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Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht Michaque Kaiser von mtb-moments.de Sandar2 Sea Trail

Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht

Nach unserem unvergesslichen Elba-Abenteuer vor zwei Jahren war schnell klar: Mountainbike und Segeln in Kroatien sollte die nächste große Reise werden. Die Kombination aus Freiheit auf dem Wasser und anspruchsvollen Trails an Land hatte uns sofort gepackt. Die Frage war also nicht ob, sondern wo das nächste Abenteuer stattfinden würde. Den ausführlichen Reisebericht zu unserem Elba-Abenteuer findest du hier.

Nach einiger Recherche fiel unsere Wahl auf die Kvarner Bucht in Kroatien. Glasklares Wasser, zahllose Inseln und technisch anspruchsvolle Mountainbike-Trails versprachen genau die Mischung, nach der wir gesucht hatten. Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht.

Kurzinfos zur Reise:

📍 Region: Kvarner Bucht, Kroatien

⛵ Reiseart: Bike & Sail mit Katamaran Boot

🚵 Mountainbike-Highlights: Bikepark Rabac, Insel Cres, Insel Krk

📅 Reisedauer: 7 Tage

📈 Schwierigkeit: Mittel bis anspruchsvoll (S2–S3)

🚲 Bike-Empfehlung: Trail- oder Enduro-Mountainbike

🌊 Beste Reisezeit: Mai bis Juni sowie September bis Oktober

🧭 Besonderheit: Täglich neue Trails, erreichbar mit dem Katamaran oder Boot

mtb-moments.de Michaque Kaiser Mountainbike und Segeln Kroatien Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht

Der Start unseres Mountainbike- und Segelabenteuers in Pula

Wie schon auf Elba charterten wir einen Katamaran und starteten unsere Tour im Hafen von Pula. Bevor es allerdings losgehen konnte, wartete zunächst die wohl unspektakulärste, aber wichtigste Aufgabe der Woche: der Großeinkauf. Getränke, Lebensmittel und alles, was man für sieben Tage auf See benötigt, mussten ihren Platz an Bord finden. Erst als jedes Fach gefüllt und jede Tasche verstaut war, konnten wir endlich die Leinen loswerfen.

Mit den letzten Sonnenstrahlen verließen wir den Hafen und steuerten eine kleine Bucht bei Ližnjan an. Die Stimmung an Bord hätte kaum besser sein können. Während die Küste langsam hinter uns verschwand, begann sich am Horizont der Vollmond über das Meer zu schieben. Sein silbernes Licht spiegelte sich auf der nahezu spiegelglatten Adria und ließ die Szenerie fast wie einen Sonnenaufgang wirken. Ein magischer Moment, den wir wohl alle noch lange in Erinnerung behalten werden. Kurz nach Mitternacht erreichten wir unseren Ankerplatz und fielen nach diesem perfekten Auftakt erschöpft, aber glücklich in unsere Kojen.

Vom Vollmond zur ersten Trail-Abfahrt

Der nächste Morgen begann entspannt mit einem guten Frühstück und einem erfrischenden Sprung in das Meer – doch schon bald wartete das erste große Highlight der Reise auf uns. Unser Ziel war der Bikepark Rabac. Rund sechs Stunden dauerte die Überfahrt entlang der istrischen Küste, bevor wir am frühen Nachmittag den kleinen Küstenort erreichten. Kaum hatten wir eine Kleinigkeit gegessen, brachte uns Fahed mit dem Beiboot samt Mountainbikes an Land. Endlich ging es los.

Zunächst rollten wir gemütlich durch die engen Gassen von Rabac, ehe wir die letzten Häuser hinter uns ließen und in die karge Berglandschaft oberhalb der Küste eintauchten. Schon nach wenigen Minuten zeigte sich, dass die Tour alles andere als ein lockerer Nachmittagsride werden würde.

Unser Ziel war der 470 Meter hohe Standar – ein Aussichtspunkt, der gleichzeitig den Einstieg in einige der bekanntesten Trails des Bikeparks markiert. Der Weg nach oben verlangte uns allerdings einiges ab. Die Schotterpiste war übersät mit losem Geröll, immer wieder warteten steile Rampen und der Untergrund bot kaum Grip. Jeder Tritt musste sitzen. Wer hauptsächlich wegen der Abfahrt hier ist, sollte besser die Asphaltstraße wählen und erst die letzten Meter über den Schotter bis zum Gipfel fahren.

Oben angekommen war die Anstrengung jedoch sofort vergessen. Vom Aussichtsturm bot sich ein beeindruckender Rundumblick über Rabac, die türkisblaue Adria und die Insel Cres, die bereits am Horizont lag und unser Ziel für den nächsten Tag sein sollte. Selbst Rijeka war in der Ferne gut zu erkennen.

Doch der Ausblick war nur die Zugabe. Denn jetzt begann der Teil, auf den wir uns die ganze Zeit gefreut hatten.

Standar2Sea Trail – Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht

Knieschoner schließen, Sattel runter – und hinein in den Standar2Sea Trail.

Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht Michaque Kaiser vom MTB Blog www.mtb-moments.de

Schon die ersten Kurven machten klar, dass der Bikepark Rabac völlig anders ist als viele bekannte Trailgebiete in den Alpen. Hier gibt es keine perfekt modellierten Flowtrails. Stattdessen wartet pures Naturgelände. Lose Felsen, scharfkantiger Kalkstein, verblockte Passagen und kleine Felstreppen wechseln sich ständig ab. Der Trail fordert volle Konzentration und belohnt gleichzeitig mit einer Kulisse, die ihresgleichen sucht. Immer wieder öffnet sich der Blick auf das tiefblaue Meer, bevor der Weg erneut zwischen Felsen und mediterraner Vegetation verschwindet.

Offiziell trägt der Trail die Schwierigkeit S2. Einige Abschnitte fühlten sich für uns allerdings deutlich näher an S3 an. Vor allem das lose Geröll macht den Unterschied. Das Bike bewegt sich permanent leicht unter den Reifen, wodurch sich die Fahrweise deutlich von den heimischen Trails in Deutschland oder den Alpen unterscheidet. Genau dieses Zusammenspiel aus anspruchsvoller Fahrtechnik und mediterraner Landschaft macht den Reiz des Bikeparks für uns persönlich aus.

Nach rund dreieinhalb Stunden erreichten wir wieder Rabac – mit einem breiten Grinsen im Gesicht, jeder Menge Staub auf den Bikes und unzähligen Fotos auf der Speicherkarte. Zur Belohnung gönnten wir uns direkt an der Promenade einen Aperol Spritz, während Fahed bereits mit dem Beiboot auf uns wartete.

Zurück an Bord ließen wir den späten Nachmittag entspannt ausklingen, bevor wir den Abend auf Empfehlung eines Einheimischen in einem traditionellen kroatischen Restaurant verbrachten. Frischer Fisch, regionale Spezialitäten und der Blick aufs Meer hätten den Tag kaum besser abrunden können.

Als die Sonne längst untergegangen war, hieß es erneut: Leinen los. Bei ruhiger See segelten wir durch die warme Sommernacht in Richtung Cres. Nur das Rauschen des Wassers und der Sternenhimmel begleiteten uns auf der Überfahrt. Noch in derselben Nacht erreichten wir den Hafen der kleinen Inselstadt und machten dort fest.

Am nächsten Morgen sollte das nächste Kapitel unseres Abenteuers beginnen: die Durchquerung der Insel Cres von Cres-Stadt bis nach Osor. Einsame Schotterpisten, spektakuläre Ausblicke auf die Adria und eine der ursprünglichsten Mountainbike-Regionen Kroatiens warteten bereits auf uns.

Mit dem Mountainbike über die Insel Cres

Der nächste Morgen hätte kaum besser beginnen können mit Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht. Strahlender Sonnenschein, ein wolkenloser Himmel versprachen perfekte Bedingungen für unsere erste große Inselüberfahrt. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir unsere Mountainbikes startklar. Gemeinsam mit Fahed brachte uns unser Skipper Basti samt Bikes mit dem Beiboot an Land. Der Plan war ebenso einfach wie genial: Wir würden die Insel Cres auf zwei Rädern durchqueren, während die beiden mit dem Boot nach Osor segelten. Dort wollten wir uns am Abend wieder treffen. Wer war wohl schneller?

Bevor es richtig losging, schlenderten wir noch durch die verwinkelten Gassen der historischen Hafenstadt Cres. Danach wechselten wir schnell auf einen traumhaften Schotterweg, der sich hoch über der Küste entlangzog. Immer wieder führte uns die Strecke durch schattige Kiefernwälder, ehe sich plötzlich der Blick auf das tiefblaue Meer öffnete. Mediterrane Vegetation, schroffe Felsen und einsame Buchten wechselten sich ständig ab – genau diese Kombination macht das Mountainbiken in Kroatien so einzigartig.

Auf dem Weg nach Lubenice legten wir einen spontanen Stopp in einem kleinen Bergdorf ein. Dort entdeckten wir eine unscheinbare Eisdiele mit hausgemachtem Eis – genau die richtige Abkühlung bei den sommerlichen Temperaturen. Manchmal sind es gerade diese ungeplanten Pausen und einfachen Dinge, die besonders in Erinnerung bleiben.

Alter Festungsort Lubenice Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht

Unser nächstes Ziel war Lubenice, eines der spektakulärsten Dörfer der Insel. Hoch oben auf einem rund 380 Meter hohen Felsplateau gelegen, scheint der kleine Ort förmlich über der Adria zu schweben. Zwischen den engen Gassen und den alten Natursteinhäusern fühlte es sich an, als wäre die Zeit stehen geblieben. Während wir unser Mittagessen mit Aussicht genossen, entdeckten wir tief unter uns plötzlich unser Segelboot. Basti und Fahed segelten gerade entlang der Küste – ein besonderer Moment, in dem sich unsere beiden Arten des Reisens auf schönste Weise wieder begegneten.

Trail nach Vidovići

Frisch gestärkt wartete bereits das nächste Highlight auf uns. Ein langer anspruchsvoller Singletrail führte nach Vidovići und bot genau das, was wir uns von Kroatien erhofft hatten. Der Trail hatte seinen ganz eigenen Charakter. Anders als im Bikepark Rabac wechselten sich anspruchsvolle Abschnitte immer wieder mit kurzen, knackigen Tretpassagen über Felsstufen, loses Geröll und spitze Kalksteine ab. Dadurch war die Strecke fahrtechnisch abwechslungsreich und verlangte bis zum Schluss volle Konzentration.

Ab Martinšćica entschieden wir uns dann bewusst gegen den nächsten Trail. Die vielen Kilometer und Höhenmeter hatten bereits ordentlich Kraft gekostet, und mit Blick auf die kommenden Tage wollten wir nichts erzwingen. Also folgten wir stattdessen überwiegend der Asphaltstraße in Richtung Osor. Nicht jede Entscheidung muss spektakulär sein – manchmal ist es klüger, noch genügend Reserven in den Beinen zu behalten.

Am frühen Abend rollten wir schließlich in Osor ein. Basti und Fahed warteten bereits mit dem Boot im Hafen und empfingen uns mit einem breiten Grinsen. Nach einer wohltuenden Dusche ließen wir den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen an Bord entspannt ausklingen. Bis weit nach Mitternacht saßen wir zusammen, tauschten die Erlebnisse des Tages aus und genossen die besondere Stimmung in dem kleinen, historischen Hafen.

Mit dem Katamaran nach Malinska – Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht

Am nächsten Morgen präsentierte sich die Adria von einer völlig anderen Seite. Dunkle Wolken hingen über den Inseln, der Wind hatte bereits spürbar aufgefrischt und der Wetterbericht kündigte für den Nachmittag noch schlechtere Bedingungen mit kräftigen Böen und Regen an.

Eigentlich wollten wir an diesem Tag von Osor bis nach Baška auf der Insel Krk segeln. Doch nach einem gemeinsamen Blick auf die Wetterkarten war schnell klar, dass wir unsere Pläne ändern mussten. Auf See hat Sicherheit immer oberste Priorität. Deshalb entschieden wir uns für die deutlich geschütztere Route nach Malinska – eine Entscheidung, die sich später als genau richtig herausstellen sollte.

Nach dem Frühstück hieß es trotzdem früh: Leinen los! Kaum hatten wir den Hafen verlassen, füllte sich der Wind kräftig in den Segeln. Mit guter Geschwindigkeit segelten wir zwischen den Inseln Cres und Krk hindurch Richtung Norden. Das Wetter zeigte sich dabei von seiner launischen Seite. Immer wieder zogen kurze Regenschauer über uns hinweg, nur um wenige Minuten später wieder von sonnigen Abschnitten abgelöst zu werden. Kaum hatte man die Regenjacke angezogen, konnte sie auch schon wieder ausgezogen werden – ein Wetterwechsel im Minutentakt, der die Überfahrt alles andere als langweilig machte.

Trotz der anspruchsvolleren Bedingungen war die Stimmung an Bord bestens. Während der Katamaran souverän durch die Wellen glitt, wurde unter Deck bereits das Mittagessen vorbereitet. Es gab frisch gebratene Ćevapčići mit Tomaten- und Gurkensalat – genau die richtige Stärkung nach mehreren Stunden auf See. Es sind oft diese einfachen Mahlzeiten an Bord, die nach einem langen Segeltörn besonders gut schmecken.

Je näher wir Malinska kamen, desto deutlicher machten sich Wind, Wellen und die vielen Stunden unter Segeln bemerkbar. Auch wenn der Katamaran die Bedingungen souverän meisterte, war ein Großteil der Crew froh, am späten Nachmittag wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Ein gemütlicher Spaziergang entlang der Uferpromenade war genau das Richtige, um nach der Überfahrt die Beine zu vertreten und den Kopf freizubekommen.

Den Abend ließen wir entspannt in Malinska ausklingen. Eigentlich wollten wir den nächsten Tag nutzen, um die Stadt Krk zu besichtigen, denn die Wettervorhersage ließ zunächst nicht viel Hoffnung auf eine weitere Biketour aber es kam dann doch anders als vorhergesagt

Altstadtflair in Krk und Abendrunde mit Meerblick

Nach dem stürmischen Segeltag tat der nächste Morgen richtig gut. Wir starteten entspannt mit einem ausgiebigen Frühstück in einem kleinen Café in Malinska, bevor uns ein Taxi in die historische Altstadt von Krk brachte.

Dort ließen wir uns einfach treiben. Ohne festen Plan schlenderten wir durch die engen Natursteingassen, vorbei an kleinen Boutiquen, gemütlichen Plätzen und alten Stadtmauern. Die mediterrane Atmosphäre lud förmlich dazu ein, immer wieder in einem Café oder einer kleinen Bar einzukehren und das bunte Treiben zu beobachten. Zum Mittag gönnten wir uns in einem traditionellen Restaurant frisch gegrillten Fisch – perfekt zubereitet und zweifellos eines der kulinarischen Highlights der Reise.

Im Laufe des Nachmittags zeigte sich das Wetter dann doch noch von seiner freundlichen Seite. Die Wolken verzogen sich, die Sonne kam heraus und der Himmel wurde zunehmend blauer. Natürlich ließen wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen. Mit dem Taxi ging es zurück nach Malinska, wo unser Boot bereits auf uns wartete.

Da der Tag noch jung war und die Bikes ohnehin startklar an Bord standen, fiel die Entscheidung schnell: Eine entspannte Abendrunde musste einfach sein.

Schon bei der Planung unserer Reise hatte ich für jede geplante Ankerbucht und jeden Hafen mögliche Alternativtouren recherchiert – schließlich weiß man beim Segeln nie, ob Wind und Wetter den ursprünglichen Plan zulassen. Für Malinska hatte ich deshalb bereits im Vorfeld eine offiziell ausgeschilderte Mountainbike-Runde nach Njivice als Schlechtwetter- beziehungsweise Ausweichroute gespeichert. Genau jetzt war der perfekte Zeitpunkt gekommen, diesen Plan B aus der Schublade zu holen.

Die Strecke führte zunächst durch das ruhige Hinterland der Insel Krk – über abwechslungsreiche Schotterwege, schmale Waldpfade und kleine Trails, die immer wieder durch lichte Kiefernwälder verliefen. Technisch war die Tour zwar deutlich einfacher als unsere bisherigen Etappen auf Rabac oder Cres, dafür stand hier das Naturerlebnis im Vordergrund.

Für den Rückweg folgten wir der Küste. Immer wieder eröffneten sich traumhafte Ausblicke auf die glitzernde Adria, kleine Badebuchten und die gegenüberliegenden Inseln. Die tief stehende Abendsonne tauchte die Landschaft in ein warmes Licht und sorgte für eine ganz besondere Stimmung – einer dieser Momente, in denen man das Tempo automatisch herausnimmt und die Umgebung einfach genießt.

Mit rund 20 Kilometern und etwa 300 Höhenmetern war die Runde genau das Richtige für einen entspannten Tagesausklang. Kein großes Abenteuer, keine extremen Trails – sondern einfach eine wunderschöne Tour, um die Insel Krk aus einer anderen Perspektive kennenzulernen.

Zurück in Malinska ließen wir den Abend bei einem gemütlichen Abendessen direkt am Hafen ausklingen. Während die letzten Boote langsam in den Hafen einliefen und die Sonne hinter der Adria verschwand, wurde uns einmal mehr bewusst, wie perfekt sich auf dieser Reise Segeln und Mountainbiken miteinander verbinden ließen.

Espresso Trail im Bikepark Rabac

Am nächsten Morgen hieß es langsam Abschied nehmen. Unser Kurs führte zurück Richtung Pula, doch ein letzter Höhepunkt stand noch auf dem Programm. Bevor wir die Reise beenden würden, wollten wir unbedingt noch einmal im Bikepark Rabac vorbeischauen. Nach unserem ersten Besuch war für uns schnell klar: Ein Trail reicht hier einfach nicht aus.

Der Start in den Tag machte allerdings wenig Hoffnung. Während der Überfahrt wurden wir von kräftigem Regen begleitet und segelten streckenweise durch regelrechten Starkregen. Die Küste verschwand immer wieder hinter grauen Wolken, und für einen Moment sah es so aus, als würde unser letzter Bike-Tag buchstäblich ins Wasser fallen.

Doch pünktlich zur Mittagszeit zeigte sich die Adria wieder von ihrer besten Seite. Die Regenwolken rissen auf, die Sonne setzte sich durch und innerhalb weniger Minuten wurde aus dem grauen Regentag ein sonniger Sommertag. Kaum zu glauben, wie schnell das Wetter hier umschlagen kann.

Kurz darauf brachte uns Basti mit dem Beiboot samt Mountainbikes an Land – und schon rollten wir wieder durch die verwinkelten Gassen von Rabac. Diesmal verzichteten wir auf die Schotterauffahrt zum Standar und folgten stattdessen der asphaltierten Straße bis zum Einstieg des Espresso Trails. Der Anstieg ist zwar kurz, bringt einen aber zügig auf die richtige Höhe und spart gleichzeitig wertvolle Kräfte für die Abfahrt.

Schon nach den ersten Kurven wurde klar, dass der Espresso Trail einen ganz eigenen Charakter hat. Im Vergleich zum Standar2Sea Trail fährt er sich etwas flüssiger und verbindet schnelle, verspielte Abschnitte mit den typischen felsigen Herausforderungen, für die Rabac bekannt ist. Natursteine, enge Kehren und technisch anspruchsvolle Passagen wechseln sich ständig ab und sorgen dafür, dass man nie unkonzentriert wird. Genau diese Mischung aus Flow und Technik machte den Trail für uns zu einem echten Highlight.

Etwa nach einem Drittel der Abfahrt erreichten wir einen Aussichtspunkt, der uns sofort zum Anhalten zwang. Tief unter uns leuchtete das glasklare Wasser der Adria, die Bucht von Rabac lag uns zu Füßen und direkt vor der Küste schaukelte unser Boot (Katamaran) friedlich vor Anker. Rund zwanzig Minuten saßen wir einfach dort, genossen die Aussicht und konnten kaum glauben, dass wir wenige Stunden zuvor noch im strömenden Regen gesegelt waren.

Anschließend wartete der zweite Teil des Trails. Mit jeder Kurve stieg der Fahrspaß, und die abwechslungsreiche Streckenführung sorgte bis ins Tal für ein breites Grinsen unter dem Helm. Der griffige Kalkstein, die natürliche Linienführung und die spektakuläre Kulisse machten den Espresso Trail zu einem perfekten Abschluss unseres Bike-Abenteuers in Kroatien.

Zurück an der Promenade wartete Basti bereits auf uns – natürlich stilecht mit einem eiskalten Aperol Spritz in der Hand und einem Bananensplit. Nach der staubigen Trail-Abfahrt hätte es wohl kaum eine bessere Belohnung geben können.

Den letzten Abend unserer Reise verbrachten wir schließlich noch einmal in dem Restaurant, das uns bereits einige Tage zuvor so begeistert hatte. Bei hervorragendem Essen, einem Glas Wein und vielen Gesprächen ließen wir die Erlebnisse der vergangenen Woche Revue passieren. Glasklares Wasser, einsame Buchten, spektakuläre Trails und unvergessliche Segeltörns – die Kombination aus Mountainbiken und Segeln mit einem Katamaran hatte uns einmal mehr überzeugt. Schon auf dem Heimweg waren wir uns sicher: Das war ganz bestimmt nicht unser letztes Abenteuer dieser Art mit einem Boot.

Rückkehr nach Pula

Am nächsten Morgen brach bereits unser letzter Segeltag an. Von Rabac aus nahmen wir Kurs zurück auf Pula und genossen noch einmal die besondere Kombination aus Segeln, Sonne und Meer. Die rund sechsstündige Überfahrt bot ausreichend Zeit, die vergangenen Tage Revue passieren zu lassen und die letzten Stunden auf unserem Boot in vollen Zügen zu genießen.

Unterwegs legten wir in der Nähe des Kap Kamenjak noch einen Badestopp ein. Das kristallklare Wasser und die beeindruckende Küstenlandschaft bildeten den perfekten Abschluss unserer Segelwoche, bevor wir die letzten Seemeilen in Richtung Heimathafen zurücklegten.

Vor der Einfahrt in den Hafen wurde der Katamaran noch einmal betankt, anschließend machten wir in Pula fest. Gemeinsam räumten wir unsere Kabinen auf, packten unser Gepäck und bereiteten alles für die Übergabe am Abend vor. Nach einer reibungslosen Rückgabe ließen wir den letzten gemeinsamen Abend in gemütlicher Runde ausklingen, bevor wir den Katamaran am nächsten Morgen verließen.

Fazit: Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht

Mit vielen unvergesslichen Eindrücken ging eine außergewöhnliche Woche zu Ende. Die Kombination aus Segeln, Mountainbiken und mediterranem Lebensgefühl machte diese Reise zu einem ganz besonderen Erlebnis. Traumhafte Buchten, abwechslungsreiche Trails, historische Küstenorte und das Leben an Bord eines Segelboot ergänzten sich perfekt und sorgten jeden Tag für neue Highlights. Kroatien hat einmal mehr gezeigt, wie ideal sich Aktivurlaub und Erholung miteinander verbinden lassen – eine Reise, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Ein ganz besonderer Dank gilt unserem Skipper Basti, der uns mit viel Erfahrung, Gelassenheit und guter Laune sicher durch die Kvarner Bucht navigierte. Ebenso möchten wir uns bei Fahed bedanken, der die Reise mit seiner offenen Art und seiner Hilfsbereitschaft bereicherte und die Woche zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis machte.

Besonders gefreut hat mich, dass das gesamte Tourenkonzept – von der Planung der Segelroute über die Auswahl der Ankerbuchten bis hin zu den Mountainbike-Touren und Trailhighlights – genauso aufgegangen ist, wie ich es mir im Vorfeld vorgestellt hatte. Es war schön zu erleben, wie perfekt sich Segeln und Mountainbiken miteinander verbinden lassen und wie viel Begeisterung diese Kombination bei allen Teilnehmern ausgelöst hat.

Mountainbike und Segeln in Kroatien – MTB-Abenteuer in der Kvarner Bucht

Genau diese Verbindung aus sorgfältiger Tourenplanung, abwechslungsreichen Mountainbike-Erlebnissen und dem einzigartigen Lebensgefühl auf einem Boot macht für mich den Reiz solcher Reisen aus. Vielleicht konnte dieser Reisebericht den einen oder anderen inspirieren, Kroatien ebenfalls einmal auf diese besondere Art zu entdecken.

Solltest du selbst Interesse an einer ähnlichen Reise haben oder Fragen zur Tourenplanung, den Mountainbike-Strecken, dem Segeltörn oder zur Organisation haben, kannst du mich jederzeit gerne das Kontaktformular nutzen. Ich teile meine Erfahrungen gerne und helfe dabei, ein unvergessliches Bike- und Segelabenteuer auf die Beine zu stellen.

Viele der hier beschriebenen Touren und Abenteuer bin ich mit Ausrüstung gefahren, die ich über Monate oder sogar Jahre getestet habe. Meine Erfahrungen zu Bikes, Rucksäcken, Sätteln, Helmen und weiterem MTB-Equipment findet ihr hier:

⚙️ Meine Bikes & Parts im Test

Hinweis:
Die auf mtb-moments.de veröffentlichten Tourenberichte dienen in erster Linie der Inspiration und geben unsere persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der jeweiligen Tour wieder. Sie stellen keine verbindlichen Empfehlungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Befahrbarkeit einer Strecke dar. Wegverläufe, Beschilderungen, Untergrund, Eigentumsverhältnisse oder rechtliche Regelungen können sich jederzeit ändern. Daher übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wenn du eine der beschriebenen Touren nachfährst oder einzelne Streckenabschnitte nutzt, geschieht dies ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Informiere dich vor jeder Tour über die aktuell geltenden Vorschriften, beachte Fahrverbote und Sperrungen und respektiere Naturschutzgebiete sowie private Grundstücke. Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Deshalb bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen, nehmen Rücksicht auf andere Erholungssuchende sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt und empfehlen allen Leserinnen und Lesern, dies ebenfalls zu tun. Eine Haftung für Schäden oder Folgen, die aus der Nutzung der auf dieser Website veröffentlichten Inhalte, Tourenbeschreibungen, Streckenempfehlungen oder sonstigen Informationen entstehen, ist ausgeschlossen.


MTB-Tour mit Kanada-Vibe in Bayern

Tourenverlauf der MTB-Tour mit Kanada-Vibe in Bayern

MTB-Tour mit Kanada-Vibe in Bayern – zwischen Walchensee und Sylvensteinspeicher wartet im Isarwinkel eine der schönsten Mountainbiketouren der Region. Dichte Wälder, türkisblaues Wasser und endlose Natur – was nach British Columbia klingt, liegt tatsächlich in Bayern. Zwischen dem Walchensee und dem Sylvensteinspeicher wartet im Isarwinkel eine MTB-Tour, die echtes Kanada-Flair versprüht. Traumhafte Wege, idyllische Isar-Abschnitte und zahlreiche Bademöglichkeiten machen diese Runde zu einem perfekten Sommerhighlight für Mountainbiker. *Das ist eine Tour aus dem BIKE-Guide “Bayerische Voralpen” vom BIKE-Magazin von Steve Chismar  (Autor), Dominik Scherer  (Autor). 

MTB-Tour mit Kanada-Vibe in Bayern

Die Tour startet am Wanderparkplatz Petern – mit dabei sind diesmal meine Eltern. Ein gemütlicher Tourenbeginn gehört einfach dazu, deshalb stärken wir uns erst einmal bei einem ausgiebigen Frühstück, bevor wir gegen 10 Uhr in die Pedale treten.

Zunächst rollen wir ein kurzes Stück auf der Landstraße, bevor wir rechts auf einen Feldweg abbiegen und dem kleinen Flüsschen Jachen folgen. Nach knapp 2 Kilometern wird es direkt ernst: Eine steile Rampe mit bis zu 13 % Steigung fordert uns. Über die Forststraße fahren wir weiter in Richtung Sylvensteinspeicher vor und passieren dabei das Schronbachtal, das mit seinen Wasserfällen und Gumpen ein echtes Naturhighlight ist.

Unterhalb des Sylvensteinspeichersees erreichen wir die Teerstraße, der wir kurz bergauf folgen. Oben angekommen lädt ein wunderschöner Aussichtspunkt zu einer wohlverdienten Fotopause ein mit einem sagenhaften See-Panorama.

MTB-Tour mit Kanada-Vibe in Bayern

Nach der Pause fahren wir ein Stück entlang der B307 bis nach Vorderriß. Nach der Überquerung der Faller-Klamm-Brücke geht es auf einen traumhaften Rad- und Wanderweg unterhalb der Bundesstraße weiter, direkt am Sylvensteinspeichersee entlang und anschließend am Isarufer bis Vorderriß.

Dort wechseln wir die Flussseite und folgen der Mautstraße Richtung Wallgau, gut erkennbar am kleinen Mauthäuschen. Für Radfahrer ist die Strecke kostenlos und zählt definitiv zu den schönsten Asphaltpassagen am Rand des Karwendelgebirges. Ohne nennenswerte Höhenmeter lässt es sich hier entspannt durch eine beeindruckende Landschaft pedalieren.

Etwa auf halber Strecke entscheiden wir uns für eine späte Mittagspause und verlassen die Mautstraße in Richtung eines idyllischen Flussbadeplatzes. Wir packen unsere Brotzeit aus, springen ins Wasser, die 14 °C kalte Isar sorgt für die nötige Abkühlung. Nach rund 1,5 Stunden Pause setzen wir die Tour fort und rollen entspannt weiter nach Wallgau.

In Wallgau biegen wir auf den Radweg Richtung Walchensee ab. Unterwegs entdecken wir immer wieder kleine, ruhige Plätze sowie den Obernachkanal-Wasserfall, der sich perfekt für eine kurze Pause eignet. Am Walchensee angekommen folgen wir dem rechten Uferweg für etwa 7 Kilometer, bis wir unseren persönlichen Lieblings-Badespot gefunden haben. Wir springen in den See und genießen noch ein leckeres Eis.

Nach der längeren Pause nehmen wir die Route über Rad- und Waldwege nach Jachenau in Angriff. Zum Abendessen kehren wir im Schützenhaus in den Biergarten ein, das mit regionalen Spezialitäten, fairen Preisen und einer gemütlichen Atmosphäre überzeugt.

Gut gestärkt folgen wir anschließend dem Jachenauer Rundweg, der über abwechslungsreiche Forst- und Wiesenwege zurück zu unserem Startpunkt am Wanderparkplatz Petern führt.

Wichtige Hinweise:

Es empfiehlt sich genügend Zeit für das Erkunden der vielen Badeplätze einzuplanen!

*Hinweis: Dieser Tourenvorschlag basiert auf einer Route aus dem BIKE-Guide Bayerische Voralpen vom BIKE Magazin (Delius Klasing) von Steve Chismar  (Autor), Dominik Scherer  (Autor). Wir haben die Strecke an mehreren Stellen umgeplant und an unsere persönlichen Ansprüche und Wünsche angepasst.

Weitere Tourenbeschreibungen findet ihr hier: https://www.mtb-moments.de/touren/

Viele der hier beschriebenen Touren und Abenteuer bin ich mit Ausrüstung gefahren, die ich über Monate oder sogar Jahre getestet habe. Meine Erfahrungen zu Bikes, Rucksäcken, Sätteln, Helmen und weiterem MTB-Equipment findet ihr hier:

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Hinweis:
Die auf mtb-moments.de veröffentlichten Tourenberichte dienen in erster Linie der Inspiration und geben unsere persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der jeweiligen Tour wieder. Sie stellen keine verbindlichen Empfehlungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Befahrbarkeit einer Strecke dar. Wegverläufe, Beschilderungen, Untergrund, Eigentumsverhältnisse oder rechtliche Regelungen können sich jederzeit ändern. Daher übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wenn du eine der beschriebenen Touren nachfährst oder einzelne Streckenabschnitte nutzt, geschieht dies ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Informiere dich vor jeder Tour über die aktuell geltenden Vorschriften, beachte Fahrverbote und Sperrungen und respektiere Naturschutzgebiete sowie private Grundstücke. Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Deshalb bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen, nehmen Rücksicht auf andere Erholungssuchende sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt und empfehlen allen Leserinnen und Lesern, dies ebenfalls zu tun. Eine Haftung für Schäden oder Folgen, die aus der Nutzung der auf dieser Website veröffentlichten Inhalte, Tourenbeschreibungen, Streckenempfehlungen oder sonstigen Informationen entstehen, ist ausgeschlossen
(hier haben wir uns am Bayerische Voralpen BIKE Guide vom BIKE-MAGAZIN orientiert)!


MTB-Tour Val Mora: Blick von der Jufplaun-Hochebene ins Val Müstair

MTB-Tour Ofenpass Val Mora | Rundtour ab Santa Maria im Val Müstair

Mit dem Postauto ging’s von Santa Maria hinauf zum Ofenpass. Von dort starteten wir direkt in den ersten Trail zur Alp Buffalora und weiter hinauf zur Jufplaun-Hochebene. Es folgte die Abfahrt zum türkisblauen Lago di Livigno, weiter zum Lago di San Giacomo und schließlich durch das wilde Val Mora zurück nach Santa Maria.

Lesezeit: 11 min

Mit dem Postauto von Santa Maria zum Ofenpass – entspannt statt Uphill

Früh am Morgen kamen wir auf den Wanderparkplatz in Santa Maria im Val Müstair an. Wir luden die Mountainbikes vom Fahrradträger, packten die Rucksäcke und fuhren zur Postauto-Station. Seit Kurzem müssen Fahrräder vorab angemeldet werden – das klappte problemlos. So sparten wir uns den weniger spannenden Uphill zum Ofenpass und ließen uns entspannt hochchauffieren.

Trail-Abfahrt vom Ofenpass zur Alp Buffalora

Oben angekommen luden wir die Mountainbikes ab, legen die Protektoren an und die Mountainbike-Guides Michaque und Oli führten vor dem Start der Tour den Bike-Check mit der Gruppe durch.

Nach knapp 200 Metern, standen wir schon am Trail-Einstieg. Es ging direkt hinein in den Nationalpark, flowig, verspielt, rund 200 Tiefenmeter hinunter zur Alp Buffalora. Das erste Grinsen des Tages war bei allen in der Gruppe nicht zu übersehen.

Über die Hochebene Jufplaun – Natur pur im Nationalpark Schweiz – MTB-Tour Ofenpass Val Mora Santa Maria

Nach diesem tollen Start folgte der Pflichtteil: ein steiles Schotterstück hoch zur Jufplaun-Hochebene. Bis zu 20 % Steigung erwarteten uns – also keine Gnade für die Wade und der ein oder andere aus der Gruppe versuchte die Steigung zu fahren. Dieses Stück kann man ohne schlechtes Gewissen auch schieben und sich so Energie für den weiteren Verlauf der Tour sparen. Wir kannten die Passage schon von unserem Alpencross 2023, damals noch auf E-Bikes und diesmal mit den normalen Mountainbikes und fühlte es sich ehrlicher an – pure Muskelkraft. Und der Lohn? Weite Hochebene, grasende Kühe und ein Bergpanorama, das einem den Atem raubte. Einfach ein Traum!

MTB-Highlight am Lago di Livigno

Dann kam das nächste Highlight: Wir legten wieder die Knieschoner an, entsperrten die Federsysteme und senkten die Sättel ab – Abfahrt zum Lago di Livigno!

Der Trail ist anspruchsvoll und volle Konzentration war gefragt da dieser immer wieder seitlich steil abfällt! Hier sollte man schwindelfrei sein und sein Mountainbike fahrtechnisch beherrschen. Am Wasserfall die Mountainbikes ganz klar schieben!

Der Trail zog sich durch kleine Wälder, wurzlig und kurvig, bis plötzlich das türkisfarbene Wasser vor uns aufblitzte. Für einen Moment wähnten wir uns eher in Kanada als an der italienischen Grenze – was für ein MTB-Moment!

Einkehr am Lago di San Giacomo – Pause mit Panorama

Wir folgten der Route weiter bis zum Lago di San Giacomo. Und dort wartete die Überraschung: ein Imbisswagen mitten in der Bergwelt – wirkte total surreal. Natürlich konnten wir nicht widerstehen – Pause, Brotzeit und Sonne genießen. Nach gut einer Stunde Pause wurde es Zeit für die nächste Etappe.

Durch das wilde Val Mora – Singeltrail-Klassiker im Val Müstair

Biken im Val Mora -wilde Natur erleben

Das Val Mora kündigte sich schon von weitem an. Erst Feldweg, dann Singletrail, immer entlang des Flusses. Hier mussten wir einfach öfter mal stehen bleiben – es war einfach so schön: wilde Natur, kleine Murenabgänge, felsige Abhänge. Technisch nicht extrem, aber volle Konzentration war gefragt da es immer wieder seitlich steil abfällt! Etwa fünf Kilometer später weitete sich das Tal, der Trail ging in einen Feldweg über – und das Panorama wurde noch einmal gigantischer. Wir entschieden uns am Fluss zu halten und tranken unser kühles Bier welches wird im Rucksack dabei hatten und streckten unsere Füße in den eiskalten Fluss.

Finale Abfahrt nach Santa Maria – Glücksgefühle zum Abschluss

Zum Abschluss ging es bergab Richtung Santa Maria. Anstatt einfach die Straße hinunterzurollen, fuhren wir über einen schönen Trail der immer parallel zum Feldweg verlief hinab nach Santa Maria. Mit müden Beinen, aber breitem Grinsen im Gesicht, erreichten wir gegen 17:30 Uhr wieder den Parkplatz. Das war die MTB-Tour Ofenpass Val Mora Santa Maria Runde.

Ein Tag voller Kontraste: entspannte Busfahrt, zähe Schotteranstiege, flowige Trails, wilde Täler – und Erinnerungen und Momente, die bleiben – die Inspiration zu unserem Blog: mtb-moments!

Viele der hier beschriebenen Touren und Abenteuer bin ich mit Ausrüstung gefahren, die ich über Monate oder sogar Jahre getestet habe. Meine Erfahrungen zu Bikes, Rucksäcken, Sätteln, Helmen und weiterem MTB-Equipment findet ihr hier:

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Michaque Kaiser mit seinem Yeti SB130 auf der Trans Pfälzerwald

Trans Pfälzerwald in 2 Tagen durch den Pfälzerwald

Mit Muskelkraft durch den Pfälzerwald auf der Trans Pfälzerwald – 2 Tage, 90 Kilometer, fast 2.000 Höhenmeter und unzählige Naturhighlights – die Trans Pfälzerwald ist eine echte Herausforderung für Mountainbike-Fans und Naturbegeisterte. Von Hochspeyer bis nach Bad Bergzabern erwartet dich eine abwechslungsreiche Strecke durch dichte Wälder, über flowige und auch anspruchsvollere Trails und vorbei an beeindruckenden Felsformationen. Wer hier in die Pedale tritt, erlebt den Pfälzerwald in seiner wildesten und schönsten Form.

Trans Pfälzerwald

Trans Pfälzerwald – Etappe 1: Von Hochspeyer nach Hauenstein

Unsere Tour startet am Bahnhof in Hochspeyer, wo wir unser Auto für die nächsten zwei Tage abstellen. Nach dem letzten Ausrüstungscheck und dem Bike-Setup rollen wir entspannt durch den Ort – der erste Anstieg bringt uns direkt zum Springenkopf. Dort wartet gleich das erste Highlight: ein kleiner Bikepark mit fünf abwechslungsreichen Strecken, perfekt zum Einrollen und Austoben.

Trans Pfälzerwald mit dem Yeti SB130

Nach der kurzen Session geht’s weiter auf dem offiziellen Mountainbike-Trail Nr. 4 des Mountainbikeparks Pfälzerwald. Die Route verläuft immer wieder parallel zur B48 und führt uns in Richtung Waldleiningen. Hinter dem Ort erwartet uns ein flowiger Spitzkehrentrail – technisch spannend, aber gut fahrbar. Anschließend folgt eine fordernde Trail-Passage entlang der Straße: wurzelig, mit kleinen Gegenanstiegen, die vor allem mit dem Biobike ordentlich Kraft kosten.

Dieses Schild ist der Wegweiser für die Trans Pfälzerwald

Trans Pfälzerwald Beschilderung

Danach steht ein längerer Anstieg auf einer Forstweg an – gleichmäßig, aber spürbar. Oben angekommen folgen wir erneut der B48 ein Stück weit, bis wir schließlich das Johanniskreuz erreichen. Zeit für eine verdiente Mittagspause! Natürlich stilecht mit einem typisch Pfälzer Gericht: Saumagen mit Kraut und Soße – deftig, aber genau das Richtige..

Gestärkt geht’s weiter: Ein abwechslungsreicher Mix aus Forstwegen und offiziellen Trails führt uns durch die Wälder des Pfälzerwalds. Kurz vor dem Hermersbergerhof machen wir noch einen kurzen Stopp an einer barrierefreien Aussichtsplattform – der Blick über den endlosen Wald ist beeindruckend und definitiv ein Foto wert.

Zum Tagesabschluss genießen wir noch ein paar richtig schöne Trailabschnitte mit viel Flow und Fahrspaß, bevor wir nach rund 50 Kilometern und 1.270 Höhenmetern in Hauenstein ankommen – unser Etappenziel für die erste Nacht.

Michaque Kaiser, Klaus Stark und Martin Strauß bei der Orientierung auf einer Karte vom Mountainbikepark Pfälzerwald

Trans Pfälzerwald – Etappe 2: Von Hauenstein nach Bad Bergzabern

Gestärkt vom Frühstück und bei bestem Sonnenschein starten wir in den zweiten Tag unserer Tour.

Ein kurzes Stück rollen wir noch auf dem Radweg, bevor es in Spirkelbach hinein in den Wald geht – und direkt in den ersten Anstieg des Tages: hinauf zum Klingelkopf. Hier erwarten uns traumhafte offizielle Mountainbike-Trails mit Anliegern, kleineren Sprüngen und ordentlich Flow. Natürlich nutzen wir die Gelegenheit und nehmen alles mit, was die Trails zu bieten haben.

Anschließend geht’s bergab nach Lug, von dort folgen wir der Beschilderung und dem Radweg weiter über Schwanheim bis nach Darstein. Am Ortsausgang verlassen wir die Teerstraße und tauchen erneut in den Wald ein. Der Forstweg bringt uns in Richtung Schloßberg – und zur verdienten Mittagspause bei der Einkehr Lindelbrunn. Perfekt, um neue Energie für die zweite Hälfte des Tages zu tanken.

Frisch gestärkt rollen wir weiter zur Silzer Linde und dann in Richtung Blankenborn. Die Strecke wechselt immer wieder zwischen breiteren Forstwegen und flowigen Trailpassagen – bergauf wie bergab ist alles dabei. Wir nähern uns langsam dem Ende der Tour, doch es warten noch ein paar schöne Abschnitte.

Über den Liebfrauenberg erreichen wir schließlich den oberhalb gelegenen Aussichtspunkt über Bad Bergzabern – ein großartiger Blick, der Lust auf die finale Abfahrt macht. Und die hat es nochmal in sich: ein spaßiger Trail führt uns direkt hinunter nach Bad Bergzabern. Wir genießen jede Kurve, bevor wir die Ankunft stilecht feiern – mit einem Bananensplit und einer Tasse Cappuccino.

Die letzten 700 Meter rollen wir entspannt zum Bahnhof, wo uns der Zug zurück nach Hochspeyer bringt – mit müden Beinen, breitem Grinsen und vielen neuen Trail-Erinnerungen im Gepäck.

Fazit:

Die Trans Pfälzerwald fühlt sich ein wenig an wie ein kleiner Alpencross – kompakt, abwechslungsreich und voller Trailspaß. Von flowigen Abfahrten bis zu technisch anspruchsvollen Passagen ist für jeden etwas dabei. Wer bergauf gerne etwas Unterstützung hat, wird mit dem E-MTB definitiv zusätzlichen Fahrspaß erleben. Aber auch mit dem klassischen Bio-Bike hatten wir jede Menge Freude und ein echtes Erfolgserlebnis – eine rundum gelungene Tour durch eine beeindruckende Landschaft.

Wenn euch die Trans Pfälzerwald interessiert, findet ihr die Tourendaten beim Mountainbikepark Pfälzerwald – siehe hier!

Viele der hier beschriebenen Touren und Abenteuer bin ich mit Ausrüstung gefahren, die ich über Monate oder sogar Jahre getestet habe. Meine Erfahrungen zu Bikes, Rucksäcken, Sätteln, Helmen und weiterem MTB-Equipment findet ihr hier:

⚙️ Meine Bikes & Parts im Test

Weitere tolle Touren wie die Dahner Felsenland E-MTB-Tour im Pfälzerwald die wir 2023 gefahren sind, findet ihr hier!

Eine Tourendatenbank und weitere Infos zum Mountainbiken in der Pfalz findet ihr hier beim Mountainbikepark Pfälzerwald: Start – mountainbikepark-pfaelzerwald.de

Hinweis:
Die auf mtb-moments.de veröffentlichten Tourenberichte dienen in erster Linie der Inspiration und geben unsere persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der jeweiligen Tour wieder. Sie stellen keine verbindlichen Empfehlungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Befahrbarkeit einer Strecke dar. Wegverläufe, Beschilderungen, Untergrund, Eigentumsverhältnisse oder rechtliche Regelungen können sich jederzeit ändern. Daher übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wenn du eine der beschriebenen Touren nachfährst oder einzelne Streckenabschnitte nutzt, geschieht dies ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Informiere dich vor jeder Tour über die aktuell geltenden Vorschriften, beachte Fahrverbote und Sperrungen und respektiere Naturschutzgebiete sowie private Grundstücke. Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Deshalb bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen, nehmen Rücksicht auf andere Erholungssuchende sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt und empfehlen allen Leserinnen und Lesern, dies ebenfalls zu tun. Eine Haftung für Schäden oder Folgen, die aus der Nutzung der auf dieser Website veröffentlichten Inhalte, Tourenbeschreibungen, Streckenempfehlungen oder sonstigen Informationen entstehen, ist ausgeschlossen.


Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag im Test

Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag im Test

Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag im Test

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Die Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag zeichnet sich durch angenehmen Tragekomfort, maximaler Belüftung & mehr Platz für zusätzlichen Stauraum aus. Hier erfahrt ihr in kurzen Facts was die Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag auszeichnet.

Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag im Test im Vinschgau

Rucksack oder Hip Bag? Unser Langzeittest der Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag im Test:

Seit einiger Zeit stellen wir uns die Frage: Rucksack oder Hip Bag für unsere Touren? Um das herauszufinden, haben wir die Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag ein Jahr lang getestet. Besonders bei kürzeren Trail-Rides oder Tagestouren kann eine Hip Bag eine interessante Alternative zum klassischen Rucksack sein.

Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag im Test

Facts Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag im Test:

  • Hüftgurttasche
  • Pull-Forward-Verstellung mit Seitenkompression
  • Air Spacer Mesh – Rückenschonendes Abstandsgewirke
  • Gewicht: ca. 530g
  • Organisationseinheit für Multitools-/Werkzeug
  • verstaubare Protektoren-Halterung (siehe Titelbild erkennbar)
  • Trinksystem kompatibel (1,5 L)
  • Flaschenhalterung (0,75 L)
  • ein großes Hauptfach mit einer Aufteilung für eine Trinkblase oder ähnliches
  • Climatepartner zertifiziertes Produkt
  • Bluesign Product
  • PFAS frei (wird unter anderem als Beschichtung zum Regenschutz verwendet): Frei von per- & polyfluorierten Chemikalien – es werden nur gesundheitlich unbedenkliche und umweltverträgliche Durable Water Repellency Imprägnierungen verwendet
  • grüner Knopf & Stoff aus 100% recyceltem PET -> weitere Informationen dazu findet ihr auf der Deuter Homepage
Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag im Test

Vorteile der Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag

Gewichtsersparnis – Weniger Belastung auf den Schultern, was das Pedalieren erleichtert.

Mehr Bewegungsfreiheit – Besonders auf technischen Trails ein großer Vorteil.

Schneller Zugriff – Das große Hauptfach ist leicht erreichbar, ohne dass die Tasche abgenommen werden muss.

Bessere Belüftung – Kein verschwitzter Rücken wie bei einem Rucksack.

Nachteile und Einschränkungen

Begrenzter Stauraum – Nur Platz für das Nötigste, was die Packliste einschränkt.

Belastung der Lendenwirbel – Bei Rückenproblemen oder längeren Touren kann das Gewicht ungünstig wirken.

Nicht zu vollpacken – Eine überladene Hip Bag verstärkt die Hebelwirkung auf den Rücken und kann unbequem werden.

Fazit

Die Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag ist eine hervorragende Wahl für kürzere Touren und sportliche Fahrten, bei denen Bewegungsfreiheit und geringes Gewicht im Vordergrund stehen. Wer jedoch längere Strecken plant oder zu Rückenproblemen neigt, sollte überlegen, ob ein Rucksack die bessere Wahl ist. Gerade auch bei längeren Tagestouren oder Trailtouren bzw. Shuttle-Touren würden wir zum Protektor-Rucksack tendieren. Hier ist der Rücken im Falle eine Sturzes besser geschützt.

Falls Ihr auf der Suche nach einem tollen Protektor-Rucksack seit, lest doch mal unseren Bericht vom Deuter Attack Protektor Rucksack durch.

Infos:

  • Deuter Pulse 3, Pulse 5 & Deuter Pulse 5 Pro (hier geht es zu den andren Hip Bags)
  • Farben: Rot, Gelb
  • Deuter Pulse Serie ab 70€ inkl. MwSt lt. Hersteller Homepage
  • Deuter Pulse 5 Pro 100€ inkl. MwSt lt. Hersteller

Falls wir euer Interesse geweckt haben & ihr die Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag genauso gut findet wie wir – “Anzeige”Hier geht es zu den Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag – jetzt in einer neuen Farbe “Savanna-Dune

*Werbung/Hinweis: Wir haben dieses Produkt von Deuter kostenlos & ohne Vorgaben zur Verfügung gestellt bekommen.

Vielen Dank fürs lesen unseres Testberichts Deuter Pulse Pro 5 Hip Bag im Test.

Alpencross Tegernsee Gardasee mit dem EMTB

Alpencross Tegernsee Gardasee mit dem EMTB

Wie in den vergangenen Jahren stand auch 2022 wieder unser alljähriger Alpencross (Alpencross Tegernsee Gardasee mit dem EMTB) an. Dieses Jahr wollten wir vom Tegernsee zum Gardasee mit dem EMTB fahren.

Touren-Daten Gesamt:

  • 513 KM
  • 14.600 HM
  • 7. Etappen

Tag 1: Tegernsee – Weerberg | 81 KM | 1.200 HM | 5.40h Fahrzeit

Nach ausgiebigen Frühstück wurden wir von meinem Schwiegervater an den Tegernsee gefahren.

Nachdem wir unsere Bikes abgeladen haben und startklar waren, fuhren wir am See entlang Richtung Kreuth. Nachdem wir Landesgrenze zu Österreich überquerten folgten wir dem Forstweg, der neben dem Bächlein entlang lief, bis nach Pinegg.

Da es mittlerweile Mittag wurde, beschlossen wir in eine Jausenstation einzukehren. Nach der Stärkung ging es weiter Richtung Inntal bzw. Brixlegg. Im Inntal angekommen, hatte uns die Zivilisation wieder. Der Krach, der Lärm der Stadt sowie die Autobahn wirkten auf uns ein. Wir wechselten auf den Radweg am Inn und machten aufgrund der heißen Temperaturen einen Stopp an einer Gumpe. Das Wasser hatte hier erfrischende 13 Grad. Wir beschlossen uns dort abzukühlen und den Moment zu genießen.

Nach der Pause fuhren wir die letzten Kilometer und Höhenmeter nach Weerberg und genossen ein kaltes Bier zur Ankunft am Hotel.

Tag 2: Weerberg – Sterzing IT | 96 KM | 2.820 KM | 7.50h Fahrzeit

Nach dem ausgiebigen Frühstück starten wir zur 2 Etappe. Die Highlights dieser Etappen sind das Geiseljoch und Tuxer Joch. Da es in der Nacht stark gewittert hatte, mussten wir die Tour aufgrund von Murenabgängen anpassen.

Wir folgen der Dorfstraße bis Innerst und bogen dann auf den Forstweg ab. Dort fuhren wir an der Weidenerhütte vorbei, zum Gipfel des Geiseljoch.

Oben angekommen, bot sich zum einen ein toller Ausblick Richtung Inntal, sowie in Richtung Italien bzw. zum Tuxer Joch. Es ist immer wieder ein toller Anblick, einen Gletscher aus dieser Perspektive zu sehen.

Blick auf das Tuxer Joch

Nach der Pause ging es den Forstweg hinab nach Vorderlanersbach, wo wir dann auf den Radweg nach Hintertux fuhren. In Hintertux kehrten wir zum Mittagessen ein. Dort entschieden wir uns aufgrund des ungewissen Wetters, trotz EBike, die Seilbahn zu nehmen, um hier etwas Zeit gut zu machen. Die letzten Höhenmeter zum Tuxerjoch Haus mussten wir dann noch mit dem EBike hochfahren, bevor es dann die 65 Kurven hinab Richtung Kasern ging.

Zu diesem Zeitpunkt bahnte sich ein Gewitter an und wir entschieden uns in Aue zu halten, um uns unterzustellen. Hier war gerade das Dorf mit dem Aufbau des Dorffestes, welches am Abend beginnen sollte, beschäftigt und so tranken wir dort ein kühles Bier. Nachdem das Gewitter vorbeigezogen war, fuhren wir weiter Richtung Brenner. Am Brenner begann es nochmal stark zu regnen. Als dies überstanden war, fuhren wir den Radweg am Brenner bis Sterzing – Wiesen zu unserem Tagesziel.

Tag 3: Sterzing/Wiesen – Mühlbach | 50 KM | 1.750 HM | 5h Fahrzeit

Nach dem Frühstück startete unsere Highlight-Etappe über das Pfunderer Joch. Wir folgten der Hauptstaße bis kurz vor Kematen, hier ging es rechts weg zum Anstieg auf das Pfunderer Joch.

Was für ein traumhafter Anstieg, mit ständigem Blick auf die Überquerung des Pfunderer Joch.

Alpencross Tegernsee Gardasee mit dem EMTB Blick vom Pfunderer Joch Michaque Kaiser von mtb-moments.de

Als wir oben angekommen waren, genossen wir erstmal den Ausblick und zogen unsere Jacken über, da es doch windig und kälter wurde. Nach der Pause legten wir unsere Knieschoner an und senkten die Sattelstützen ab, bevor es den Trail nach unten ging. Was für eine tolle Abfahrt, mit einem tollen Ausblick..

Alpencross Tegernsee Gardasee mit dem EMTB

Nach gut 30min Trailspaß hielten wir an einer bewirteten Hütte an und entschieden uns zur Mittags-Einkehr. Nach der Pause ging es weiter Tal abwärts und fuhren durch Pfunders an der Rienz entlang bis nach Mühlbach. Die Mühlbar war das In-Lokal für Mountaibiker in der Region ist war das Ziel unsere Etappe.

Tag 4: Mühlbach – S. Vigil | 46 KM | 2050 HM | 5:20h Fahrzeit

Wir starteten gegen 9:30 Uhr. Es war schon zu merken, dass dieser Tag richtig heiß wird.

Wir folgten dem Weg bis zum Astjoch, wo wir die erste kleinere Pause einlegten. Der Weg führte uns oberhalb von Bruneck und Mantana entlang. Aufgrund der Uhrzeit kehrten wir gegen 14 Uhr auf einer Berghütte oberhalb von Bruneck zur Mittagspause ein.

Nach der Mittagspause ging es auf schönen Trails bergab durch Welschellen nach St. Vigil. Kurz vor St. Vigil hielten wir für ein Eis am Supermarkt und erfrischten uns am eiskalten Fluss. Wir kamen deswegen schon gegen 16:30 Uhr an unserer Unterkunft an und konnten uns so noch etwas am Pool entspannen.

Alpencross Tegernsee Gardasee mit dem EMTB

Tag 5: St. Vigil – Campitello di Fassa| 70 KM | 2.670 HM | 8.30h Fahrzeit

Da diese Etappe eine unserer persönlichen Highlights war, starteten wir schon recht früh. Wir fuhren dem wunderschönen Forstweg entlang durch den Naturpark Tamersc bis zur Pederü-Hütte.

Nach kurzer Getränkepause folgte der Anstieg zum Fanes-Sennes-Gebiet zur Lavarella Hütte. An der Lavarelle Hütte ließen wir es uns nicht nehmen, ein kühles Weizen zu trinken, und die atemberaubende Landschaft zu genießen. In der Lavarella Hütte wird das Bier noch selber gebraut, und ist somit die höchst gelegene Brauerei in den Dolomiten.

Nach der Stärkung durchfuhren wir das Fanes-Sennes Gebiet bis kurz vor San Cassiano. Kurz zuvor bogen wir ab, um auf den Pralogniá (2.109m) hochzufahren. Hier stiegen wir in die weltbekannte Sella Ronda MTB Tour ein (mehr dazu findet ihr hier).

Aufgrund der späten Uhrzeit verpassten wir leider die letzte Liftfahrt und so stärkten wir uns in Arabba. Am Valico Passo Pordoi erreichte uns ein heftiges Gewitter, das uns zum Unterstellen zwang.

Aufgrund des Starkregens war an eine weiterfahrt auf den Sella Ronda Trails nach Canazei nicht zu denken. So blieb uns leider nichts anders übrig, als die Teerstraße zu nehmen. So kamen wir ziemlich ausgekühlt und durchnässt in Campitello di Fassa im Hotel an.

Alpencross Tegernsee Gardasee mit dem EMTB

Tag 6: Campitello di Fassa – San Michele | 92 KM | 1.700 HM | 8h Fahrzeit

Nach dem Frühstück fuhren wir am Fluss bis nach Muena entlang, wo es auf einem schönen Forstweg hoch zum Karersee ging.

Standesgemäß hielten wir an dem See und machten Fotos. Das Menschenaufkommen an diesem Sport gefiel uns gar nicht und so fuhren wir schnell weiter auf unserer Tour Richtung Obereggen. Da es bereits Mittag wurde, beschlossen wir in Obereggen einzukehren.

Alpencross Tegernsee Gardasee mit dem EMTB Karerersee

Wir trafen in Obereggen einen netten Hotelier der uns zu seinem Hotel einlud. Bei einem tollen Ausblick und einem super Essen, ließen wir es uns erstmal gut gehen.

Nach der tollen Mittagspause fuhren wir hoch zur Laner Alm, welche unterhalb dem Latemar liegt.

Alpencross Tegernsee Gardasee mit dem EMTB Blick auf den Latemar

Von dort aus führten uns die Tour abwechselnd zwischen Forstwegen und Trails nach Kaltenbrunn. Da es bereits Nachmittag war, entschieden wir uns nach einer passenden Unterkunft zu suchen, die in San Michele lag.

Wir folgten dem gut ausgeschilderten Radweg von Kaltenbrunn bis zum Radweg an der Etsch entlang. Auf diesem Weg fuhren wir durch ein schönes Bergdorf, wo wir in einem tollen Lokal einkehrten, und zu Abend essen. In dem Lokal fand eine Art Dorffest mit Kapelle statt und so kamen wir in den Genuss von Südtioler Speisen. Wir entschieden uns daher länger dort zu bleiben und genossen das Fest und wählten den Midnight-Check-In im Hotel. Die restliche Tour verlief 20 KM entlang an der Etsch bis nach San Michele.

Tag 7: San Michele – Riva del Garda | 77 KM | 1090 HM | 5,4h Fahrzeit

Unsere letzte Etappe führte uns die ersten 10KM am Radweg an der Etsch entlang bis nach Trento.

Alpencross Tegernsee Gardasee mit dem EMTB

Hier folgten wir dem Waldweg bis Sopramonte, wo wir auf einen Weißwein zum Vormittag hielten. Wir wollten die letzte Etappe zu unserem Alpencross Tegernsee Gardasee mit dem EMTB ganz entspannt ausklingen lassen.

Nach dieser ungewohnten Pause fuhren wir weiter bis zum Lago die Santa Massenza, wo wir zum ersten Mal italienisch zu Mittag aßen. Nach der Stärkung fuhren wir dem Radweg entlang durch den Marocche di Dro Naturpark, wo schön angelegte MTB Trails auf uns warteten.

Die letzten Kilometer fuhren wir auf dem Radweg über Torbole nach Riva. Standesgemäß feierten wir die Ankunft in Torbole mit Aperol und mit einem Sprung ins kühle Nass in Riva.

Wir verblieben noch zwei weitere Tage am Gardasee und befuhren dort die bekannten Trails bevor es zurück nach Deutschland ging.

Das war unser Alpencross Tegernsee Gardasee mit dem EMTB Bericht von 2022. Vielen Dank fürs Lesen, über Kommentare würden wir uns sehr freuen.

Viele der hier beschriebenen Touren und Abenteuer bin ich mit Ausrüstung gefahren, die ich über Monate oder sogar Jahre getestet habe. Meine Erfahrungen zu Bikes, Rucksäcken, Sätteln, Helmen und weiterem MTB-Equipment findet ihr hier:

⚙️ Meine Bikes & Parts im Test

Hinweis:
Die auf mtb-moments.de veröffentlichten Tourenberichte dienen in erster Linie der Inspiration und geben unsere persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der jeweiligen Tour wieder. Sie stellen keine verbindlichen Empfehlungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Befahrbarkeit einer Strecke dar. Wegverläufe, Beschilderungen, Untergrund, Eigentumsverhältnisse oder rechtliche Regelungen können sich jederzeit ändern. Daher übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wenn du eine der beschriebenen Touren nachfährst oder einzelne Streckenabschnitte nutzt, geschieht dies ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Informiere dich vor jeder Tour über die aktuell geltenden Vorschriften, beachte Fahrverbote und Sperrungen und respektiere Naturschutzgebiete sowie private Grundstücke. Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Deshalb bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen, nehmen Rücksicht auf andere Erholungssuchende sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt und empfehlen allen Leserinnen und Lesern, dies ebenfalls zu tun. Eine Haftung für Schäden oder Folgen, die aus der Nutzung der auf dieser Website veröffentlichten Inhalte, Tourenbeschreibungen, Streckenempfehlungen oder sonstigen Informationen entstehen, ist ausgeschlossen.


Brückentour zum Geroldsee vom BIKE-Magazin

Wir möchten euch die Brückentour zum Geroldsee aus dem BIKE-Guide “Bayerische Voralpen” von Steve Chismar, Dominik Scherer vorstellen. Die Tour ist auch für Mountainbike-Einsteiger bestens geeignet, hier kommen keine Schiebepassagen oder böse Überraschungen.

Touren-Daten:

  • 29 KM
  • 961 HM
  • 3 Stunden

Nach dem abladen unserer Bikes, starten wir zu unserer Tour am Wanderparkplatz (Parkgebühr 5€ am Tag) in Krün.

Wir fahren an saftigen Wiesen und typischen Scheunen Richtung Wallgauer-Alm. Die Höhenmeter bis zu Wallgauer-Alm sind gut zu meistern, lediglich die letzten 200m sind etwas steiler. Die Belohnung ist die Sicht auf den Walchensee und die Einkehr. Bis dahin sind wir von der Brückentour zum Geroldsee vom BIKE-Magazin schon sehr angetan.

Wir haben uns für einen leckeren Kuchen entschieden. Nach der kleinen Stärkung geht es hinab, durch den Altgraben ins Tal. Gerade die Fahrt über die vielen Brücken macht richtig Spaß und dass alles auf einem super schönen und flowigen Trail.

Nach der Abfahrt kommen wir an der Finz Alm entlang, wo eine idylische Trail Passage, entlang des Finzbachs, auf uns wartet. Hier entscheiden wir uns für eine kleine Pause und genießen den Moment der Brückentour zum Geroldsee vom BIKE-Magazin.

Nach der Pause fahren wir weiter zum Geroldsee & Barmsee und werden noch mit einer tollen Kulisse dem Wettersteingebirge und dem Karwendel belohnt. Aufgrund der Temperatur entschieden wir uns für eine Badepause am Geroldsee und verbringen hier noch einige Zeit bevor es dann am Barmsee vorbei zurück zum Startpunkt der Tour geht.

Das war unsere Tourenbeschreibung Brückentour zum Geroldsee vom BIKE-Magazin.

Hinweis:
Dieser Tourenvorschlag basiert auf einer Route aus dem bike GUIDE Bayerische Voralpen vom BIKE Magazin (Delius Klasing) von Steve Chismar (Autor), Dominik Scherer (Autor).

Hinweis:
Die auf mtb-moments.de veröffentlichten Tourenberichte dienen in erster Linie der Inspiration und geben unsere persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der jeweiligen Tour wieder. Sie stellen keine verbindlichen Empfehlungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Befahrbarkeit einer Strecke dar. Wegverläufe, Beschilderungen, Untergrund, Eigentumsverhältnisse oder rechtliche Regelungen können sich jederzeit ändern. Daher übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wenn du eine der beschriebenen Touren nachfährst oder einzelne Streckenabschnitte nutzt, geschieht dies ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Informiere dich vor jeder Tour über die aktuell geltenden Vorschriften, beachte Fahrverbote und Sperrungen und respektiere Naturschutzgebiete sowie private Grundstücke. Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Deshalb bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen, nehmen Rücksicht auf andere Erholungssuchende sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt und empfehlen allen Leserinnen und Lesern, dies ebenfalls zu tun. Eine Haftung für Schäden oder Folgen, die aus der Nutzung der auf dieser Website veröffentlichten Inhalte, Tourenbeschreibungen, Streckenempfehlungen oder sonstigen Informationen entstehen, ist ausgeschlossen (hier haben wir uns am BIKE-MAGAZIN orientiert)!

Schwäbische Alb | Mountainbiketour Rosenstein

An einem frühlingshaften Sonntag, im Februar beschlossen Joachim & ich eine schöne Mountainbike Tour bei Heubach auf dem Rosenstein am Rande der Schwäbischen Alb zu fahren.

Rosenstein Gesamt-Daten:

Entfernung: 40 KM

Uphill: 700 Hm

Startpunkt war um 13 Uhr bei Joachim in Unterrombach, wo wir Richtung Forst rollten. Wir fuhren durch Essingen nach Lautern. Hier unterhalb des Hohen Wiere (665m), führt uns eine wenig befahrene Landstraße nach Lautern, entlang an Hohen Roden.

Nach ungefähr 20min sind wir in Lautern angekommen, hier folgen wir dem Wegweiser zum Rosenstein.

Nachdem wir Lautern verlassen haben, Richtung Rosenstein abgebogen sind, wird es dann auch ziemlich schnell steil und wir kommen auf Temperatur. Da unsere Auffahrt am Nordhang liegt, treffen wir noch auf vereiste Stellen die wir zum Teil nur schiebend überqueren können.

Wir haben Glück, die Wirtschaft auf dem Rosenstein hat bei so einem frühlingshaften Sonntag geöffnet und wir beschließen, zu Kaffee & Kuchen einzukehren. Nach kurzer Rast entscheiden wir uns die Ruine, die nur wenige Minuten zu Fuß weg liegt, zu besichtigen. Mit einem Sagenhaften Ausblick belohnten wir uns selbst.

Da ich vor 10 Jahren zuletzt auf dem Rosenstein war, wollten wir uns hier noch ein wenig aufzuhalten und fuhren die offiziellen Trails mit unseren Mountainbikes ab.

Den Rückweg nach Aalen haben wir über Lauterburg und Tauchernweiler geplant, was sich auch dank der Nachmittagssonne, als richtige Entscheidung herausgestellt hat. Die Sonne begleitet uns permanent auf dem Weg zurück nach Aalen.

Durch zum Teil Schmelzwasser und schmierigen Untergrund blieb unsere Kleidung, und die Bikes alles andere als sauber womit wir aber gerechnet hatten. Bei einem alkoholfreien Weizen, reinigten wir unsere Bikes und die Kleidung und liesen die Tour ausklingen.


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Mountainbiker auf einem alpinen Trail mit Blick auf Bergsee und Alpen Mountainbike Blog mtb-moments.de

Blindseetrail – Traumtrail im Schatten der Zugspitze

Der Blindseetrail ist einer der bekanntesten und schönsten Trails im Zugspitzgebiet. Hier kommen Trail-hungrige Mountainbiker voll auf Ihre Kosten. Was wir hier erlebt haben erfahrt ihr in unserem Bericht.

Blindseetrail Gesamt-Daten:

Entfernung: 24 KM

Der Blindseetrail bei Lermoos ist das Highlight in der Zugspitzarena. Ein Trail mit einer einmaligen Gegend und einer tollen Bademöglichkeit bei gutem Wetter. Hier beeindruckt die Natur mit ihren Gewalten.

Es ist stark bewölkt, tiefstehende Wolken über dem Himmel und das Ende August. Trotz den Widrigkeiten haben wir beschlossen den bekannten und berüchtigten Blindsee Trail zu befahren.

Mountainbiker auf dem Blindseetrail in Lermoos Michaque Kaiser

Zum Traileingang kann bequem per Lift oder ganz entspannt hochgekurbelt werden. Wir entscheiden uns aufgrund des schlechten Wetters für die Liftvariante und verbinden das Ganze mit dem Grubigsteintrail bis zum Einstieg des Blindsee Trail.

Wir, das sind Martin & ich – starten entspannt ohne starke Anstrengung durch ein kleineres Waldstück, hier ist noch entspanntes Cruisen angesagt. Die letzten Höhenmeter bringen uns leicht auf Temperatur.

Jetzt wird der Wald weniger und der Blindsee Trail wird zunehmend anspruchsvoller. Das Gestein wird rauer und schroffer und auf dem Boden überqueren wir immer mehr Geröll und Wurzeln. Wir gehen jetzt automatisch in die Mountainbikeposition, Ellenbogen nach außen gerichtet und Zentral auf dem Bike positioniert, mit einem Finger, jeweils an der Bremse.

Bei den ersten Stufen und Absätzen wissen wir, für was diese Position gut ist und Vertrauen gibt. Durch Abnützung und Naturgewalten am Trail liegen vermehrt gröbere Gesteinsbrocken auf der „Idealline“ – hier ist Aufmerksamkeit und Konzentration gefragt & Pflicht!

Immer wieder kommt es vor das man die Absätze und Regenrinnen falsch einschätzt und hier korrigieren muss, was bei den Witterungsverhältnissen leicht zu einem Sturz führen kann.

Mit der Zeit kommen wir jedoch in den Flow und meistern selbst die kniffligsten Abschnitte.

Auf ungefähr der Hälfte der Strecke, kurz vor dem Wasserfall, kommt ein Hinweis-Schild welches uns zum Schieben auffordert. Hier sollte man unbedingt dem Rat des Schildes folgen, hier hätte ein Absturz fatale Folgen durch eine steil abfallende Kante!

Schiebepassage am Blindseetrail

Nach der Schiebe-Passage beim Wasserfall kommt nun der Ausblick – es ist für uns einer der schönsten Ausblicke in der Alpenregion selbst bei Regen wie wir finden. Hier wird einem deutlich was man für tolle Regionen mit dem Mountainbike erreichen kann und wie toll und Abwechslungsreich die Natur sein kann. Was für ein „Moment“!

Unter uns liegt der Blindsee der auch der Namensgeber des Blindsee Trails ist, hier beschließen wir Rast zu machen und genießen den Ausblick.

Wir fahren einige Meter Schotterstraße zurück und fahren auf dem Radweg zurück nach Lermoos.

Für uns war er einer der schönsten Trails die wir bisher befahren haben obwohl er uns fahrtechnisch nicht ganz an unsere Grenzen gebracht hat. Es ist die Kombination die den Blindseetrail so besonders macht.

Wir waren hier nicht zum letzten Mal – was für ein besonderer „Moment“!

Hinweis:
Die auf mtb-moments.de veröffentlichten Tourenberichte dienen in erster Linie der Inspiration und geben unsere persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der jeweiligen Tour wieder. Sie stellen keine verbindlichen Empfehlungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Befahrbarkeit einer Strecke dar. Wegverläufe, Beschilderungen, Untergrund, Eigentumsverhältnisse oder rechtliche Regelungen können sich jederzeit ändern. Daher übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wenn du eine der beschriebenen Touren nachfährst oder einzelne Streckenabschnitte nutzt, geschieht dies ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Informiere dich vor jeder Tour über die aktuell geltenden Vorschriften, beachte Fahrverbote und Sperrungen und respektiere Naturschutzgebiete sowie private Grundstücke. Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Deshalb bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen, nehmen Rücksicht auf andere Erholungssuchende sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt und empfehlen allen Leserinnen und Lesern, dies ebenfalls zu tun. Eine Haftung für Schäden oder Folgen, die aus der Nutzung der auf dieser Website veröffentlichten Inhalte, Tourenbeschreibungen, Streckenempfehlungen oder sonstigen Informationen entstehen, ist ausgeschlossen.

Nördlingen Fahrrad Tour MTB um das Ries

Nördlingen Fahrrad Tour MTB Ries Umrundung mit dem Mountainbike

Eine schöne Mountainbike Tagestour um Nördlingen. Hier wollten wir immer am Ries Krater entlang fahren um unsere Region aus einem anderen Blickwinkel zu sehen – immer in Blickweite zu Nördlingen. Eine tolle Tour, die wiedermal beweist das man nicht immer weit weg fahren muss.

Nördlingen Fahrrad Tour Gesamt-Daten:

Entfernung: 108 KM

Uphill: 1230 Hm

Nachtrag: Wir sind die Ries-Umrundung im Juli 2020 nochmal gefahren und haben hier teils neue Bilder eingefügt.

An einem sommerlichen Samstag machten wir uns auf den Weg zu unserer geplanten Ries-Krater-Umrundung. Wir starteten in Nördlingen am Markplatz und fuhren über Reimlingen, nach Niederaltheim und von dort aus nach Hohenaltheim wo wir uns an der Beschilderung immer entlang des Kraterrandes bis in die Waldschenke Eisbrunn orientierten. Die Waldschenke Eisbrunn lädt hier zu einer Stärkung ein.

Die Waldschenke Eisbrunn ist eine der bekanntesten und idyllisch gelegenen Biergärten bei uns in der Region. Nach der Mittagspause ging es weiter zur Harburg, immer im Blick der Daniel von Nördlingen. Auf dem Weg zur Harburg fanden wir noch einen schönen Abschnitt mit einem tollen Blick auf das Ries und die Harbug.

Die Harburg ist ein bekanntes und schönes Schloß, hier werden viele Geschichten darüber erzählt. Hier lohnt es sich eine längere Pause zu machen um sich die Burg genauer anzusehen!

Blick auf die Harbug von der Wörnitz aus

Wir verlassen Harbug in Richtung Mündling und folgen dem Forstweg nach Gosheim. Hier lädt eine tolle Aussicht bei der Kapelle oberhalb von Gosheim ein. An dieser Stelle kommen wir auch bei unserer Mountainbike-Tour am östlichen Ries-Rand vorbei – mehr dazu hier.

Anschließend fuhren wir über Wemding, Laub an Oettingen vorbei, nach Auhausen. Dort machten wir eine kurze Erfrischungspause bei der Kneipanlage.

Abschließend fuhren wir über Fürnheim, durch das Oettinger Forst nach Fremdingen. Ab Fremdingen besteht ein Radnetz mit Beschielderung nach Nördlingen. Wir waren überrascht, wie toll und vielseitig es doch bei uns vor der “Haustüre” in der Gegend um Nördlingen sein kann. Manchmal muss man nicht weit fahren, um tolle “Momente” zu erleben.

Viele der hier beschriebenen Touren und Abenteuer bin ich mit Ausrüstung gefahren, die ich über Monate oder sogar Jahre getestet habe. Meine Erfahrungen zu Bikes, Rucksäcken, Sätteln, Helmen und weiterem MTB-Equipment findet ihr hier:

⚙️ Meine Bikes & Parts im Test

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