Mountainbiker auf einem alpinen Trail mit Blick auf Bergsee und Alpen Mountainbike Blog mtb-moments.de

Kategorie: Bike-Urlaub

Deuter Attack 16 Protektor Rucksack im Test & Deuter Attack 14 SL Protektor Rucksack im Test

Deuter Attack Protektor Rucksack im Test

Werbung | Die getesteten Rucksäcke wurden uns von Deuter kostenlos und ohne Vorgaben für diesen Test zur Verfügung gestellt.

Deuter Attack Protektor Rucksack im Test 16 und 14 SL eignet sich gleichermaßen für anspruchsvolle MTB-Touren im Gelände, sowie für Tagestouren. Wir haben den Attack 16 und Attack 14 SL für euch getestet. Die Serie mit 16 Liter & 14 Liter Stauraum wurden in mehrere praktische Staufächer aufgeteilt. Mit dem SAS-TEC Multishock Rückenprotektor (TÜV Zertifiziert) im Rückenbereich, bietet er genügend Sicherheit und ist eine super Alternative zu anderen Protektor Rucksäcken

Deuter Attack Protektor Rucksack im Test 16l

Der Attack 16 & 14 SL zeigt durch sein eigenständiges Design, dass es sich hierbei um einen Trail-Rucksack handelt.

Vorne bietet er Haken zum Befestigen des Helmes, sowie weitere Haken zum Befestigen von Knie- oder Ellbogen Protektoren. Ebenso wurden reflektieren Streifen angebracht, um bei Nacht im Straßenverkehr besser gesehen zu werden. Seitlich befindet sich ein Smartphone-Fach, sowie zwei Taschen, in die zum Beispiel Trinkflaschen eingesteckt werden können.

Unser Testmodel wurde in der Farbe khaki-turmeric geliefert. Es gibt noch weitere Farben & Modelle zur Auswahl, wie zum Beispiel Redwood-Marine und Graphite Shale.

Die Attack Serie ist in weiteren Größen erhältlich: 14, 16,18, 20 & 22 – die Zahlen stehen hier für die Größe des Stauraumes in Liter. Speziell für die weiblichen Bikerinnen gibt es eine angepasste Ausführung, erkennbar an dem Kürzel „SL“.

Deuter Attack 16 Protektor Rucksack im Test & Deuter Attack 14 SL Protektor Rucksack im Test

Deuter Attack 14 SL Women´s Fit

Rückenlänge speziell für Frauen, da diese im Schnitt einen kürzeren Rücken als Männer haben. Das Tragesystem der SL-Modelle ist ist deshalb etwas kürzer angelegt als bei den Deuter Standart-Rucksäcken und das Tragesystem der weiblichen Anatomie angepasst – mehr Infos dazu findet ihr direkt bei Deuter.

Allgemein

Wie schon in der Einleitung geschrieben, verfügt der Attack 16 über ein praktisches Stau-/Tool-Fach. Dieses Staufach ermöglicht einen schnellen Zugriff auf Werkzeug, Ersatzteile, Pumpen oder ähnlichem. Über dem Stau/Toolfach befindet sich ein gepolstertes Fach für Brillen oder weiteres Zubehör. Ebenso findet man am Attack ein Karten oder Smartphone-Fach, welches seitlich angebracht wurde. Praktisch ist hierbei, dass man den Rucksack nicht extra abnehmen muss, um sein Smartphone oder die Karte zu erreichen. Das die Rucksäcke mit Regencover ausgeliefert werden finden wir sehr gut und ist bei anderen Rucksackherstellern nicht immer der Fall.

Im großen Hauptfach findet man genügend Platz für eine Tagestour mit Equipment, Snacks und Ersatzkleidung. An der Rückwand vom Hauptfach zum Protektor hin, befindet sich das Fach für die Wasserblase. Hinter diesem Fach sitzt der Reißverschluss für das Fach des Rückprotektors, dadurch ist ein entnehmen und kontrollieren des Protektors leicht möglich. In der Innenseite findet man einen Notfallplan mit Notrufnummern, Signalen, sowie eine Erste Hilfe Anleitung für den Notfall.

Protektor

Im Deuter Attack 16 & 14 SL ist ein Protektor der deutschen Firma SAS-Tec verbaut. Der Protektor aus Weichschaum hat sowohl einen guten Komfort durch eine angenehme Passform mit Belüftung, wie auch einen ausgezeichneten Schutz, der vom TÜV bestätigt wurde.

Wenn wir schon bei der angenehmen Passform sind: das weiche Multishock Material passt sich gut der Form des Rückens an und muss nach einem Sturz nicht pauschal ausgetauscht werden. Es reicht aus, diesen auf Beschädigungen oder Mängel zu begutachten. Falls hier optisch keine Auffälligkeiten vorhanden sind, kann dieser bedenkenlos weiter benutzt werden.

Tragen

Ebenso positiv aufgefallen ist der Tragekomfort des Rückpolsters des Attacks. Dieser schmiegt sich super dem Rücken an. Die gut verstellbaren Schultergurte verteilen das Gewicht angenehm und der Hüftgurt entlastet gut. Zudem waren wir sehr überrascht über das Extra Polster, das für Tragepassagen mit dem Bike konzipiert wurde. Es verhindert das Verrutschen, sowie unangenehme Druckstellen vom Gewicht des Fahrrads.

Der Brustgurt, welcher mit einer Schlaufe für den Trinkschlauch ausgestattet ist, lässt sich leicht über eine Schiene verstellen. Auf beiden Seiten des Hüftgurts findet man kleine Taschen, die genügend Platz für Multitool oder Energieriegel bieten. Alle Gurte und Riemen können für jede Größe von Biker passend eingestellt werden.

In der zwei Jährigen Garantie werden defekte Rucksäcke nicht entsorgt, sondern von einem eigenen Team ggf. repariert.

Auch nach der Garantiezeit wird man von Deuter nicht allein gelassen, hier bietet Deuter einen Reparatur-Service an, der “lebenslang” gilt. Das finden wir in Zeiten von Umweltbewusstsein richtig toll und vorbildlich!!

Fazit:

Der Attack 16 und 14 SL sticht nicht nur durch seine moderne und doch zeitlose Optik positiv hervor, sondern glänzt auch in Sachen Tragekomfort und Protektor Technik. Man merkt, dass Deuter großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit legt, was bei dem eigens zuständigen Team deutlich wird. Wer einen gut durchdachten und langlebigen Trailrucksack sucht, wird mit der Deuter Attack Serie glücklich. Wir sind absolut begeistert von dem Rucksack.

Vielen Dank fürs lesen unseres Testberichts Deuter Attack Protektor Rucksack im Test

Infos:

  • Farben: Grün, Schwarz, Rot | SL-Serie in: Khaki & Marine-Grape
  • Deuter Attack Serie ab 210,-€ inkl. MwSt lt. Hersteller
  • Weitere Infos findet ihr bei Deuter


Falls wir euer Interesse geweckt haben & ihr den Deuter Attack genauso gut findet wie wir – “Anzeige”: Hier geht es zu den Deuter Attack Rucksäcken

*Werbung/Hinweis: Wir haben dieses Produkt von Deuter kostenlos & ohne Vorgaben zur Verfügung gestellt bekommen.

Deuter Attack Protektor Rucksack 16 & 14 SL im Test
Deuter Attack Protektor Rucksack im Test (Variante: 16 & 14 SL)
Deuter Attack Protektor Rucksack 16 & 14 SL im Test
Deuter Attack Protektor Rucksack 16 & 14 SL im Test

Weitere Testberichte von uns findet ihr hier

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4 Tage Dolomitencross mit dem E-MTB

4 Tage Dolomitencross mit dem E-MTB

Wie in den vergangenen Jahren, konnten wir uns auch 2021 keinen Sommer ohne Alpencross vorstellen, nur dieses Mal mit dem EMTB. Angetan hat es uns die Tourenbeschreibung des 4 Tage Dolomitencross mit dem E-MTB vom Mountainbike-Magazin. Der Dolomitencross führt uns vom Kronplatz über St. Vigil zum Pragser Wildsee durchs Fanes-Reich zurück zum Kronplatz in 4 Tagen.

Abfahrt: Michaque, Martin, Klaus & Mark

Wir trafen einen Tag vor dem Start des 4 Tage Dolomitencross mit dem E-MTB in Bruneck an. Hier hatten wir eine tolle Unterkunft gebucht, welche nur wenige hundert Meter von der Liftanlage des Bikeparks Kronplatz entfernt lag. Wir trafen gegen 19 Uhr dort ein und stießen erstmal mit Bier auf die nächsten Tage und das Abenteuer 4 Tage Dolomitencross mit dem E-MTB an. Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten gingen wir gemeinsam zum Abendessen und ließen den Abend im Whirlpool entspannt ausklingen.

4 Tage Dolomitencross mit dem E-MTB | Tag 1: Bruneck – St. Vigil

  • 69 km
  • 5.200 hm

Am Donnerstag den 29. Juli starteten wir um 9 Uhr, nach einem stärkenden Frühstück, zu unserer ersten Etappe unseres Dolomitencross. Wir beschlossen die erste Etappe als Bikeparktag zu nutzen und buchten hier ein Tagesticket für den Kronplatz.

Hier fuhren wir den ganzen Tag die bekannten Trails wie Herrnsteig, Gassl, Hans und Franz die uns schon gut für die nächsten Tage einstimmten.

4 Tage Dolomitencross mit dem E-MTB4 Tage Dolomitencross mit dem E-MTB4 Tage Dolomitencross mit dem E-MTB

Wir nutzen die letzte Liftfahrt des Tages um kurz nach 17 Uhr und genossen auf 2.275M. das Gipfelbier bevor es auf dem traumhaften Trail hinab nach St. Vigil ging.

In St. Vigil hatten wir schon vorab ein Hotel zur Übernachtung gebucht, welches mit einem tollen Wellnessbereich auf uns wartete. Nach dem Wellness gingen wir zu einem Italiener zum Abendessen und ließen den Abend entspannt ausklingen.

4 Tage Dolomitencross mit dem E-MTB | Tag 2: St. Vigil – Plätzwiese

  • 35 km
  • 1.900 hm

Am Freitag den 30. Juli starten wir um 9 Uhr von St. Vigil aus Richtung Plätzwiese. Wir folgten dem Weg erst Richtung Furkelpasse, wo wir dann Richtung Osten zum Kreuzjoch oder Somamunt abbogen. Die Auffahrt dorthin ist steil und bei Sonnenschein im Juli brütend heiß, da es wenig bis keine Bäume gab, welche Schatten spendeten.

Oben am Kreuzjoch angekommen pausierten wir erstmal und genossen die Aussicht in das vor und hinter uns liegende Tal.

Nach der kleinen Pause fuhren wir bergab zur Alten Kaser Hütte. Hier kehrten wir ein und genossen typisch südtirolerische Speisen, welche von der Hüttenbelegschaft selber gemacht wurden. Wir konnten unsere Alltagsgedanken und -stress total vergessen und hinter uns lassen.

Nach der stärkenden Pause wartet auf uns ein schöner Trail, der nach einiger Zeit in einen schön gelegenen Forstweg überging, welcher uns dann zum Pragser Wildsee führte.

Der Pragser Wildsee zeigte sich von seiner schönsten Seite: türkisblaues Wasser. Wir ruhten uns am Ufer des Sees aus und genossen diesen wunderschönen Ort bevor es anschließend weiter Richtung Ferrera ging und bogen dann ab zum letzten Gipfel des Tages und dem Etappenziel Plätzwiese.

Kurz nach der Ankunft begann es stark zu Gewittern und wir waren froh in unserer Unterkunft angekommen zu sein. So saßen wir nach Bezug unseres Zimmers in der Gaststube der Unterkunft gemütlich zusammen und ließen den Abend gemeinsam ausklingen.

4 Tage Dolomitencross mit dem E-MTB | Tag 3: Plätzwiese – Vodara Fedla

  • 30 KM
  • 1.300 HM
Start am Gasthaus Plätzwiese

Am Samstag den 31.07 starten wir, wie die Tage zuvor, gegen 9 Uhr nach dem Frühstück zu unserer dritten Etappe. Das Gewitter vom Vorabend hatte sich verzogen und es wartete ein sonniger Tag auf uns.

Unser erstes Ziel des Vormittags war der Strudelkopf (2.309m). Hier hatten wir eine tolle Aussicht auf die Berge Hohe Gaisl (3.140m), Rauhkofel (2.126m), Monte Piano (2.100m) und die 3 Zinnen (2.999m). Der Strudelkopf war aufgrund der tollen Aussicht schon am Vormittag stark besucht.

4 Tage Dolomitencross mit dem E-MTB4 Tage Dolomitencross mit dem E-MTB

Wir fuhren vom Strudelkopf hinab über die alte Militärstraße nach Schluderbach und genossen den Anblick der Dolomiten.

Nach der Abfahrt fuhren wir ein kleines Stück auf der Hauptstraße Richtung Cortina, bevor wir nach Ra Stua abbogen (die Region wird auch die Region der bleichen Berge genannt). Hier wartete eine längere Steigung auf uns, welche uns aufgrund der Mittagszeit schon forderte.

Nach der Steigung war die Ra Stua Hütte schon in Sicht und wir entschieden uns zur Einkehr und freuten uns auf eine zünftigen Mittagspause. Vor der Hütte wurde die Möglichkeit angeboten, die Akkus zu laden. Hier konnten wir einen guten Vergleich der Ladegeräte (Standard und Schnellladegerät) nach der Mittagszeit feststellen. Das Schnellladegeräte hatte zur gleichen Zeit fast 20% mehr geladen.

Nach der Mittagspause fuhren wir weiter Richtung Etappenziel Schutzhaus Vodara Fedla, hierbei durchfuhren wir ein wunderschönes Tal und kamen an der bekannten Sennes Hütte vorbei.

4 Tage Dolomitencross mit dem E-MTB

Angekommen an der Schutzhütte Vodara Fedla wartete schon bestens gelaunt der Wirt und servierte uns erstmal ein Bier, welches wir auf der Terrasse der Schutzhütte bei einem sagenhaften Ausblick genossen. Nach dem Duschen und beziehen der Zimmer trafen wir uns im Speiseraum und genossen ein ausgesprochen gutes Abendmenü.

Den Abend ließen wir bei ein paar Gläsern Rotwein in der Schutzhütte auf 1.966 Metern ausklingen bevor wir müde aber glücklich ins Bett fielen.

4 Tage Dolomitencross mit dem E-MTB | Tag 4: Vodara Fedla – Bruneck

  • 35 KM
  • 1.300 TM

Leider begann unser letzter Tag regnerisch und die Prognose für den gesamten Tag war alles andere als gut. So beschlossen wir das Frühstück auszudehnen und auf direkten Weg zurück nach Bruneck zu fahren.

Die Abfahrt zur Pederü-Hütte war aufgrund des Starkregens alles andere als leicht. Von der Pederü Hütte aus fuhren wir durch den Naturpark Tamersc zurück nach St. Vigil.

Da der Regen immer noch nicht nach ließ stoppten wir in St. Vigil und überlegten ob wir mit dem Bus oder einem Taxi zurück nach Bruneck fahren. In St. Vigil lies der Regen leicht nach und wir beschlossen auf direkten Weg nach Bruneck mit den Bikes zu fahren, was sich dann als beste Lösung zeigte, denn das Wetter besserte sich.

Wir kamen gegen 14 Uhr in Bruneck bei bewölktem Wetter an unserer Unterkunft vom ersten Tag an und konnten uns umziehen und unsere Bikes waschen. Aufgrund des vorzeitiges Tourenendes und der bereits fest gebuchten Unterkunft entschieden wir uns für einen gemütlichen Nachmittag bei Anton in der Unterkunft. Auf uns wartet eine beheizter Pool und Whirlpool. Nach diesem gemütlichen Nachmittag empfiehl uns Anton ein super Restaurant mit mehreren Michelin-Auszeichnungen, welches ganz in der Nähe war – es war ein grandioses Essen und ein stilgerechter Abschluss der vergangenen Tage.

Was für ein entspannter und stressfreier Abschluss. Das der letzte Tag sprichwörtlich ins Wasser gefallen ist, tat dem Gesamterlebnis keinen Abbruch.

Viele der hier beschriebenen Touren und Abenteuer bin ich mit Ausrüstung gefahren, die ich über Monate oder sogar Jahre getestet habe. Meine Erfahrungen zu Bikes, Rucksäcken, Sätteln, Helmen und weiterem MTB-Equipment findet ihr hier:

⚙️ Meine Bikes & Parts im Test

Vielen Dank fürs lesen unseres Tourenberichts 4 Tage Dolomitencross mit dem E-MTB. Wie schon am Anfang des Berichts erwähnt sind wir hier der Tourenbeschreibung-/Empfehlung des Mountainbike-Magazins gefolgt. Bei Fragen zur Tour könnt ihr uns gerne kontaktieren.

Hinweis:
Die auf mtb-moments.de veröffentlichten Tourenberichte dienen in erster Linie der Inspiration und geben unsere persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der jeweiligen Tour wieder. Sie stellen keine verbindlichen Empfehlungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Befahrbarkeit einer Strecke dar. Wegverläufe, Beschilderungen, Untergrund, Eigentumsverhältnisse oder rechtliche Regelungen können sich jederzeit ändern. Daher übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wenn du eine der beschriebenen Touren nachfährst oder einzelne Streckenabschnitte nutzt, geschieht dies ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Informiere dich vor jeder Tour über die aktuell geltenden Vorschriften, beachte Fahrverbote und Sperrungen und respektiere Naturschutzgebiete sowie private Grundstücke. Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Deshalb bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen, nehmen Rücksicht auf andere Erholungssuchende sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt und empfehlen allen Leserinnen und Lesern, dies ebenfalls zu tun. Eine Haftung für Schäden oder Folgen, die aus der Nutzung der auf dieser Website veröffentlichten Inhalte, Tourenbeschreibungen, Streckenempfehlungen oder sonstigen Informationen entstehen, ist ausgeschlossen.


Benediktenwand Runde zum Latschenkopf vom BIKE-Magazin Martin Strauß und Michaque Kaiser

Benediktenwand Runde zum Latschenkopf vom BIKE-Magazin

Wir möchten euch die Benediktenwand Runde zum Latschenkopf vorstellen, Die Runde fordert Konditionell, da einige Auffahrten doch recht steil sind. Daher ist ein gutes Fahrkönnen Voraussetzung. Die Tour verlief anders wie geplant, mehr dazu lest ihr hier.

Benediktenwandrunde zum Latschenkopf vom BIKE-Magazin

Touren-Daten Benediktenwand Runde zum Latschenkopf vom BIKE-Guide “Bayerische Voralpen” vom BIKE-Magazin:

  • 73 KM
  • 1.800 HM
  • 4 Stunden

Am Samstag den 19.06.2021 traf ich Martin um 8 Uhr zu unserer ersten gemeinsamen E-MTB Ausfahrt in diesem Jahr. Wir wollten die Benediktenwand Runde zum Latschenkopf vom BIKE-Magazin nachfahren.  Martin hat sich, wie auch ich, dieses Jahr ein neues E-MTB von Canyon zugelegt.

Da wir beide heuer recht verplant waren, schafften wir es erst jetzt zu einer gemeinsamen E-MTB Ausfahrt. Umso schöner, dass es jetzt geklappt hat, denn ich hatte schon eine schöne Tour gefunden. Nach dem Beladen der Bikes, fuhren wir nach Benediktbeueren. Wir zogen uns Vorort rasch um und luden die Bikes ab. Leider hatte ich am Tag zuvor mein Garmin Navi verräumt und konnte so die Tour nur auf meiner Fenix 6X Pro nachfahren – was das mit der Tour zu tun hat, erfahrt ihr später.

Die Tour begann recht gemütlich. Wir fuhren Orts auswärts von Benediktbeueren, entlang der Bahnstrecke, querten hier den Leinbach und fuhren am Freibad vorbei. Hier wartet auf uns die erste Steigung bis zur Kohlstatt-Alm. Dank unserer E-Unterstützung war dies ein Genuss. Wir trafen auf einige Mountainbiker ohne Unterstützung und unterhielten uns mit ihnen. Wir wissen ja selber was es bedeutet ohne Unterstützung steile Auffahrten zu meistern. Oben angekommen waren wir der Benediktenwand das erste Mal recht nah. Hier pausierten wir ein wenig, bevor es dann weiter Richtung Sattel-Alm ging.

Der Der Weg war zum Teil recht grob schottrig und wir waren froh über unsere E-Unterstützung. Nach der Sattel-Alm ging es abwärts Richtung Lenggries, entlang des Gebirgsbächen Lettenbach. Dieser lud zum kurzen genießen ein.

Diese Tour habe ich aus dem BIKE-Guide “Bayerische Voralpen” und hier wird die Einkehr zum Altwirt empfohlen – dieser Empfehlung folgten wir und wurden nicht enttäuscht. Das Essen war gut und die Portionen groß und das zu einem schmalen Taler.

Nach dem Essen fuhren wir zügig weiter. Was mich jedoch total störte, war die lange Ladedauer der Tour auf meiner Fenix 6X Smartwatch. Hier mussten wir zum Teil mehrere Minuten warten, bis die Tour vollständig geladen und zur Navigation bereit war. Irgendwie wollte die GPX-Datei nicht so recht mit meiner Uhr harmonieren.

Die Tour führte uns aus Lenggries heraus und an der Brauneck-Bahn vorbei. Es ging erst gemütlich bergauf und später kamen immer steilere Auffahrten hinzu. Hier konnten wir die stärken unsere E-MTBs total ausspielen. Zum Teil mussten wir Uphill Trails mit über 20% Steigung meistern. Martin hatte bei diesen steilen Anstiegen sichtlich Spaß mit seinem E-MTB und war total in seinem Element.

Nach mehreren Abzweigungen kamen wir auf knapp 1.200 Meter auf einen Forstweg, wo wir erstmal eine Pause machten mussten. Man hält es kaum für möglich, jedoch hat uns diese Uphill-Passage wirklich gefordert. Diese Passage wäre mit einem Mountainbike ohne Unterstützung nicht fahrbar gewesen –  danke der E-Unterstützung jedoch schon. Dennoch trieb es uns auch den Schweiß in die Stirn. Ich hatte schon seit einiger Zeit ein ungutes Gefühl mit der Navigation der Uhr und war mir nicht mehr ganz sicher, ob wir uns auf der richtigen Tour befanden.

Wir folgten eine längere Zeit dem Forstweg und konnten schon die Bayern Hütte am Brauneck sehen. Dort beschlossen wir auf eine Gipfelradler einzukehren und die Akkus unserer EMTBs zu tauschen bzw. zu laden.

Nach der flüssigen Stärkung fuhren wir bei geladenen Tour weiter bis knapp unter dem Latschenkopf bzw. zur Stie-Alm. Spätestens hier dämmerte es uns, dass wir nicht mehr auf dem richtigen Weg waren, da dieser immer steiler und schmäler wurde wenn wir weiter Bergauf schauten. Da wir auch keinen/wenig Empfang mit unseren Smartphones hatten um die Tour abzugleichen, entschieden wir uns für die Umkehr. Wir genossen trotz dieser Umstände noch den Ausblick in das Karwendelgebirge und fuhren dann auf einem schönen Trail abwärts zurück nach Lenggries.

Da es zeitlich doch schon spät wurde und es anfing zu dämmern, fuhren wir über den Radweg von Lenggries über Bad Heilbrunn zurück nach Benedigktbeueren. Die Rückfahrt auf dem Radweg war von der Landschaft sowie von der Sonnenuntergangsstimmung wirklich traumhaft. Es war noch alles schön warm und aufgeladen und so kamen wir kurz vor Sonnenuntergang am Auto an.

Auf dem Rückweg im Auto beschäftigte ich mich mit den Navigationseinstellungen der Uhr, hier stellte ich fest das die Parameter bei der Navigation falsch einstellt waren und dadurch kam es zu Abweichungen bei der Navigation.

Hinweis:
Dieser Tourenvorschlag basiert auf einer Strecke aus dem BIKE-Guide „Bayerische Voralpen“ des BIKE-Magazins (Delius Klasing) von Steve Chismar und Dominik Scherer. Wir haben die Originalroute an mehreren Stellen angepasst und nach unseren persönlichen Ansprüchen und Vorstellungen optimiert

Hinweis:
Die auf mtb-moments.de veröffentlichten Tourenberichte dienen in erster Linie der Inspiration und geben unsere persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der jeweiligen Tour wieder. Sie stellen keine verbindlichen Empfehlungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Befahrbarkeit einer Strecke dar. Wegverläufe, Beschilderungen, Untergrund, Eigentumsverhältnisse oder rechtliche Regelungen können sich jederzeit ändern. Daher übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wenn du eine der beschriebenen Touren nachfährst oder einzelne Streckenabschnitte nutzt, geschieht dies ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Informiere dich vor jeder Tour über die aktuell geltenden Vorschriften, beachte Fahrverbote und Sperrungen und respektiere Naturschutzgebiete sowie private Grundstücke. Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Deshalb bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen, nehmen Rücksicht auf andere Erholungssuchende sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt und empfehlen allen Leserinnen und Lesern, dies ebenfalls zu tun. Eine Haftung für Schäden oder Folgen, die aus der Nutzung der auf dieser Website veröffentlichten Inhalte, Tourenbeschreibungen, Streckenempfehlungen oder sonstigen Informationen entstehen, ist ausgeschlossen
(hier haben wir uns am BIKE-MAGAZIN Bayerische Voralpen orientiert)!

Brückentour zum Geroldsee vom BIKE-Magazin

Wir möchten euch die Brückentour zum Geroldsee aus dem BIKE-Guide “Bayerische Voralpen” von Steve Chismar, Dominik Scherer vorstellen. Die Tour ist auch für Mountainbike-Einsteiger bestens geeignet, hier kommen keine Schiebepassagen oder böse Überraschungen.

Touren-Daten:

  • 29 KM
  • 961 HM
  • 3 Stunden

Nach dem abladen unserer Bikes, starten wir zu unserer Tour am Wanderparkplatz (Parkgebühr 5€ am Tag) in Krün.

Wir fahren an saftigen Wiesen und typischen Scheunen Richtung Wallgauer-Alm. Die Höhenmeter bis zu Wallgauer-Alm sind gut zu meistern, lediglich die letzten 200m sind etwas steiler. Die Belohnung ist die Sicht auf den Walchensee und die Einkehr. Bis dahin sind wir von der Brückentour zum Geroldsee vom BIKE-Magazin schon sehr angetan.

Wir haben uns für einen leckeren Kuchen entschieden. Nach der kleinen Stärkung geht es hinab, durch den Altgraben ins Tal. Gerade die Fahrt über die vielen Brücken macht richtig Spaß und dass alles auf einem super schönen und flowigen Trail.

Nach der Abfahrt kommen wir an der Finz Alm entlang, wo eine idylische Trail Passage, entlang des Finzbachs, auf uns wartet. Hier entscheiden wir uns für eine kleine Pause und genießen den Moment der Brückentour zum Geroldsee vom BIKE-Magazin.

Nach der Pause fahren wir weiter zum Geroldsee & Barmsee und werden noch mit einer tollen Kulisse dem Wettersteingebirge und dem Karwendel belohnt. Aufgrund der Temperatur entschieden wir uns für eine Badepause am Geroldsee und verbringen hier noch einige Zeit bevor es dann am Barmsee vorbei zurück zum Startpunkt der Tour geht.

Das war unsere Tourenbeschreibung Brückentour zum Geroldsee vom BIKE-Magazin.

Hinweis:
Dieser Tourenvorschlag basiert auf einer Route aus dem bike GUIDE Bayerische Voralpen vom BIKE Magazin (Delius Klasing) von Steve Chismar (Autor), Dominik Scherer (Autor).

Hinweis:
Die auf mtb-moments.de veröffentlichten Tourenberichte dienen in erster Linie der Inspiration und geben unsere persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der jeweiligen Tour wieder. Sie stellen keine verbindlichen Empfehlungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Befahrbarkeit einer Strecke dar. Wegverläufe, Beschilderungen, Untergrund, Eigentumsverhältnisse oder rechtliche Regelungen können sich jederzeit ändern. Daher übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wenn du eine der beschriebenen Touren nachfährst oder einzelne Streckenabschnitte nutzt, geschieht dies ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Informiere dich vor jeder Tour über die aktuell geltenden Vorschriften, beachte Fahrverbote und Sperrungen und respektiere Naturschutzgebiete sowie private Grundstücke. Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Deshalb bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen, nehmen Rücksicht auf andere Erholungssuchende sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt und empfehlen allen Leserinnen und Lesern, dies ebenfalls zu tun. Eine Haftung für Schäden oder Folgen, die aus der Nutzung der auf dieser Website veröffentlichten Inhalte, Tourenbeschreibungen, Streckenempfehlungen oder sonstigen Informationen entstehen, ist ausgeschlossen (hier haben wir uns am BIKE-MAGAZIN orientiert)!

Marvin Route Alpencross mit dem Mountainbike, Kochel am See - Riva am Gardasee, Transalp, Alpenüberquerung, Transalp, Mountainbike, mtb-moments.de

Transalp Alpencross 2018 | Marvin Route

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Alpencross 2018 | Marvin Route

Unser Erster Alpencross (Marvin Route) mit dem Mountainbike von Kochel am See bis nach Riva an den Gardasee.

Tag 1: Kochel am See – Seefeld in Tirol (Marvin Route)

60 KM 1.330 Hm

Startpunkt war am Donnerstag, den 26 Juli 2018 in Kochel am See – zum Garadsee (Marvin Route), die Wettervorhersage war für die kommende Woche traumhaft.

Nachdem wir unsere Bikes und Ausrüstung fertig gemacht haben, starteten wir unseren diesjährigen, und gleichzeitig Ersten Alpencross. Mit dabei waren Klaus, Joachim, Martin & Michaque – wir alle waren schon seit Wochen aufgeregt vor diesem Event – jetzt endlich geht es los.

Wir rollten am Kochelsee entlang, und hatten die Erste Steigung im Wald vor uns. Leider war der Weg hier durch Starkregen recht ausgespült. Faustgroße Steine und Spurrillen machten uns die Auffahrt zur Qual.

Die Belohnung war jedoch die Aussicht und Abfahrt zum Walchensee. Immer am Walchensee entlang, ging es erstmal gemütlich Richtung Wallgau. Hier kehrten wir im Hotel Post ein, und bestellten Schnitzel mit Pommes.

Nach der gut bürgerlichen Mittagspause ging es Richtung Mittenwald. Hier benutzten wir den wunderschönen Radweg, der immer entlang von saftigen Wiesen und schönen Holzhütten führte. In Mittenwald angekommen, waren wir alle überrascht von der schönen Innenstadt. Die für diese Gegend typisch geschmückten Häuser, in Verbindung mit dem Berg-Panorama, war einfach traumhaft. Das sind Momente die uns immer im Erinnerung bleiben werden.

Nachdem wir Mittenwald hinter uns gelassen haben, rollten wir zu unserer letzten Steigung nach Seelfeld. Wir übernachteten in einem Gästehaus , das ziemlich zentral in Seefeld liegt. Den ersten Tag unserer Alpencrosstour schlossen wir bei einem kühlen Bier und einer Pizza ab.


2 Tag. Seefeld in Tirol – Maria Waldrast (Marvin Route)

46 KM 1.500 Hm

Den Tag Zwei begannen wir mit einem ausgiebigen Frühstück in unserer Pension Lasser.

Direkt nach Seefeld führte uns der Weg an der Skisprungschanze den Berg hinauf.

Leider streikten bei der Abfahrt ins Inntal die Bremsen von Michaques Fahrrad. Bei genauerer Begutachtung mussten wir feststellen, dass die Bremsbeläge am Vorderrad komplett abgefahren waren. Hier haben wir die materialmordende Abfahrten unterschätzt. Zum Glück konnten wir diesen Umstand schnell beheben. Die Tour führte uns 15km an der Inn Richtung Innsbruck entlang.

In Kematen in Tirol begann unser Aufstieg zum Pfriemenskopf (1870Meter). Je später es wurde, umso unerträglicher wurde die Hitze. Leider verpassten wir die letzte Möglichkeit vor dem großen Anstieg einzukehren. Somit blieb uns nichts anderes übrig, als bei brütender Hitze den Aufstieg weiter zu führen.

Spätnachmittags erreichten wir dann mit knurrenden Magen die Götzner-Alm, und konnten endlich wieder Kraft und Nahrung tanken.

Nach dem Essen warteten die letzten 250Höhenmeter bis zum Abstieg nach Mieders auf uns.

In Mieders wäre eigentlich unser heutiges Tagesziel gewesen, allerdings waren vereinzelte Mitglieder unserer Gruppe noch voller Motivation und Tatendrang. Somit wurde auch der Aufstieg zum Kloster Maria Waldrast auf 1638 Höhenmeter gewagt.

Leider überschätzten wir hier den Anstieg, und der einsetzende Regen machte uns den Weg auch nicht einfacher. Auf halbem Weg befürchteten wir, dass wir nicht vor abendlicher Schließung das Kloster erreichen werden. Wir beschlossen dass Klaus voraus fahren soll, um uns rechtzeitig im Kloster anzumelden, und uns den Zugang zu ermöglichen. Völlig Erschöpft erreichte der Rest der Gruppe gegen 22Uhr das Kloster. Nach einer kurzen Mahlzeit sind wir alle erschöpft ins Bett gefallen, um uns für einen weiteren Tag der Transalptour auszuruhen.


3 Tag. Maria Waldrast – Sterzing (Marvin Route)

62 KM 2.500 Hm

Der dritte Tag unserer Transalp begann bei schönem Wetter in Maria Waldrast. Das abwechslungsreiche Frühstück unter freiem Himmel füllte unsere Kraftreserven wieder für einen weiteren anstrengen Tag auf.

Nachdem wir unsere Bikes startklar gemacht hatten, ging es oberhalb des Brenners, am Statzer Tal entlang. Wir ließen Steinach und Gries am Brenner hinter uns. Mittags kehrten wir in Vinaders zur Mittagspause ein.

Wir entschieden uns nach der Mittagspause für eine Streckenänderung und fuhren unterhalb des Brenners Richtung Sterzing entlang. Das tolle daran war, das der Radweg auf einer alten Eisenbahntrasse bis nach Sterzing fuhr. Entlang der stillgelegten Bahntrasse befinden sich noch einige verlassene Bahnwärterhäuschen und Bahnhöfe und war eine willkommene Abwechslung.

Im einem zentral gelegenen und frisch renovierten Hotel in Sterzing, entspannten wir unsere Beine im Hoteleigenen Whirlpool und gönnten unserem Gaumen einen Gerstensmoothie. Wir spürten den Vortag noch in unseren Knochen.

Auch wenn das Sterzinger Nachleben keine große Auswahl bot, fanden wir dennoch eine nette Bar, um den Tag dort ausklingen zu lassen.


4 Tag. Sterzing – Meran(Marvin Route)

57 KM 1.300 Hm

Den vierten Tag unserer Transalp Tour starteten wir mit einem großen Frühstücksbuffet. Wir verließen Sterzing, und fuhren entlang des Mareiterbaches, nach Bichl über Mareit. Von Bichl führte eine steile Schotterstraße auf die Rinneralm (1820hm). Dort angekommen füllten wir unsere Mägen bei einem zünftigen Mittagessen.

Nach dem Mittagessen trugen wir unsere Bikes aufgrund des alpinen Geländes die letzten Meter bis zum Rinner Sattel, und wurden wieder einmal mit einem fantastischen Panorama belohnt.

Wie man unschwer erkennen kann, befindet man sich hier über der Baumgrenze. Bäume findet man daher auf dem Bergkamm keine, stattdessen ähnelt die Landschaft einem Hochmoor.

Nach einer kurzen Verschnaufpause begaben wir uns auf den Weg talwärts. Die Abfahrt war gesäht mit technisch herausfordernden Trails, die uns auf dem Weg alles abverlangten.

Die extrem lange Abfahrt brachte auch das Material an seine Grenzen. Die Bremsen von Joachim und Martin hielten der Abfahrt nicht Stand, wodurch wir immer wieder zu Stopps gezwungen waren, um die Bremsen abzukühlen.

Von St. Leonhard im Passeier führte uns der Radweg am Passeier nach Meran. Kurz vor Meran entschieden wir uns für einen Halt am Fluss. Frisch abgekühlt rollten wir entspannt zu unserer Unterkunft in Meran.


5. Tag: Meran – Cles (Marvin Route)

55 KM 1.850 Hm

Da unsere Unterkunft leider kein Frühstück bot, nutzten wir die Möglichkeit uns auf dem Markt in Meran mit Lebensmittel einzudecken. Dies war bitter nötig, denn ein harter Aufstieg stand uns bevor.

Kurz nach Meran began der Aufstieg bei Lana. Anfangs führte uns die schmale Straße bei 20% Steigung durch kleinere Ortschaften. Je weiter der Tag voran schritt, desto heißer wurde es. Der Aufstieg schien nicht enden zu wollen. Im laufe des Weges wurde die Straße immer abenteuerlicher. Der Asphalt wich einer Schotterstraße, die uns durch einen engen Tunnel zu einer kleinen Alm führte.

Wir wurden auf der Alm herzlich empfangen. Zu unserer Überraschung gab es hier kein Speisekarte, sondern man konnte sich hier wünschen, zu was man gerade Appetit hatte. Unsere Wahl fiel auf einen leckeren Gulasch, das ganz besonders unserem Martin Strauß schmeckte. Allerdings konnten wir von der Terasse aus beobachten, wie sich ein Unwetter über dem Pankrazer Stausee zusammen braute.

Daher machten wir uns nach dem Essen schnellstmöglich Richtung ”unsere liebe Frau im Walde” auf. Von dort ging es über Obstplantagen bergab zum Santa-Giustina-See. Unten angekommen fanden wir in Cles eine Pension mit einer netten Vermieterin, die uns zu später Stunde noch mit frischen Pizzas belieferte.


6. Tag: Cles – San Lorenzo Dorsino (Marvin Route)

  • 63 KM 1.700 Hm

Unsere Vermieterin verwöhnte uns mit einem Exotischen Frühstück, so dass wir gestärkt die Weiterreise antreten konnten. Aufgrund der letzten Material mordenden Tage, kauften wir direkt in Cles einen neuen Satz Bremsbeläge.

Der Streckenverlauf befand sich heute teilweise auf einer Passstraße, die in den Fels geschlagen wurde.

Da Martin leider kein Freund von luftiger Höhe und steilen Abhängen ist, kostete es ihn oftmals an Überwindung, diverse Passagen durchzufahren. Zum Mittagessen mussten wir die Passstraße verlassen, und etwas talwärts fahren. Hier konnten wir in einer typisch-Italienischen Gaststätte, die unverfälschte Italienische Küche erleben. Die servierten Spaghetti, waren definitiv die besten der Tour. Nur Martin war etwas über das Italienische Stehklo verwundert.

Nach der stärkenden Mittagspause setzten wir unsere Tour Richtung San Lorenzo Dorsino fort. Hierbei fuhren wir am Stausee Molveno vorbei, und besichtigten das Örtchen Molveno.

Die letzten 10km nach San Lorenzo Dorsino rollten wir entspannt über einen stillgelegten Pass. Mit San Lorenzo Dorsino erreichten wir unsere letzte Pension vor dem sehnsüchtig erwarteten Ziel ”Gardasee”.


7 Tag. San Lorenzo Dorsino – Arco (Marvin Route)

24 KM 550 Hm

Von San Lorenzo Dorsino fuhren wir morgens zum Tenno See herunter. Der Tenno See ist besonders wegen seiner türkisen Farbe sehr sehenswert.

Wir hatten allerdings alle nur noch unser Ziel, den Gardasee im Kopf. Kurz nach dem Tennosee konnten wir schon einen Blick auf den Gardasee erhaschen. Die letzten Meter fuhren wir wieder durch Obstplantagen herunten nach Riva del Garda. Hier liesen wir am Strand unser Fahrrad stehen, und sprangen in unser Ziel -dem Gardasee.

Viele der hier beschriebenen Touren und Abenteuer bin ich mit Ausrüstung gefahren, die ich über Monate oder sogar Jahre getestet habe. Meine Erfahrungen zu Bikes, Rucksäcken, Sätteln, Helmen und weiterem MTB-Equipment findet ihr hier:

⚙️ Meine Bikes & Parts im Test

Abgeholt wurden wir von Michaques FrauJana, ein Dank geht hier an sie & an das Autohaus Ernst Meier GmbH für die Bereitstellung des Transportmittels.

Für uns ging somit ein lang ersehnter Traum in Erfüllung. Für 2019 stand natürlich fest das wir einen weiteren Alpencross machen wollen. Der sollte vom Bodensee an den Gardasee führen – den Bericht dazu findet ihr ganz neu direkt hier (klicken).

Hinweis:
Die auf mtb-moments.de veröffentlichten Tourenberichte dienen in erster Linie der Inspiration und geben unsere persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der jeweiligen Tour wieder. Sie stellen keine verbindlichen Empfehlungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Befahrbarkeit einer Strecke dar. Wegverläufe, Beschilderungen, Untergrund, Eigentumsverhältnisse oder rechtliche Regelungen können sich jederzeit ändern. Daher übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wenn du eine der beschriebenen Touren nachfährst oder einzelne Streckenabschnitte nutzt, geschieht dies ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Informiere dich vor jeder Tour über die aktuell geltenden Vorschriften, beachte Fahrverbote und Sperrungen und respektiere Naturschutzgebiete sowie private Grundstücke. Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Deshalb bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen, nehmen Rücksicht auf andere Erholungssuchende sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt und empfehlen allen Leserinnen und Lesern, dies ebenfalls zu tun. Eine Haftung für Schäden oder Folgen, die aus der Nutzung der auf dieser Website veröffentlichten Inhalte, Tourenbeschreibungen, Streckenempfehlungen oder sonstigen Informationen entstehen, ist ausgeschlossen
( hier haben wir auf die Tourenempfehlungen der Marvin Route zurückgegriffen)!

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