel zum Gipfel, wo bereits der erste Trail auf uns wartete. Das Highlight der 1. Etappe war zweifellos der Blindseetrail – einige kannten ihn nur vom Hörensagen und waren daher gespannt. Der Trail war für alle befahrbar, aber wir blieben konzentriert, da noch etwa 75 KM vor uns lagen.

  • Alpencross Lermoos Comer See mit dem E MTB

Nach dem obligatorischen Gruppenfoto oberhalb des Blindseetrails setzten wir die Fahrt fort nach Nassereith, wo wir eine kleine Pause an einem Kneippbecken einlegten.

Die Wettervorhersage war besser als erwartet und so genossen wir die Sonnenstrahlen. Wir folgten dem ausgewiesenen Fahrradweg an Imst vorbei bis Zams, wo wir zum Mittagessen anhielten. Nach der Stärkung mussten wir einen Fahrradladen aufsuchen, da bei Klaus’ geliehenem EMTB das Pedal abgefallen war.

Wir passierten Landeck und fuhren oberhalb der Tiroler Straße ins Paznauntal nach Ischgl. Hier folgten wir dem beschilderten MTB Trail. Kurz vor Ischgl entschieden wir uns gegen 16:30 Uhr für eine kleine Einkehr bei Weißbier und Radler. So erreichten wir Ischgl kurz nach 18:30 Uhr und bezogen ein schönes kleines Hotel.

  • Tag 2. Ischgl – Scuol | 42 KM | 1.550 HM | 3.3h Fahrzeit

Nach einem reichhaltigen Frühstück starteten wir zu unserer 2. Etappe unseres Alpencross Lermoos Comer See mit dem E MTB gegen 9 Uhr. Leider war das Wetter wie vorhergesagt regnerisch und so fuhren wir im Regen los Richtung Heidelberger Hütte und Fimberpass.

Nach gut einer Stunde wurde das Wetter besser und es schien immer wieder die Sonne durch.  Die Fahrt durch das Fimbatal hoch zu Heidelberger Hütte ist landschaftlich ein Traum und lädt uns immer wieder zum Anhalten und genießen ein.

Kurz vor der Mittagszeit erreichen wir bei beginnenden Regen die Heidelberger Hütte und luden unsere EMTBs und kehrten zur Mittagspause ein.

Alpencross Lermoos Comer See mit dem E MTB Heidelberger Hütte von mtb-moments.de
Alpencross Lermoos Comer See mit dem E MTB | Mittagspause auf der Heidelberger Hütte

Da der Regen nicht nachgelassen hatte, beschlossen wir die Pause etwas auszudehnen und genossen den Hüttenflair bevor es dann weiter ging hoch zum Fimberpass.

Oben am Fimberpass besserte sich das Wetter und so bot sich ein atemberaubender Blick in alle Richtungen. Nun folgte die ersehnte Trailabfahrt auf Schweizerboden hinab Richtung Scoul.

Alpencross Lermoos Comer See mit dem E MTB Fimberpass von mtb-moments.de Michaque Kaiser, Oliver Thum, Joachim Jooss, Mark Saur, Martin Strauß & Klaus Stark
Fimberpass

Nach gut einer Stunde kamen wir am Tanna da Muntanella Hof vorbei, dies ist ein kleiner Einsiedlerhof wo wir uns für eine Pause entschieden mit lokalem Schweizer Bier.

Nach der Pause fuhren wir abwechselnd auf schönen Trails und dann dem Radweg am Inn entlang nach Scoul wo wir nach zwei Stunden in unserem Hotel ankamen.

  • Tag 3. Scuol – Ligivno | 75 KM | 2.670 HM | 5.15h Fahrzeit

Tag 3 unseres Alpencross Lermoos Comer See mit dem E MTB begann mit einem herzhaften Frühstück und bewölktem Wetter in Scuol.

Alpencross Lermoos Comer See mit dem E MTB Scuol
Blick auf Scuol

Wir erkundeten die Altstadt, überquerten die Gurlaina-Brücke und starteten unseren ersten Aufstieg nach S-Charl. Das Tal beeindruckte mit wilden Felswänden und Murenabgängen entlang des Flussbetts. Das Tal war so beeindruckend das wir immer wieder erstaunt waren und anhielten. Hier in der Schweiz gab es auch immer wieder Picknick-Ecken wo zum verweilen einladen. Das macht das ganze für Familien interessant.

Nach etwa 2 Stunden Fahrtzeit machten wir in Lü Halt für eine Mittagspause in der gemütlichen Pension Hirschen. Dort genossen wir Spaghetti Bolognese mit Salat und planten den weiteren Verlauf der Tour. Die E-Bikes konnten währenddessen aufgeladen werden, und nach 1,5 Stunden hatten wir wieder genug Strom für die Akkus.

Wir setzten die Fahrt fort zum Ofenpass, wo ein schöner Singletrail bis zur Buffalora Hütte auf uns wartete. Von dort aus fuhren wir zur Hochebene Jufplaun und nahmen den Gallo Trail ins Vall de Gallo. Der Trail beeindruckte mit fahrbaren Spitzkehren oberhalb des Stausees.

Der Trail ist anspruchsvoll und volle Konzentration war gefragt da dieser immer wieder seitlich steil abfällt! Hier sollte man schwindelfrei sein und sein Mountainbike fahrtechnisch beherrschen. Am Wasserfall die Mountainbikes ganz klar schieben! 

Die Einsamkeit der Gegend genossen wir, machten mehrere Pausen und folgten dem Weg zum Lago di San Giacomo, von wo aus wir zum Trela Pass fuhren.

  • Alpencross Lermoos Comer See mit dem E MTB

Die abwechslungsreiche und beeindruckende Landschaft machte sich durch die Länge und Steigung der Tour bemerkbar. Zwei Mitglieder unserer Gruppe mussten wir mit dem Mountainbike hoch zum Trela Pass schleppen da ihre Akkus leer gefahren waren, aber dank des Kommit Abschleppzugseil-System war das kein Problem.

Am Pass angekommen stärkten wir uns mit Riegeln, bevor der letzte Singletrail des Tages nach Livigno auf uns wartete. Dieser Trail begeisterte alle in unserer Gruppe, und gegen 19 Uhr erreichten wir unser Hotel, wo wir unseren Erfolg mit einem kühlen Bier vor dem Hotel feierten. Am Abend liesen wir es uns nicht nehmen Livigno etwas zu erkunden.

  • Tag 4 Livigno – Maloja/Vicosoprano | 77 KM | 2100 HM | 4.5h Fahrzeit

Tag 4 unseres Alpencross Lermoos Comer See mit dem E MTB begann zunächst mit einer Liftfahrt hoch zum Mottolino, wo wir dem Panoramatrail bis zur Alpe Mine folgten.

Alpencross Lermoos Comer See mit dem E MTB

Nach diesem grandiosen Start in die Etappe genossen wir eine gemütliche Fahrt durch das Forcola Tal zum Forcola Pass, wo wir zur Mittagspause einkehrten. Der Weg zum Forcola Pass schlängelte sich an saftigen Wiesen entlang, auf denen Kühe weideten.

Nach der Stärkung folgte ein anspruchsvoller Trail aufwärts zum Ospizio. Hier waren wir froh über unsere EMTBS und konnten die tolle Aussicht auf die umliegenden Berge und den Gletscher genießen. Dennoch war es wichtig, stets konzentriert zu bleiben, um nicht abzustürzen! Hier sollte man sein Mountainbike beherrschen und schwindelfrei sein.

Am Lago Bianco hielten wir für einen kurzen Foto Stopp und beobachteten den Bernina-Express, der hier oben entlangfährt. Anschließend folgten wir dem Bernina Express Line Trail bis nach St. Moritz. Diese 20 km verliefen immer leicht bergab entlang des Bernina Express, durch schöne Wälder und mit einem Halt am Bahnhof in Morteratsch.

Dort kehrten wir in ein Café ein und genossen einen Aperol mit Blick auf den Morteratsch Gletscher. Nach St. Moritz fuhren wir am St. Moritz See, dem Silvaplanersee und dem Silsersee vorbei und verbanden dies mit dem ein oder anderen Trail, den uns Komoot bei der Planung vorschlug.

Unser Ziel lag nur wenige Kilometer von Maloja entfernt, doch leider wurden wir kurz vorher von einem starken Regenschauer überrascht, der uns komplett durchnässte. Die Unterkunft, geführt von einem sehr netten Ehepaar, gefiel uns jedoch sehr gut. Wir saßen noch bis kurz vor Mitternacht gemeinsam zusammen und unterhielten uns in gemütlicher Atmosphäre.

  • Tag 5. Maloja/Vicosoprano – Colico am Comer See | 55 KM | 1.120 TM | 2.h Fahrzeit

Nach einem ausgiebigen Frühstück verzogen sich die restlichen Regenwolken und so starteten wir mit wenig Wolken und Sonnenschein zu unserer letzten Etappe unseres Alpencross Lermoos Comer See mit dem E MTB nach Colico.

Alpencross Lermoos Comer See mit dem E MTB Michaque Kaiser, Mark Saur & Joachim Jooss von mtb-moments.de

Wir folgten der Tour welche sich zum Teil auf Trails und Radwegen abwechselt. Als wir die italienische Grenze überfuhren suchten wir ein kleines Restaurant auf wo wir im Außenbereich mit Weißwein anstießen. Dies ist mittlerweile ein Ritual geworden, am Morgen der letzten Etappe. So genossen wir diese Etappe total und hielten nochmal Inne.

Wir rollten die letzten 30 KM bis zum Comer See. So fuhren wir durch kleine Örtchen & Städtchen und kamen immer mehr in Urlaubs & Ankunftsstimmung.

Am Comer See angekommen liesen wir es uns nicht nehmen hineinzuspringen. Wir waren überrascht das der See recht warm war, da es in den letzten Tag dort vermehrte regnete. Nach der Erfrischung fuhren wir zum Hotel und liesen den Abend bei einem schönen Abendessen ausklingen.

  • Alpencross Lermoos Comer See mit dem E MTB

Am nächsten Tag entschieden wir uns für einen entspannten Tag am See. Dort fanden wir eine schöne Beach-Bar, von der aus wir gut ins Wasser gehen konnten und ein gemütliches Plätzchen direkt am Ufer hatten.

Wir tranken guten Wein und aßen kleine Snacks bei entspannter Lounge-Musik. Es war ein wirklich toller AlpenX, bei dem wir viel lachten und großen Spaß hatten. Diesen Trip werden wir sicherlich nie vergessen und uns gerne daran zurückerinnern.

Auch hier geht nochmal ein großer Dank von uns allen, an Gerd und Resi die uns zuverlässig am Comer See abgeholt haben!

Viele der hier beschriebenen Touren und Abenteuer bin ich mit Ausrüstung gefahren, die ich über Monate oder sogar Jahre getestet habe. Meine Erfahrungen zu Bikes, Rucksäcken, Sätteln, Helmen und weiterem MTB-Equipment findet ihr hier:

⚙️ Meine Bikes & Parts im Test

Wenn ihr weitere Fragen zu einem Alpencross habt, wie zb. Ausrüstung oder mit was für Kosten ihr rechnen müsst, hat der DAV eine gute Zusammenstellung vor kurzem online gestellt – dies findet ihr unter diesen Links:

Allgemeine Fragen: Transalp mit dem Mountainbike (alpenverein.de)

Kosten: Transalp mit dem Mountainbike (alpenverein.de)

Hier gelangt ihr zu weiteren Alpencross-Berichten von mtb-moments.de: AlpenX-Berichte – mtb-moments.de

Hinweis:
Die auf mtb-moments.de veröffentlichten Tourenberichte dienen in erster Linie der Inspiration und geben unsere persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der jeweiligen Tour wieder. Sie stellen keine verbindlichen Empfehlungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Befahrbarkeit einer Strecke dar. Wegverläufe, Beschilderungen, Untergrund, Eigentumsverhältnisse oder rechtliche Regelungen können sich jederzeit ändern. Daher übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wenn du eine der beschriebenen Touren nachfährst oder einzelne Streckenabschnitte nutzt, geschieht dies ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Informiere dich vor jeder Tour über die aktuell geltenden Vorschriften, beachte Fahrverbote und Sperrungen und respektiere Naturschutzgebiete sowie private Grundstücke. Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Deshalb bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen, nehmen Rücksicht auf andere Erholungssuchende sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt und empfehlen allen Leserinnen und Lesern, dies ebenfalls zu tun. Eine Haftung für Schäden oder Folgen, die aus der Nutzung der auf dieser Website veröffentlichten Inhalte, Tourenbeschreibungen, Streckenempfehlungen oder sonstigen Informationen entstehen, ist ausgeschlossen.


Dahner Felsenland E-MTB-Tour im Pfälzerwald

Dahner Felsenland E-MTB-Tour im Pfälzerwald

Wir möchten euch die Dahner Felsenland E-MTB-Tour im Pfälzerwald vorstellen, die wir Ende Juni diesen Jahres mit dem E-MTB gefahren sind. Diese Tour zeichnet sich durch tolle Trails und traumhafte Ausblicke über den Pfälzerwald aus.

Touren-Daten:

Ende Juni beschlossen Martin und ich mit dem E-MTB eine Tour im Pfälzerwald zu unternehmen.

Ich erkundigte mich im Internet nach Touren die mit dem E-MTB geeignet sind und stieß so auf die Tourenempfehlung “2 Singletrails für E-MTB Touren im Pfälzerwald” vom BIKE-MAGAZIN. Wir entschieden uns für die Tourenempfehlung Nr. 2.

Dahner Felsenland E-MTB-Tour im Pfälzerwald

Nach gut 3h Fahrt kamen Martin und ich in Dahn im Pfälzerwald an. Wir entschieden uns, außerhalb von Dahn, an einem Wanderparkplatz zu parken und machten unsere Bikes sowie uns fertig für die Tour.

Wir benötigten ungefähr 10 min bis wir auf der Tour waren und es begann mit einer knackigen Trail-Auffahrt. Wir kamen an einem schönen Aussichtsfelsen vorbei, wo wir eine Pause einlegten. Man hatte hier eine schöne Aussicht auf Dahn und eine Burg.

Dahner Felsenland E-MTB-Tour im Pfälzerwald

Nach der kurzen Pause fuhren wir auf der Tour weiter und uns erwartete ein toller Trailabschnitt, welcher mit zu den Highlights dieser Tour zählte.
Ein Trail mit vielen Spitzkehren, der immer anspruchsvoller und steiler wurde, jedoch nie zu extrem für unsere Fahrtechnik.

Wir folgten unserem GPS-Gerät und fuhren an einem schönen Biergarten/Wirtschaft vorbei, der zum einkehren einlud – wir hatten jedoch noch keine Hunger und entschieden uns für die Weitefahrt. Es folgte eine längere Auffahrt entlang von tollen Felsmassiven die typisch für die Gegend sind. Wir folgten dem Waldweg bis nach Darstein und orientierten uns Richtung Burg Lindelbrunn auf kleinen Trails.

Dahner Felsenland E-MTB-Tour im Pfälzerwald Michaque Kaiser vom MTB Blog www.mtb-moments.de

Unterhalb der Burg Lindelbrunn liegt das Cramerhaus und wir entschieden uns zur Einkehr. Das Restaurant war gut besucht und wir wählten zum Essen die Empfehlung des Hauses bzw. der Region.

Nach der Stärkung fuhren wir auf Waldwegen und kurzen Trailabschnitten weiter bis nach Busenberg am Heidenberg vorbei Richtung Jüngstberg. Am Jüngstberg befuhren wir einen flowigen Trail zu einer beeindruckenden Felsformation, welche als Aussichtsplatzform einlud. Hier entschieden wir uns für eine kleine Pause und genossen die Aussicht über den Pfälzerwald.

Wir folgten dem Weg Richtung Fladensteine und fuhren an einem Enduro-Bike-Park vorbei, wo wir zwei Strecken der Enduro-Strecken abfuhren, bevor dir dem geplanten Tour weiter folgten.

Wir durchfuhren ein idyllisches Dörfchen namens Bundenthal und orientieren uns anhand unseres GPS-Geräts am Napolenfels vorbei, um auf den Eyberg zufahren. Hier fuhren wir immer wieder an schönen Aussichtsplätzchen mit Liegen oder Bänken vorbei.

Auf dem Eyberg angekommen, lud ein Aussichtsturm zum aufsteigen ein. Hier oben bot sich uns ein traumhafter Blick über den Pfälzerwald und so genossen wir diesen MTB-Moment in aller Ruhe.

Nach dieser Pause wartet schon ein langer anspruchsvoller Spitzkehren-Trail auf uns, den wir total genossen und das „Flow“ Gefühl aufkam.

So langsam kamen wir auch zum Ende unserer Tour und so wartet das letzte Highlight dieser Tour auf uns – die Burg Neudahn.

Wir folgten wieder der Tour bis zur Burg und schauten uns diese an, bevor wir dann hinab nach Dahn zum Ausgangspunkt der Tour fuhren. Das war die Tour Dahner Felsenland E-MTB-Tour im Pfälzerwald.

FAZIT der Tour: Tolle abwechslungsreiche EMTB-Tour, gerade der Mix zwischen Forstwegen, Trails und Highlights dieser Tour machen diese so besonders. Dank dem E-Antrieb verspürt man sogar Flow beim berghoch fahren.

Weitere tolle Touren wie die Dahner Felsenland E-MTB-Tour im Pfälzerwald oder eine Tourendatenbank und weitere Infos zum Mountainbiken in der Pfalz findet ihr hier: Start – mountainbikepark-pfaelzerwald.de

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Finale Ligure das Trail-Paradies für Mountainbiker mtb-moments.de

Finale Ligure das Trail-Paradies für Mountainbiker

Dieses Jahr stand Finale Ligure als Saison-Starter auf unserem MTB-Reiseplan. Viele befreundete Mountainbiker haben uns an Herz gelegt nach Finale Ligure zu fahren wenn wir den ganzen Tag Lust auf Trails haben – es soll das absolute Trail-Paradies für Mountainbiker sein. Kurzer Hand hat sich Michaque über die Region und die Trails erkundigt und ein gutes Hotel direkt am Strand in Finale gefunden. Nach kurzem klären im Freundeskreis waren alle begeistert und so haben sich eine starke Truppe von sieben Mann zusammen gefunden: Michaque, Martin, Joachim, Klaus, Mark, Oli & Chris.

Nato Base Finale Ligure

Am Freitag den 13.05.2022 startete unser Bike-Urlaub nach Finale Ligure. Wir trafen uns gegen 6:30 Uhr am Park & Ride in Heidenheim an der Autobahn. Die Fahrt verlief über Lindau durch die Schweiz, am Lago Maggiore und Mailand vorbei nach Finale Ligure. 

Gegen 17:30 Uhr kamen wir am Hotel an, welches direkt am Strand lag. Wir luden die Bikes aus und stießen mit einem Bier auf die gemeinsamen Tage an.

Da wir alle zum ersten Mal in Finale waren, hatten wir keinerlei Kenntnisse über die Region, außer Michaque, der sich mit den Touren und den Trails ausführlich befasste.
Um einen guten Überblick über die Trails zu bekommen, buchten wir für den nächsten Tag ein Shuttle. Den Freitag ließen wir in der Altstadt bei Pizza und Wein ausklingen. 

Samstag 14.05.2022: Nach einem reichhaltigen Frühstück zogen wir unser Bike-Equipment an und fuhren mit den Bikes zum Treffpunkt der Shuttle-Firma. Nach kurzer Anmeldung & Besprechung wurde uns der Guide “Andrea” vorgestellt, der uns den ganzen Tag zur Seite stand. Da wir 7 Personen waren, konnten wir als Gruppe einen eigenen Bus buchen und auf uns zugeschnittenen Trails fahren. 

Wir starten mit dem Isallo Extasy Trail der auf Colle Melongo (1028 m) Berg beginnt. Dieser Trail forderte den Großteil der Gruppe sehr. Der Trail hat viele steile Stellen, die zudem noch durch einen Regenschauer ziemlich rutschig waren. Unser Guide hat relativ schnell bemerkt, dass die meisten unserer Gruppe mit der Kombination aus steil und rutschig keinen Spaß finden konnten. Somit fuhren wir zur Nato-Base.

Bei der Nato-Base beginnen viele Trails und das ist so der allgemeine Treffpunkt für die Biker. Hier fuhren wir den Base Nato Trail, Madre Natura & H Velcoe, bevor es dann weiter Richtung Mittagspause ging. 

Die Mittagspause war in Feglino, welches ein kleines verschlafenes Dorf in den Ligurischen Bergen ist. Andrea verband die Anfahrt mit einem Trail, welcher später mit einer zu unseren Lieblingstrails zählt, dem Ingegnere Trail. Dieser Trail bietet alles was Spaß mach: kleiner Sprünge, steilere Abfahrt, flowige Passagen, verblockte und felsige
Stellen – genau das was wir wollten. Natürlich waren wir jetzt auch im “Flow”. Nach der Abfahrt kamen wir direkt in Feglino an und steuerten auf das Restaurant zu, wo Paste und Salat auf uns wartet.

Bei Bier und Wein genossen wir die Pause und waren schon ganz gespannt welche Trails Andrea uns noch zeigen würde. Da wir in der Vergangenheit schon viel vom Roller Coaster gehört haben, und Andrea bereit war uns diesen Trail zu zeigen, fuhren wir mit dem Shuttle zum Einstieg des Roller Coasters. 

Was für ein Trail!

Es gibt so viele Youtube Videos, aber diesen Trail muss man einfach selbst gefahren haben. Der Trail geht auf und ab, man fühlt sich sprichwörtlich wie in einer Roller Coaster. Relativ in der Mitte des Trails fährt man aus dem Wald und sieht das offene Meer. Hier entschieden wir uns für einen Stopp, um die Aussicht zu genießen.

Blick vom Roller Coaster auf das Meer

Leider endete schon direkt nach dem Roller Coaster das Guiding mit Andrea. Da wir uns mit ihm so gut verstanden haben, luden wir ihn noch anschließend in eine Bar ein. Nach dem Barbesuch fuhren wir mit den Bikes zurück zum Hotel und richteten uns für den Abend. 

Den Abend verbrachten wir wieder gemeinsam in der Altstadt und genossen noch Cocktails in der Van Gogh Bar.


Sonntag 15.05.2022: Nach dem eindrucksvollen Vortag entschieden wir nochmals zum Shuttle Unternehmen vom Vortag zu fahren, und uns einmal zur Nato Base fahren zu lassen. Da wir alle mit E-MTBs dort waren konnten wir uns den ganzen Tag selbst wieder hochfahren.

Wir fuhren den ganzen Trail um die Nato Base ab und steuerten auch wieder das Bergdorf Feglino an. Auf dem Weg nach Feglino fuhren wir noch den CáBianca Trail, der vom Niveau schon eher S3-S4 war.
Das beeindruckende bei diesem Trail war nicht nur die Schwierigkeit, sondern auch dass es hier vor einigen Monaten gebrannt hatte und wir durch einen völlig verkohlten Wald fuhren. 

In Feglino angekommen, wollte wir aber nicht wieder das gleiche Lokal vom Vortag anfahren, sondern folgen der Empfehlung des EMTB-Magazins und besuchten die Bar La Scarletta. Das Restaurant liegt unterhalb der Autobahnbrücke und hat ein spezielles Flair. Nach Spaghetti Bolognese und Cappuccino entschieden wir uns für die Rückfahrt zum Hotel, denn wir wollten noch ins Meer.

Die Abkühlung am Meer war wirklich sehr frisch, gehört aber dennoch zum Pflichtprogramm. Den Abend ließen wir dieses Mal in Finalborgo auf der Piazza gegenüber der Alten Kirche ausklingen, wo wir feinste Kulinarik genossen.


Montag 16.05.2022: An diesem Tag stand eine Tagestour die ins Hinterland führte auf dem Programm. Diese Tour verlief gefühlt auf 80% Trails. Die Tour nennt sich Terre Alte Crest und wurde vom EMTB-Magazin empfohlen. 

Die Tour begann am Cafe Melogno und führte uns auf den Bric Belazza (1220m) wo schon der erste Trail auf uns wartete. Schön
abwechslungsreich, mit einem Niveau zwischen S1-S2. Wir kamen wieder bei der Verbindungsstraße nach Melogno raus, auf einem Trail welcher parallel zu der Verbindungsstraße zur Nato
Base führte.

Von der Nato Base aus fuhren wir den Trail del Boccion, und ein kleines Stück den Black Mamba, bevor wir in dem kleinen Bergdörfchen Mallare rauskamen.

Leider war es von der Uhrzeit her schon so spät, dass kein Lokal mehr geöffnet hat und so aßen wir nur Paninis und tranken etwas. Es war richtig gesellig und gemütlich & so genossen wir dieses Abenteuer.

Nach den kleinen Stärkungen fuhren wir weiter Richtung Cadotto, bevor es dann bergaufwärts ging. Aufgrund von Baumfällarbeiten mussten wir ein kleines Stück improvisieren, aber kamen dann trotzdem wieder auf den Track. Wir fuhren am Monte Alto vorbei, immer oben am Bergkamm entlang, bis nach Spotorno.

Das restliche Stück der Tour verlief dann entspannt an der Küste entlang zurück nach Finale Ligure. Die Tour hatte am Ende des Tages 60 KM & 1.800 HM. 

Wie die Letzen Tage auch, ließen wir den Tag mit einem gemeinsamen Essen ausklingen.


Dienstag 17.05.2022: Wir beschlossen nochmal einen Tag zu biken. Jedoch etwas gemütlicher, da wir die letzten Tage schon in den Knochen spürten. Wir entschieden uns, uns wieder zur Nato Base shuttlen zu lassen, und fuhren dort die bekannten Trails von den Vortagen.

Zum Mittag kehrten wir abermals in dem Lokal in Figlino ein, wo wir mit Andrea schon einmal waren, und aßen ganz gemütlich und entspannt auf der Terrasse.

Nach der Mittagspause fuhren wir noch einen Trail
bevor es zurück zum Hotel ging. Am Hotel angekommen saßen wir alle noch draußen mit einem kühlem Bier mit Blick auf das Meer.

Nach dem ausklingen lassen richteten wir schonmal alle Sachen für die Heimfahrt am nächsten Tag her. Da wir von einem Lokalen Guide eine Empfehlung eines sehr guten und bei Einheimisch beliebten Lokal bekommen haben, ließen wir den Abend dort ausklingen. Da besondere waren hier Fleischspezialitäten aus der Region.

Viele der hier beschriebenen Touren und Abenteuer bin ich mit Ausrüstung gefahren, die ich über Monate oder sogar Jahre getestet habe. Meine Erfahrungen zu Bikes, Rucksäcken, Sätteln, Helmen und weiterem MTB-Equipment findet ihr hier:

⚙️ Meine Bikes & Parts im Test

Vielen Dank fürs Lesen.

Hinweis:
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Deuter Attack 16 Protektor Rucksack im Test & Deuter Attack 14 SL Protektor Rucksack im Test

Deuter Attack Protektor Rucksack im Test

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Deuter Attack Protektor Rucksack im Test 16 und 14 SL eignet sich gleichermaßen für anspruchsvolle MTB-Touren im Gelände, sowie für Tagestouren. Wir haben den Attack 16 und Attack 14 SL für euch getestet. Die Serie mit 16 Liter & 14 Liter Stauraum wurden in mehrere praktische Staufächer aufgeteilt. Mit dem SAS-TEC Multishock Rückenprotektor (TÜV Zertifiziert) im Rückenbereich, bietet er genügend Sicherheit und ist eine super Alternative zu anderen Protektor Rucksäcken

Deuter Attack Protektor Rucksack im Test 16l

Der Attack 16 & 14 SL zeigt durch sein eigenständiges Design, dass es sich hierbei um einen Trail-Rucksack handelt.

Vorne bietet er Haken zum Befestigen des Helmes, sowie weitere Haken zum Befestigen von Knie- oder Ellbogen Protektoren. Ebenso wurden reflektieren Streifen angebracht, um bei Nacht im Straßenverkehr besser gesehen zu werden. Seitlich befindet sich ein Smartphone-Fach, sowie zwei Taschen, in die zum Beispiel Trinkflaschen eingesteckt werden können.

Unser Testmodel wurde in der Farbe khaki-turmeric geliefert. Es gibt noch weitere Farben & Modelle zur Auswahl, wie zum Beispiel Redwood-Marine und Graphite Shale.

Die Attack Serie ist in weiteren Größen erhältlich: 14, 16,18, 20 & 22 – die Zahlen stehen hier für die Größe des Stauraumes in Liter. Speziell für die weiblichen Bikerinnen gibt es eine angepasste Ausführung, erkennbar an dem Kürzel „SL.

Deuter Attack 16 Protektor Rucksack im Test & Deuter Attack 14 SL Protektor Rucksack im Test

Deuter Attack 14 SL Women´s Fit

Rückenlänge speziell für Frauen, da diese im Schnitt einen kürzeren Rücken als Männer haben. Das Tragesystem der SL-Modelle ist ist deshalb etwas kürzer angelegt als bei den Deuter Standart-Rucksäcken und das Tragesystem der weiblichen Anatomie angepasst – mehr Infos dazu findet ihr direkt bei Deuter.

Allgemein

Wie schon in der Einleitung geschrieben, verfügt der Attack 16 über ein praktisches Stau-/Tool-Fach. Dieses Staufach ermöglicht einen schnellen Zugriff auf Werkzeug, Ersatzteile, Pumpen oder ähnlichem. Über dem Stau/Toolfach befindet sich ein gepolstertes Fach für Brillen oder weiteres Zubehör. Ebenso findet man am Attack ein Karten oder Smartphone-Fach, welches seitlich angebracht wurde. Praktisch ist hierbei, dass man den Rucksack nicht extra abnehmen muss, um sein Smartphone oder die Karte zu erreichen. Das die Rucksäcke mit Regencover ausgeliefert werden finden wir sehr gut und ist bei anderen Rucksackherstellern nicht immer der Fall.

Im großen Hauptfach findet man genügend Platz für eine Tagestour mit Equipment, Snacks und Ersatzkleidung. An der Rückwand vom Hauptfach zum Protektor hin, befindet sich das Fach für die Wasserblase. Hinter diesem Fach sitzt der Reißverschluss für das Fach des Rückprotektors, dadurch ist ein entnehmen und kontrollieren des Protektors leicht möglich. In der Innenseite findet man einen Notfallplan mit Notrufnummern, Signalen, sowie eine Erste Hilfe Anleitung für den Notfall.

Protektor

Im Deuter Attack 16 & 14 SL ist ein Protektor der deutschen Firma SAS-Tec verbaut. Der Protektor aus Weichschaum hat sowohl einen guten Komfort durch eine angenehme Passform mit Belüftung, wie auch einen ausgezeichneten Schutz, der vom TÜV bestätigt wurde.

Wenn wir schon bei der angenehmen Passform sind: das weiche Multishock Material passt sich gut der Form des Rückens an und muss nach einem Sturz nicht pauschal ausgetauscht werden. Es reicht aus, diesen auf Beschädigungen oder Mängel zu begutachten. Falls hier optisch keine Auffälligkeiten vorhanden sind, kann dieser bedenkenlos weiter benutzt werden.

Tragen

Ebenso positiv aufgefallen ist der Tragekomfort des Rückpolsters des Attacks. Dieser schmiegt sich super dem Rücken an. Die gut verstellbaren Schultergurte verteilen das Gewicht angenehm und der Hüftgurt entlastet gut. Zudem waren wir sehr überrascht über das Extra Polster, das für Tragepassagen mit dem Bike konzipiert wurde. Es verhindert das Verrutschen, sowie unangenehme Druckstellen vom Gewicht des Fahrrads.

Der Brustgurt, welcher mit einer Schlaufe für den Trinkschlauch ausgestattet ist, lässt sich leicht über eine Schiene verstellen. Auf beiden Seiten des Hüftgurts findet man kleine Taschen, die genügend Platz für Multitool oder Energieriegel bieten. Alle Gurte und Riemen können für jede Größe von Biker passend eingestellt werden.

In der zwei Jährigen Garantie werden defekte Rucksäcke nicht entsorgt, sondern von einem eigenen Team ggf. repariert.

Auch nach der Garantiezeit wird man von Deuter nicht allein gelassen, hier bietet Deuter einen Reparatur-Service an, der “lebenslang” gilt. Das finden wir in Zeiten von Umweltbewusstsein richtig toll und vorbildlich!!

Fazit:

Der Attack 16 und 14 SL sticht nicht nur durch seine moderne und doch zeitlose Optik positiv hervor, sondern glänzt auch in Sachen Tragekomfort und Protektor Technik. Man merkt, dass Deuter großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit legt, was bei dem eigens zuständigen Team deutlich wird. Wer einen gut durchdachten und langlebigen Trailrucksack sucht, wird mit der Deuter Attack Serie glücklich. Wir sind absolut begeistert von dem Rucksack.

Vielen Dank fürs lesen unseres Testberichts Deuter Attack Protektor Rucksack im Test

Infos:

  • Farben: Grün, Schwarz, Rot | SL-Serie in: Khaki & Marine-Grape
  • Deuter Attack Serie ab 210,-€ inkl. MwSt lt. Hersteller
  • Weitere Infos findet ihr bei Deuter


Falls wir euer Interesse geweckt haben & ihr den Deuter Attack genauso gut findet wie wir – “Anzeige”: Hier geht es zu den Deuter Attack Rucksäcken

*Werbung/Hinweis: Wir haben dieses Produkt von Deuter kostenlos & ohne Vorgaben zur Verfügung gestellt bekommen.

Deuter Attack Protektor Rucksack 16 & 14 SL im Test
Deuter Attack Protektor Rucksack im Test (Variante: 16 & 14 SL)
Deuter Attack Protektor Rucksack 16 & 14 SL im Test
Deuter Attack Protektor Rucksack 16 & 14 SL im Test

Weitere Testberichte von uns findet ihr hier

*Werbung/Hinweis: Wir haben dieses Produkt von Deuter kostenlos & ohne Vorgaben zur Verfügung gestellt bekommen.

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